Benjamin David Salisbury, geboren am 19. Oktober 1980 in Minneapolis, Minnesota, ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Tänzer, der vor allem durch seine Darstellung des Brighton Sheffield in der CBS-Sitcom „Die Nanny“ bekannt wurde, die von 1993 bis 1999 ausgestrahlt wurde. Seine frühe Leidenschaft für die darstellenden Künste, insbesondere den Tanz, ebnete ihm bereits in seiner Jugend den Weg für eine erfolgreiche Schauspielkarriere.
| Vollständiger Name | Benjamin David Salisbury |
| Geburtsdatum | 19. Oktober 1980 |
| Geburtsort | Minneapolis, Minnesota, Vereinigte Staaten |
| Nationalität | amerikanisch |
| Ausbildung | Wayzata High School; American University (Rundfunkjournalismus) |
| Bemerkenswerte Werke | „Die Nanny“ (1993–1999) |
| Ehepartner | Kelly Murkey (verh. 2006; gestorben 2013) |
| Kinder | 3 |
| Vermögen | Ungefähr 500.000 US-Dollar |
Frühes Leben und familiärer Hintergrund
Benjamin wurde als Sohn von David Arthur Salisbury und Mindy Jo (geb. Schneidewind) Salisbury geboren. Er wuchs mit zwei älteren Schwestern und einem jüngeren Bruder in Minneapolis auf. Schon in jungen Jahren zeigte Benjamin ein großes Interesse an Tanz und Schauspiel, was ihn dazu brachte, an lokalen Theaterproduktionen teilzunehmen. Dieser frühe Kontakt mit den Künsten entfachte seine Leidenschaft für die Schauspielerei und legte den Grundstein für seine zukünftige Karriere.
Benjamin machte 1998 seinen Abschluss an der Wayzata High School in Plymouth, Minnesota. Anschließend studierte er an der American University in Washington, D.C., Rundfunkjournalismus. Sein akademisches Engagement brachte ihm nach seinem Abschluss die Auszeichnung magna cum laude ein.
Karrierebeginn und wichtige Meilensteine
Benjamins Schauspielkarriere begann 1992 mit einer Rolle im Film „Captain Ron“, in dem er neben Kurt Russell und Martin Short Benjamin Harvey spielte. Diese Gelegenheit stellte sein Talent unter Beweis und eröffnete ihm weitere Schauspielkarrieren.
1993, im Alter von 13 Jahren, ergatterte Benjamin die Rolle des Brighton Sheffield in „Die Nanny“. Seine Darstellung des witzigen und manchmal schelmischen mittleren Kindes machte ihn beim Publikum beliebt und wurde zu einer seiner bekanntesten Rollen. Der Erfolg der Show steigerte seinen Bekanntheitsgrad in der Unterhaltungsbranche deutlich.
Bemerkenswerte Werke und Erfolge
Über „Die Nanny“ hinaus erweiterte Benjamin sein Schauspielrepertoire um Rollen in verschiedenen Filmen und Fernsehserien. 1996 trat er als Josh in „D3: Mighty Ducks“ auf und stellte damit seine Vielseitigkeit als Schauspieler unter Beweis. Im selben Jahr lieh er außerdem der Figur Tin Boy in der Zeichentrickserie „The Oz Kids“ seine Stimme.
Im Jahr 2002 übernahm Benjamin die Rolle eines Produktionsassistenten im Film „S1m0ne“ und stellte damit seine Fähigkeit unter Beweis, sich an verschiedene Facetten der Unterhaltungsbranche anzupassen. Sein Gastauftritt als Dozent in einer Folge der Fernsehserie „Numb3rs“ im Jahr 2005 war eine seiner letzten Schauspielrollen, bevor er sich aus dem Rampenlicht zurückzog.
Persönliches Leben und Beziehungen
Benjamin heiratete Kelly Murkey am 2. Juli 2006. Das Paar bekam drei Kinder, bevor es sich 2013 scheiden ließ. Trotz seiner frühen Berühmtheit pflegte Benjamin ein relativ privates Privatleben und konzentrierte sich abseits der Öffentlichkeit auf seine Familie und persönliche Interessen.
Vermögen und Lebensstil
Jüngsten Schätzungen zufolge beträgt Benjamin Salisbury Nettovermögen rund 500.000 Dollar. Dieser Reichtum stammt hauptsächlich aus seiner Schauspielkarriere in den 1990er und frühen 2000er Jahren. Nach seinem Rückzug aus der Schauspielerei widmete sich Benjamin einer Rolle hinter den Kulissen. Seit Februar 2017 ist er als Director of Operations bei den Universal Studios Hollywood tätig, was auf einen erfolgreichen Wechsel in eine Führungsposition in der Unterhaltungsbranche hindeutet.
Interessante Fakten und Wissenswertes
- Benjamin ist ein versierter Tänzer und unterhielt das Studiopublikum von „Die Nanny“ während der Drehpausen oft mit improvisierten Tanzeinlagen.
- Er nahm an einer Sonderausgabe von „Jeopardy!“ für Teenager teil und trat gegen Kirsten Dunst und Joseph Gordon-Levitt an. Benjamin gewann das Spiel und verdiente 15.000 Dollar für eine Wohltätigkeitsorganisation seiner Wahl.
- Während seiner Zeit an der American University absolvierte Benjamin ein Praktikum beim Minderheitsführer des Repräsentantenhauses Richard Gephardt und zeigte damit sein Interesse an Politik und Regierungsführung.
Wohltätigkeitsarbeit und Vermächtnis
Benjamins Teilnahme an wohltätigen Gameshows wie „Jeopardy!“ unterstreicht sein philanthropisches Engagement. Obwohl er sich von der Schauspielerei zurückgezogen hat, bleibt seine Darstellung von Brighton Sheffield den Fans von „Die Nanny“ in bester Erinnerung und festigte sein Vermächtnis in der Fernsehkultur der 1990er Jahre.
Zukunftspläne und Auswirkungen auf die Kultur
Seit seinem Wechsel in die Führungsrolle bei Universal Studios Hollywood hat sich Benjamin weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Zwar gibt es keine öffentlichen Ankündigungen zu zukünftigen Projekten, doch seine Beiträge zur Unterhaltungsbranche, sowohl als Schauspieler als auch in operativen Funktionen, spiegeln seinen nachhaltigen Einfluss auf die Branche wider.
Benjamin Salisburys Weg vom Kinderschauspieler zum Profi in der Unterhaltungsbranche veranschaulicht den erfolgreichen Übergang von frühem Ruhm zu einer erfüllenden Karriere hinter den Kulissen. Seine Arbeit begeistert das Publikum bis heute und sichert ihm einen Platz in der Fernsehgeschichte.

