Wer macht es nicht – Videos auf YouTube schauen, durch Instagram scrollen und gemütlich im Internet surfen? Jeder nutzt YouTube, soziale Medien oder durchstöbert Webseiten und Onlineshops. Was brauchen wir dafür? Genau, das Internet. Doch für die meisten endet das Verständnis hier, obwohl weit mehr als nur das Internet notwendig ist, um all diese alltäglichen Aktivitäten zu ermöglichen. Schüler und Studenten frühzeitig für diese Zusammenhänge zu sensibilisieren, ist daher äußerst wichtig. Deshalb folgt hier ein kurzer Artikel mit einer kleinen Erklärung darüber, wie es funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt.
Es gibt zu wenig Aufmerksamkeit für nachhaltiges Hosting
Nachhaltigkeit ist heutzutage in aller Munde – meist in Bezug auf Elektroautos, die Luftfahrtindustrie, die Landwirtschaft und andere Branchen mit hohen CO₂-Emissionen. Ein interessantes Fakt: Wusstest du, dass 3,7 % aller CO₂-Emissionen aus Rechenzentren stammen? Das ist mehr, als die Luftfahrtindustrie an CO₂ ausstößt. Ein Projekt namens Web Neutral Project schätzt sogar, dass das Internet für mehr als 10 % des weltweiten Stromverbrauchs verantwortlich ist. Erstaunliche Zahlen, oder? Wusstest du, dass eine Website mit durchschnittlich 10.000 Besuchern pro Monat dieselben CO₂-Emissionen verursacht wie ein Auto, das 8.000 Kilometer fährt?
Genug Fakten – die Botschaft sollte klar sein. Alle Videos, Instagram Reels und Webseiten, die du täglich ansiehst oder besuchst, verursachen eine erhebliche Menge an CO₂-Emissionen. Dies wird kaum beachtet, obwohl es ein bedeutender Umweltverschmutzer ist. Alle Videos, Bilder und Informationen, die auf Websites und Onlineshops angezeigt werden, müssen irgendwo gespeichert werden – das geschieht in Rechenzentren. Hosting-Anbieter mieten Speicherplatz in diesen Rechenzentren und verkaufen ihn weiter an Unternehmen und Privatpersonen. Dieser wird dann in verschiedene Dienstleistungen und Produkte unterteilt, wie Webhosting, WordPress-Hosting, Managed VPS-Hosting und viele mehr.
So kannst du täglich deine Videos, Instagram Reels und Webseiten abrufen. Sobald du Informationen anforderst, sorgt ein Hosting-Anbieter über ein Rechenzentrum dafür, dass diese Daten über das Internet wieder bei dir landen. Das ist im Wesentlichen, wie es funktioniert – und dafür braucht man nicht nur Internet.
Gibt es eine Möglichkeit, diese enorm hohen CO₂-Emissionen zu reduzieren? Ja, definitiv!
Schüler und Studenten für nachhaltige Alternativen sensibilisieren
Zunächst einmal ist es wichtig, Schüler und Studenten aufzuklären, wie das Internet funktioniert, damit sie besser verstehen, welche Auswirkungen seine Nutzung hat. Darüber hinaus sollten sie über nachhaltige Alternativen informiert werden, falls sie in Zukunft eine eigene Website oder einen Onlineshop betreiben möchten. Es gibt mittlerweile immer mehr Hosting-Anbieter, die nachhaltiges (grünes) Hosting anbieten. Auf Webseiten wie Webhostervergleich.de kann man beispielsweise genau sehen, welche Hosting-Anbieter sich für eine bessere Umwelt einsetzen. Wenn sie ein grünes Blatt-Symbol haben, handelt es sich um einen „grünen“ Hosting-Anbieter.
Wenn wir frühzeitig damit beginnen, das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen, trägt dies langfristig zu einer nachhaltigeren und besseren Zukunft bei.