Frank Laufenberg ist gestorben. Der bekannte Radio- und Fernsehmoderator, Musikjournalist und Buchautor wurde 80 Jahre alt. Der Saarländische Rundfunk gab seinen Tod am 6. Juli 2025 bekannt. Nach übereinstimmenden Angaben von SR und SWR starb Laufenberg nach einer kurzen schweren Krankheit. Eine konkrete medizinische Diagnose wurde nicht veröffentlicht.
Sein Sohn Thore Laufenberg bestätigte den Tod gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Demnach verbrachte der Moderator seine letzten Stunden im engsten Familienkreis. Damit handelt es sich bei der Nachricht „Frank Laufenberg gestorben“ nicht um ein unbestätigtes Internetgerücht, sondern um eine offiziell bestätigte Todesmeldung.
Der SWR führt den 5. Juli 2025 als Todestag. Öffentlich bekannt gegeben wurde sein Tod am folgenden Tag. Frank Laufenberg hinterließ ein Lebenswerk, das mehr als fünf Jahrzehnte Radio-, Fernseh- und Popgeschichte umfasst.
Frank Laufenberg gestorben: Die wichtigsten Fakten
| Frage | Gesicherte Information |
| Ist Frank Laufenberg gestorben? | Ja |
| Wann starb Frank Laufenberg? | Am 5. Juli 2025 |
| Wann wurde sein Tod bekannt? | Am 6. Juli 2025 |
| Wie alt wurde er? | 80 Jahre |
| Was ist zur Todesursache bekannt? | Er starb nach einer kurzen schweren Krankheit |
| Wurde eine konkrete Diagnose genannt? | Nein |
| Wer bestätigte seinen Tod? | Der Saarländische Rundfunk und sein Sohn Thore Laufenberg |
| Wo lebte er zuletzt? | In Laufeld in der Vulkaneifel |
| Wofür war er bekannt? | SWF3, „Popshop“, Radio- und TV-Sendungen sowie Musiklexika |
SR und SWR würdigten Frank Laufenberg als Radio- und Fernsehlegende sowie als einen der prägenden Pioniere von SWF3. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete er weiterhin an Radiosendungen und Musikbeiträgen.
Woran ist Frank Laufenberg gestorben?
Zur genauen Todesursache von Frank Laufenberg wurden keine medizinischen Einzelheiten veröffentlicht. Offiziell hieß es lediglich, der Moderator sei nach einer „kurzen schweren Krankheit“ gestorben. Welche Erkrankung damit gemeint war, teilten weder seine Familie noch die Rundfunkanstalten mit.
Die Formulierung beschreibt einen Krankheitsverlauf, stellt jedoch keine konkrete Diagnose dar. Deshalb wäre es nicht korrekt, Krebs, eine Herzkrankheit oder eine andere bestimmte Erkrankung als Todesursache zu nennen. Dafür gibt es keine öffentlich bestätigten Belege.
Sachlich lässt sich nur festhalten:
Frank Laufenberg starb im Alter von 80 Jahren nach einer kurzen schweren Krankheit. Eine genaue Diagnose wurde nicht veröffentlicht.
Der Verzicht auf unbestätigte medizinische Vermutungen ist gerade bei einem Todesfall wichtig. Die öffentlich zugänglichen Informationen reichen nicht aus, um nähere Aussagen über seine Krankheit oder deren Verlauf zu treffen.
Wann ist Frank Laufenberg gestorben?
Frank Laufenberg starb am 5. Juli 2025. Der Saarländische Rundfunk veröffentlichte seine Todesmeldung am 6. Juli um 11:29 Uhr. Der Südwestrundfunk berichtete ebenfalls am 6. Juli über den Tod seines früheren Moderators.
Laufenberg hatte nur wenige Monate zuvor seinen 80. Geburtstag gefeiert. Am 2. Januar 2025 veröffentlichte SR 3 zu diesem Anlass ein ausführliches Interview über seine Liebe zur Musik, seinen Weg zum Radio und seine damaligen Zukunftspläne. Der Sender beschrieb ihn als Musikkenner, der auch im hohen Alter weiterhin nach seltenen Aufnahmen und den Geschichten hinter bekannten Liedern suchte.
Wer bestätigte den Tod von Frank Laufenberg?
Die erste offizielle Meldung kam vom Saarländischen Rundfunk. Der Sender berichtete, dass der Moderator nach kurzer schwerer Krankheit gestorben sei. Sein Sohn Thore Laufenberg bestätigte die Nachricht zusätzlich gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Nach den veröffentlichten Angaben starb Laufenberg im engsten Kreis seiner Familie. Weitere Informationen über seine letzten Stunden oder die genaue Erkrankung wurden nicht bekannt gegeben.
Bis kurz vor seinem Tod blieb Frank Laufenberg aktiv
Frank Laufenberg zog sich trotz seines Alters nicht vollständig aus dem Radio zurück. Seit 2018 präsentierte er bei SR 3 die Rubrik „Zwei bei Frank – die kleinste Radiosendung der Welt“. Darin stellte er ausgewählte Musikstücke, besondere Coverversionen und weniger bekannte Aufnahmen aus seinem umfangreichen Archiv vor.
Sein Konzept bestand nicht darin, einfach zwei Lieder hintereinander abzuspielen. Laufenberg erklärte vielmehr, wer an einer Aufnahme beteiligt war, wie ein Song entstanden war und warum eine bestimmte Version musikgeschichtlich interessant sein konnte.
SR und SWR erklärten in ihren Nachrufen, dass er bis zuletzt Sendungen produziert und moderiert habe. Neben „Zwei bei Frank“ nannten sie dabei auch sein Internetradio „PopStop“.
Diese Arbeit bis ins hohe Alter passte zu seinem Selbstverständnis. Für Laufenberg bestand gutes Radio nicht nur aus einer Musikauswahl. Entscheidend waren für ihn die Persönlichkeit des Moderators, eigene Erfahrungen und glaubwürdig erzählte Hintergrundgeschichten.
Vom „Popshop“ zum Gründervater von SWF3
Frank Laufenberg kam Anfang der 1970er-Jahre zum damaligen Südwestfunk. Seinen Durchbruch feierte er als Moderator der Musiksendung „Popshop“, häufig auch als „Pop Shop“ geschrieben. Später gehörte er zu den programmprägenden Persönlichkeiten des Popradiosenders SWF3 in Baden-Baden.
Zu dieser Zeit hatte internationale Pop- und Rockmusik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk noch nicht den heutigen Stellenwert. Laufenberg gehörte zu einer Generation von Radiomachern, die Popmusik journalistisch einordnete. Er stellte nicht nur Neuerscheinungen vor, sondern erklärte musikalische Entwicklungen und vermittelte Wissen über Künstler, Produzenten und Studiomusiker.
Der SWR bezeichnete ihn rückblickend als einen der Gründerväter und programmprägenden Pioniere von SWF3. Durch seine Verbindung aus Fachwissen, persönlicher Begeisterung und verständlicher Sprache erreichte er mehrere Generationen von Hörern.
Warum der „Popshop“ das deutsche Radio prägte
Der „Popshop“ gehörte zu den frühen öffentlich-rechtlichen Formaten, die moderne Popmusik nicht lediglich als Unterhaltung behandelten. Die Sendung verband neue Titel mit Informationen über Charts, Musiker und musikalische Entwicklungen.
Laufenberg machte deutlich, dass hinter einer Aufnahme mehr steckte als der Name eines Sängers oder einer Band. Er lenkte die Aufmerksamkeit auch auf Komponisten, Produzenten, Begleitmusiker und die Entstehungsgeschichte einzelner Songs.
Dadurch vermittelte er seinem Publikum nicht nur Musik, sondern auch ein Verständnis dafür, wie die internationale Pop- und Rockszene funktionierte. Genau diese Mischung aus Unterhaltung und Einordnung wurde später zu einem wichtigen Bestandteil moderner Popwellen.
Frank Laufenbergs bekannte Fernsehsendungen
Neben seiner Radiokarriere war Frank Laufenberg über viele Jahre im Fernsehen präsent. Zu seinen bekanntesten Formaten gehörten:
- „Ohne Filter“ in der ARD
- „Frank und Frei“, auch als „Frank & Frei“ bezeichnet, bei Sat.1
- der „WWF Club“ im WDR
- die Spielshow „Supergrips“
SR und SWR nannten insbesondere „Ohne Filter“, „Frank und Frei“ und den „WWF Club“ in ihren Rückblicken auf seine Karriere.
Beim „WWF Club“ moderierte Laufenberg zeitweise gemeinsam mit Marijke Amado und Jürgen von der Lippe. Die Sendung kombinierte Live-Musik, Sketche, Spiele und Interviews. Bei „Ohne Filter“ standen hingegen Liveauftritte deutscher und internationaler Musiker im Mittelpunkt.
Seine Fernseharbeit ähnelte seinem Stil im Radio. Laufenberg trat sachkundig und direkt auf, ohne seine Begeisterung für Musik zu verbergen. Dadurch blieb seine Rolle als Musikjournalist auch in Unterhaltungssendungen erkennbar.
Frank Laufenberg als Autor von Musiklexika
Sein Wissen beschränkte sich nicht auf Radio- und Fernsehsendungen. Frank Laufenberg veröffentlichte zahlreiche Nachschlagewerke über Rock- und Popmusik. Dazu gehörten das „Hit-, Rock und Pop-Lexikon“, weitere Musiklexika und seine „Pop-Diaries“.
Diese Bücher enthielten Informationen über Musiker, Bands, Veröffentlichungen, Chartplatzierungen und Entwicklungen der internationalen Musikszene. Bevor Suchmaschinen und digitale Musikdatenbanken jederzeit verfügbar waren, stellten solche Nachschlagewerke für Fans, Journalisten und Moderatoren eine wichtige Informationsquelle dar.
Laufenberg schrieb zudem über einzelne Künstler. Der SWR erinnerte nach seinem Tod unter anderem an seine Arbeit als Biograf von Joe Cocker.
Seine Bücher stärkten seinen Ruf als wandelndes Musiklexikon. Gleichzeitig zeigten sie, dass seine Arbeit weit über die Moderation einzelner Sendungen hinausging.
Was war Frank Laufenbergs Internetradio „PopStop“?
Mit dem Internetradio „PopStop“ führte Laufenberg seine Vorstellung von persönlich moderiertem Musikradio in die digitale Zeit. Deutschlandfunk Kultur berichtete, dass er das Projekt 2013 gestartet hatte. Anders als bei automatisierten Musikstreams standen bei „PopStop“ Moderationen, Hintergrundwissen und individuell ausgewählte Titel im Mittelpunkt.
Die Chronologie des Projekts wird in den verfügbaren Quellen nicht ganz einheitlich dargestellt. Deutschlandfunk Kultur berichtete im Oktober 2023 über eine Abschiedssendung mit Wolfgang Niedecken. In einem SR-Interview vom Januar 2025 sprach Laufenberg erneut davon, nach 14 Jahren mit „PopStop“ aufzuhören. Spätere Nachrufe von SR und SWR erklärten wiederum, dass er bis zuletzt für das Internetradio produziert habe.
Daraus lässt sich schließen, dass „PopStop“ mehrere Abschieds- beziehungsweise Betriebsphasen durchlief. Sicher ist, dass das Projekt über viele Jahre ein wichtiger Teil seiner späten Radiokarriere war.
„Rapper’s Deutsch“ mit Gottschalk und Sexauer
Eine ungewöhnliche Episode seiner Laufbahn war das Musikprojekt G.L.S.-United. Der Name setzte sich aus den Nachnamen von Thomas Gottschalk, Frank Laufenberg und Manfred Sexauer zusammen.
Gemeinsam nahmen die drei Moderatoren den Titel „Rapper’s Deutsch“ auf. Das Stück war eine deutschsprachige Bearbeitung von „Rapper’s Delight“ und gehört zu den frühen deutschsprachigen Rapaufnahmen.
Der SWR bezeichnete das Lied in seiner Würdigung als ersten deutschen Hip-Hop-Song. Diese Einordnung sollte jedoch als Bewertung des Senders verstanden werden, da die Frage nach der ersten deutschen Rap- oder Hip-Hop-Aufnahme musikhistorisch nicht vollkommen unumstritten ist.
Das Projekt zeigte eine humorvolle Seite Laufenbergs. Er berichtete nicht nur über neue Musikrichtungen, sondern beteiligte sich gelegentlich selbst daran.
Frank Laufenbergs Familie und Leben in der Vulkaneifel
Frank Laufenberg hielt sein Privatleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Bekannt ist, dass er zuletzt in Laufeld in der Vulkaneifel lebte. Dort betrieb er auch sein Radiostudio für „PopStop“.
Öffentlich bekannt ist sein Sohn Thore Laufenberg, der den Tod seines Vaters gegenüber der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Über weitere Angehörige oder private Familienverhältnisse liegen nur begrenzte verlässliche Angaben vor.
Aus Respekt vor der Familie sollten daher keine unbestätigten Behauptungen über sein Privatleben, seine Krankheit oder seine letzten Lebensstunden übernommen werden.
Wie reagierten SR und SWR auf Frank Laufenbergs Tod?
Der SWR würdigte Laufenberg als eine der großen Radiolegenden und als einen der prägenden Pioniere von SWF3. Intendant Kai Gniffke hob hervor, dass Laufenberg Musik erklären und Geschichten so erzählen konnte, dass Radio zu einem besonderen Erlebnis wurde.
Der Sender erinnerte außerdem an ihn als leidenschaftlichen Musikkenner, Moderator und Autor. Der Saarländische Rundfunk betonte besonders, dass Laufenberg bis zuletzt aktiv geblieben war und mit „Zwei bei Frank“ auch im hohen Alter noch ein erfolgreiches Format präsentierte.
Die Würdigungen zeigen, dass sein Einfluss nicht nur auf einzelne Sendungen begrenzt war. Laufenberg prägte die Art, wie Pop- und Rockmusik im deutschen Radio vorgestellt, erklärt und journalistisch eingeordnet wurde.
Warum Frank Laufenberg unvergessen bleibt
Frank Laufenberg gehörte zu einer Radiogeneration, in der Moderatoren mehr waren als Stimmen zwischen zwei Liedern. Sie wählten Musik aus, ordneten sie ein und entwickelten durch ihre Persönlichkeit einen unverwechselbaren Sendungsstil.
Seine besondere Stärke lag in der Verbindung von Fakten und Geschichten. Er konnte Chartdaten und Veröffentlichungsjahre nennen, zugleich aber auch erklären, welche Musiker im Studio beteiligt waren oder warum eine bestimmte Aufnahme für die Entwicklung der Popmusik bedeutend war.
Damit hinterließ er nicht nur zahlreiche Sendungen und Bücher. Er vermittelte seinem Publikum eine Haltung: Musik sollte nicht bloß abgespielt, sondern verstanden und mit Begeisterung weitergegeben werden.
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Häufige Fragen zu Frank Laufenbergs Tod
Ja. Der Saarländische Rundfunk meldete seinen Tod am 6. Juli 2025. Sein Sohn Thore Laufenberg bestätigte die Nachricht gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Der SWR führt den 5. Juli 2025 als Todestag. Öffentlich bekannt gegeben wurde sein Tod am 6. Juli 2025.
Frank Laufenberg wurde 80 Jahre alt. Seinen 80. Geburtstag hatte er am 2. Januar 2025 gefeiert.
Nach offiziellen Angaben starb er nach einer kurzen schweren Krankheit. Welche konkrete Erkrankung vorlag, wurde nicht öffentlich mitgeteilt.
Nein. Es wurde keine medizinische Diagnose oder detaillierte Todesursache bekannt gegeben.
Er lebte zuletzt in Laufeld in der Vulkaneifel. Dort befand sich auch das Studio seines Internetradios „PopStop“.
Öffentlich bekannt ist sein Sohn Thore Laufenberg. Er bestätigte den Tod seines Vaters gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.
Zu seinen bekannten Formaten gehörten der „Popshop“, „Ohne Filter“, „Frank und Frei“, der „WWF Club“ sowie „Zwei bei Frank – die kleinste Radiosendung der Welt“.
Bis kurz vor seinem Tod produzierte und moderierte Laufenberg Beiträge für „Zwei bei Frank“ auf SR 3. Die Reihe präsentierte ausgewählte Lieder und Hintergrundgeschichten aus seinem Musikarchiv.
Er gehörte zu den prägenden Persönlichkeiten von SWF3 und zu den frühen deutschen Radiomoderatoren, die Rock- und Popmusik ausführlich journalistisch erklärten. Darüber hinaus war er als Fernsehmoderator und Autor zahlreicher Musiklexika bekannt.
Fazit: Frank Laufenberg starb im Alter von 80 Jahren
Frank Laufenberg ist am 5. Juli 2025 gestorben. Der Radio- und Fernsehmoderator, Musikjournalist und Buchautor wurde 80 Jahre alt. Nach offiziellen Angaben starb er nach einer kurzen schweren Krankheit im Kreis seiner Familie. Eine konkrete Diagnose wurde nicht veröffentlicht.
Als Stimme des „Popshops“, Pionier von SWF3, Fernsehmoderator, Musiklexikon-Autor und späterer Mitarbeiter von SR 3 begleitete er mehr als fünf Jahrzehnte deutscher Radio- und Popgeschichte.
Seine Sendungen verbanden Musik mit Wissen, Erfahrung und persönlichen Geschichten. Gerade deshalb bleibt Frank Laufenberg vielen Hörern nicht nur als Moderator, sondern als einer der bedeutenden deutschen Vermittler von Rock- und Popmusik in Erinnerung.

