Das menschliche Gehirn besteht zu etwa 60 % aus Fett. Um unsere kognitiven Funktionen zu erhalten, benötigt unser Körper essenzielle Fettsäuren, die über die Ernährung aufgenommen werden müssen.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Omega-3 für unseren Körper essenziell ist. Entscheidend ist jedoch, aus welcher Quelle wir es beziehen.
Wenn wir die Frage „Was ist Krillöl?“ aus ökologischer Perspektive betrachten, handelt es sich bei Krill um kleine, garnelenähnliche Meereslebewesen, die in der Antarktis vorkommen. Da sie am unteren Ende der Nahrungskette stehen, haben sie biologisch gesehen weder ausreichend Zeit noch ein entsprechendes Umfeld, um Schwermetalle anzureichern.
Die Gefahr von Schwermetallen im Ozean
Schwermetalle wie Quecksilber und Blei reichern sich im Laufe der Nahrungskette zunehmend im Fettgewebe größerer Fische an. Dadurch kann bei herkömmlichen Fischölen, die eigentlich zur Unterstützung der Gesundheit eingenommen werden, langfristig das Risiko entstehen, dem Körper unerwünschte Schadstoffe zuzuführen.
An dieser Stelle sollte nicht vergessen werden: Ziel ist es nicht nur, den Körper zu versorgen, sondern ihm möglichst reine und saubere Quellen bereitzustellen, die ihn zugleich vor umweltbedingten Belastungen schützen.
Unterschiede zwischen herkömmlichem Fischöl und Krillöl
Unser Körper ist wasserbasiert, doch herkömmliche Öle vermischen sich nicht mit Wasser. Die wichtigste Eigenschaft von Krillöl ist seine Phospholipid-Struktur, die der Struktur unserer Zellmembranen sehr ähnlich ist. Da Phospholipide wasserlösliche Eigenschaften besitzen, lösen sie sich im Magen schnell auf und können Beschwerden wie den typischen Fischgeschmack reduzieren.
| Besonderheiten | Herkömmliches Fischöl | Krill Öl |
| Biologische Struktur | Liegt in Triglyceridform vor. | Liegt in Phospholipidform vor und passt sich dadurch unmittelbar der Zellmembran an. |
| Ökologische Reinheit | Da es aus großen Fischen gewonnen wird, kann ein Risiko für Schwermetalle wie Quecksilber bestehen. | Stammt aus den sauberen Gewässern der Antarktis und steht am unteren Ende der Nahrungskette. |
| Verdauungskomfort | Löst sich im Magen schwer auf und kann einen Fischgeschmack im Mund hinterlassen. | Besitzt eine wasserlösliche Struktur und hinterlässt weder Fischgeschmack noch Fischgeruch. |
| Natürlicher Schutz | Um das Ranzigwerden des Öls zu verhindern, werden in der Regel nachträglich Schutzstoffe bzw. Konservierungsstoffe hinzugefügt. | Enthält von Natur aus Astaxanthin, ein starkes Antioxidans, das der Oxidation entgegenwirkt. |
Die Bedeutung eines bewussten Konsums
Im Lichte wissenschaftlicher Daten und gesetzlicher Regulierungen betrachtet, sind die Vorteile und positiven Wirkungen von Omega-3 aus dieser reinen Quelle an bestimmte Verzehrbedingungen gebunden. Mit einem Krillöl-Präparat können folgende Effekte unterstützt werden:
Kognitive Unterstützung:
Das enthaltene DHA trägt zur Erhaltung einer normalen Gehirnfunktion bei. Damit diese positive Wirkung erzielt werden kann, ist eine tägliche Aufnahme von 250 mg DHA erforderlich.
Kardiovaskuläre Unterstützung:
EPA und DHA tragen zu einer normalen Herzfunktion bei. Diese Wirkung wird bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg EPA und DHA erzielt.
Sehvermögen:
DHA trägt zur Erhaltung eines normalen Sehvermögens bei. Für die positive Wirkung sollten täglich 250 mg DHA aufgenommen werden.
Hinweise zur gesetzeskonformen und gesunden Anwendung:
Eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung ist ein grundlegender Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Bei der Verwendung eines Omega-3-Präparats zur Erzielung der genannten positiven Wirkungen sollte beachtet werden, dass die zusätzliche tägliche kombinierte Aufnahme von EPA und DHA aus Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln 5 g nicht überschreiten sollte.

