Barbara Orbison, die Witwe und Managerin des Rock’n’Roll-Pioniers Roy Orbison, starb am 6. Dezember 2011 im Alter von 61 Jahren. Sie starb an Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem medizinischen Zentrum in Los Angeles, am selben Tag wie der Todestag ihres Mannes.
Eine Liebesgeschichte, die eine Tragödie überlebte
Barbara Orbison wurde am 10. Januar 1950 als Barbara Anne Marie Wellhöner Jakobs in Bielefeld, Deutschland, geboren. Sie lernte Roy Orbison im Alter von 17 Jahren in einem Nachtclub in Leeds, England, kennen, wo er während seiner UK-Tournee auftrat. Sie verliebten sich auf den ersten Blick und heirateten neun Monate später, am 25. März 1969, in Hendersonville, Tennessee.
Ihre Ehe wurde durch eine Tragödie auf die Probe gestellt, da Roy Orbison nur wenige Wochen nach seiner Begegnung mit Barbara zwei seiner drei Söhne aus seiner früheren Ehe bei einem Hausbrand verlor. Er litt außerdem unter gesundheitlichen Problemen wie Angina pectoris und grünem Star und kämpfte in den 1970er Jahren mit seiner Karriere. Barbara Orbison stand ihm in seinen Schwierigkeiten zur Seite und unterstützte ihn. Sie half ihm auch bei der Erziehung ihrer beiden Söhne Roy Kelton Orbison Jr. (geb. 1970) und Alexander Orbi Orbison (geb. 1975).
Eine Geschäftsfrau, die das Erbe ihres Mannes wiederbelebte
Barbara Orbison war nicht nur eine hingebungsvolle Ehefrau und Mutter, sondern auch eine versierte Unternehmerin, Musikproduzentin und Verlegerin. Sie managte die Karriere ihres Mannes in den 1980er Jahren und war ausführende Produzentin seines 1987 erschienenen Albums „In Dreams: The Greatest Hits“ und seines 1988 im Fernsehen ausgestrahlten Musikspecials „Roy Orbison and Friends: A Black and White Night“.
Sie arbeitete auch mit ihrem Freund und Künstlerkollegen Jeff Lynne zusammen, um die posthume Veröffentlichung des Albums „King of Hearts“ im Jahr 1992 zusammenzustellen, das Duette mit kd lang, Bonnie Raitt und Elvis Costello enthielt. Sie war Co-Produzentin von „Only the Lonely: The Roy Orbison Story“, einem europäischen Bühnenmusical, das 1995 Premiere hatte.
Sie übernahm die geschäftlichen Angelegenheiten ihres Mannes und widmete sich der Förderung seiner Musik für nachfolgende Generationen. 1 Sie gründete Still Working Music, einen Musikverlag mit Sitz in Nashville, der Songwriter wie Tommy Lee James und Chase Bryant beschäftigt. Sie produzierte auch Damien Leiths Album „Roy: A Tribute to Roy Orbison“, das 2011 anlässlich des 75. Geburtstags von Roy Orbison veröffentlicht wurde.
Sie engagierte sich auch für wohltätige Zwecke zugunsten von Obdachlosen. 1990 inszenierte sie im Universal Amphitheatre in Los Angeles eine Hommage an Roy Orbison, die über eine Million Dollar für Obdachlose der Stadt einbrachte. Sie finanzierte persönlich das „Orbison House“, ein Wohnheim mit 21 Wohneinheiten für geistig behinderte Obdachlose in Los Angeles.
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Ein Erbe, das weiterlebt
Barbara Orbison starb am 6. Dezember 2011, dem Todestag ihres Mannes. Sie wurde neben ihm auf dem Westwood Village Memorial Park Cemetery in Los Angeles begraben. Sie hinterlässt ihre Söhne Wesley Orbison, Roy Kelton Orbison Jr. und Alexander Orbison.
Sie hinterließ ein Vermächtnis der Liebe, der Musik und der Philanthropie, das auch weiterhin viele Menschen inspirieren und berühren wird. Sie war eine bemerkenswerte Frau, die ihr Leben ihrem Mann und seiner Musik widmete und seinen Geist für die Welt lebendig hielt. Sie war eine treue Partnerin, eine treue Freundin und eine liebevolle Mutter. Sie war Barbara Orbison, die Witwe von Roy Orbison.

