Al Capone ist ein Synonym für organisierte Kriminalität in Amerika. Seine Herrschaft als Mafiaboss in den 1920er und 1930er Jahren brachte ihm den Titel „Staatsfeind Nummer Eins“ ein. Doch was ist mit seinem Sohn, Albert Francis Brown? Obwohl er der Sohn eines der berüchtigtsten Verbrecher der Geschichte war, führte Brown ein geheimnisvolles und mysteriöses Leben.
In diesem Beitrag beleuchten wir das Leben von Albert Francis Brown, seine frühen Jahre, sein Leben nach der Inhaftierung seines Vaters und das Geheimnis, das sein Leben umgibt. Wir untersuchen außerdem sein Erbe und den Einfluss der Familie Capone auf die amerikanische Geschichte.
Ein Blick auf sein frühes Leben
Albert Francis Brown wurde am 4. Dezember 1918 in Chicago, Illinois, als Sohn von Al Capone und seiner Frau Mae Coughlin geboren. Brown war das einzige Kind des Paares und wurde oft aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Während seiner Kindheit hatte Brown ein angespanntes Verhältnis zu seinem Vater, der aufgrund seiner Verwicklung in die organisierte Kriminalität häufig abwesend war.
Trotz der kriminellen Aktivitäten seines Vaters genoss Brown eine privilegierte Erziehung. Er besuchte Privatschulen, darunter die renommierte Loyola Academy, und galt als talentierter Sportler. Brown hatte auch eine enge Beziehung zu seiner Mutter, die als sehr hingebungsvoll für ihren Sohn beschrieben wurde.
Brown engagierte sich schon als junger Mann stärker in den Geschäften seines Vaters. Er begleitete Capone bekanntermaßen auf Reisen nach Florida und war 1929 sogar bei einem Treffen seines Vaters mit dem rivalisierenden Bandenführer Bugs Moran anwesend. Browns Beteiligung an den kriminellen Aktivitäten seines Vaters ist jedoch nicht ganz klar, und er wurde nie offiziell angeklagt.
Leben nach Al Capones Inhaftierung
Nach Al Capones Inhaftierung nahm Browns Leben eine Wende. Da sein Vater im Gefängnis saß, versiegte das Familieneinkommen, und Brown musste einen Weg finden, sich und seine Mutter zu ernähren. Er versuchte sich in verschiedenen Berufen, unter anderem als LKW-Fahrer und Verkäufer in einem Lebensmittelgeschäft.
Browns Engagement in der organisierten Kriminalität endete jedoch nicht mit der Inhaftierung seines Vaters. Er verkehrte weiterhin mit bekannten Gangstern, und es gab Gerüchte, er sei an illegalen Aktivitäten beteiligt gewesen. 1940 wurde Brown verhaftet und wegen Landstreicherei angeklagt. Später im selben Jahr wurde er erneut verhaftet, weil er gegen den Mann Act verstoßen hatte, der den Transport von Frauen über Staatsgrenzen zu unmoralischen Zwecken verbot. Brown wurde von letzterem Vorwurf freigesprochen, doch die Vorfälle deuten darauf hin, dass er möglicherweise in kriminelle Aktivitäten verwickelt war.
1942 zog Brown nach Kalifornien und änderte seinen Namen in Albert Francis „Sonny“ Capone. Er arbeitete als Verkäufer und eröffnete schließlich sein eigenes Möbelgeschäft. Seine Verwicklung in die organisierte Kriminalität endete jedoch nicht mit seinem Umzug nach Kalifornien. Er pflegte weiterhin Kontakte zu bekannten Gangstern, darunter auch zu Frank Rio, dem ehemaligen Leibwächter seines Vaters.
Browns Leben nach der Inhaftierung seines Vaters war geprägt von seiner anhaltenden Verbindung zum organisierten Verbrechen, dem Kampf um den Lebensunterhalt für sich und seine Mutter und einem Umzug nach Kalifornien.
Das Geheimnis um Browns Leben
Trotz seiner Verbindungen zum organisierten Verbrechen und der Bekanntheit seines Vaters ist über die späteren Lebensjahre von Albert Francis Brown wenig bekannt. Brown führte ein sehr privates Leben und mied die Aufmerksamkeit der Medien, was zu dem Mysterium beitrug, das ihn umgab.
Einer der Hauptgründe für das Mysterium um Browns Leben ist der Mangel an öffentlichen Aufzeichnungen. Es gibt nur wenige offizielle Aufzeichnungen über sein Leben nach seinem Umzug nach Kalifornien, was es schwierig macht, seine Aktivitäten während dieser Zeit nachzuvollziehen. Dieser Mangel an Informationen hat zu Spekulationen über seine kriminellen Aktivitäten geführt.
Es gibt auch Gerüchte über Browns Tod. Einige Berichte deuten darauf hin, dass er 2004 gestorben ist, während andere behaupten, er lebe noch und unter einem anderen Namen. Es gibt jedoch keine konkreten Beweise für beide Behauptungen.
Schließlich gibt es Spekulationen über Browns Beteiligung an kriminellen Aktivitäten. Obwohl er nie offiziell angeklagt wurde, deuten seine Verbindungen zu bekannten Gangstern und seine Verhaftung wegen Landstreicherei und Verstoßes gegen den Mann Act darauf hin, dass er möglicherweise an illegalen Aktivitäten beteiligt war. Das Ausmaß seiner Beteiligung bleibt jedoch unklar.
Browns Vermächtnis
Die Bekanntheit seines Vaters überschattet Albert Francis Browns Vermächtnis weitgehend. Während sein Vater, Al Capone, einer der berüchtigtsten Gangster der amerikanischen Geschichte ist, war Browns Leben viel privater und weniger bekannt.
Browns Verbindungen zum organisierten Verbrechen und seine Beteiligung an den Geschäftsbeziehungen seines Vaters haben jedoch zum Erbe der Familie Capone beigetragen. Die Familie Capone wird oft als Symbol der Gangster-Ära in Amerika angesehen, die von Gewalt, Korruption und organisiertem Verbrechen geprägt war.
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In den letzten Jahren ist das Interesse an der Familie Capone und ihrem Erbe wieder gestiegen. Dieses Interesse wurde unter anderem durch die Popularität von Filmen und Fernsehsendungen über das organisierte Verbrechen und die Veröffentlichung bisher unveröffentlichter Dokumente über Al Capones Leben verstärkt.
Auch wenn Albert Francis Browns Vermächtnis vielleicht weniger bekannt ist als das seines Vaters, haben seine Verbindungen zum organisierten Verbrechen und seine Verwicklung in die Geschäftsbeziehungen seines Vaters insgesamt dazu beigetragen, dass die Familie Capone als Symbol der Gangster-Ära in Amerika gilt.
Die Endlinie
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Albert Francis Brown, der Sohn von Al Capone, ein Leben im Verborgenen führte, das von Privilegien, einem gespannten Verhältnis zu seinem Vater und seiner Verstrickung in die organisierte Kriminalität geprägt war.