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    Rosa Peral Wikipedia: Biografie, Mordfall und Urteil

    WalterBy Walter20 Juli 2026Updated:20 Juli 2026Keine Kommentare16 Mins Read
    rosa peral wikipedia
    rosa peral wikipedia

    Wer nach „Rosa Peral Wikipedia“ sucht, möchte meist mehr über die ehemalige spanische Polizistin, den Mord an Pedro Rodríguez und die wahre Geschichte hinter der Netflix-Serie „Burning Body“ erfahren. Rosa Peral wurde 2020 wegen des heimtückischen Mordes an ihrem damaligen Lebensgefährten rechtskräftig zu 25 Jahren Haft verurteilt.

    Nach den Feststellungen der spanischen Gerichte entwickelten Peral und ihr früherer Kollege und Liebhaber Albert López einen gemeinsamen Plan zur Tötung von Pedro Rodríguez. Rodríguez wurde im Mai 2017 in dem Haus getötet, das er mit Peral bewohnte. Anschließend wurde seine Leiche in seinem Auto zum Foix-Stausee gebracht und das Fahrzeug in Brand gesetzt.

    Albert López erhielt eine Haftstrafe von 20 Jahren. Rosa Perals Strafe fiel höher aus, weil das Gericht zusätzlich ihre partnerschaftliche Beziehung zum Opfer als strafschärfenden Umstand berücksichtigte. Der spanische Oberste Gerichtshof bestätigte beide Verurteilungen im September 2021.

    Rosa Peral Wikipedia: Steckbrief

    MerkmalBekannte Information
    Vollständiger NameRosa María Peral Viñuela
    Häufig genanntes Geburtsdatum24. Oktober 1983
    GeburtsortBadalona, Katalonien
    NationalitätSpanisch
    Früherer BerufPolizistin bei der Guardia Urbana von Barcelona
    Bekannt durchMordfall der Guardia Urbana
    OpferPedro Rodríguez
    MitverurteilterAlbert López Ferrer
    TatzeitNacht zum 2. Mai 2017
    Urteil gegen Rosa Peral25 Jahre Haft
    Urteil gegen Albert López20 Jahre Haft
    Rechtskräftige BestätigungSeptember 2021
    KinderZwei Töchter
    Netflix-Serie„Burning Body“ beziehungsweise „El cuerpo en llamas“
    Netflix-Dokumentation„Rosa Peral’s Tapes“
    Haftort, Stand April 2026Brians 1 bei Barcelona

    Das Geburtsdatum 24. Oktober 1983 und Badalona als Geburtsort werden unter anderem in der spanischsprachigen Darstellung des Falls genannt. Da öffentlich zugängliche offizielle Gerichtsmitteilungen vor allem das Strafverfahren und nicht Perals vollständige Biografie dokumentieren, sollten private biografische Angaben vorsichtig verwendet werden.

    Wer ist Rosa Peral?

    Rosa María Peral Viñuela stammt aus Badalona in der spanischen Region Katalonien. Sie arbeitete bei der Guardia Urbana, der kommunalen Polizei von Barcelona.

    Vor dem Mordfall war sie außerhalb ihres beruflichen und privaten Umfelds kaum öffentlich bekannt. Sie war zuvor verheiratet und ist Mutter von zwei Töchtern. Nach dem Ende ihrer Ehe begann sie eine Beziehung mit Pedro Rodríguez, der ebenfalls bei der Guardia Urbana arbeitete.

    Gleichzeitig hatte Peral erneut Kontakt zu Albert López, einem weiteren Kollegen, mit dem sie bereits zuvor eine Beziehung geführt hatte. Spanische Medien beschrieben die Verbindung zwischen Peral, Rodríguez und López häufig als Liebesdreieck.

    Diese Bezeichnung verkürzt den Fall jedoch stark. Für das Urteil waren nicht nur die privaten Beziehungen entscheidend. Das Gericht bewertete unter anderem das Verhalten von Peral und López vor und nach der Tat, die Nutzung des Mobiltelefons des Opfers, die Beseitigung der Leiche und den Versuch, Spuren beziehungsweise Verdachtsmomente in eine andere Richtung zu lenken.

    Wer war Pedro Rodríguez?

    Pedro Rodríguez war ein 38-jähriger Polizist der Guardia Urbana von Barcelona. Zum Zeitpunkt seines Todes war er mit Rosa Peral liiert und lebte mit ihr in einem Haus in Vilanova i la Geltrú.

    Rodríguez hatte selbst einen Sohn aus einer früheren Beziehung. Nach seinem Tod wurden seinem Sohn, seinem Vater, seinen Brüdern und einer früheren Partnerin Entschädigungen zugesprochen.

    Der Mord wurde in Spanien als „Crimen de la Guardia Urbana“, auf Deutsch etwa „Verbrechen der Guardia Urbana“, bekannt. Der Name bezieht sich darauf, dass sowohl das Opfer als auch die beiden später Verurteilten derselben kommunalen Polizeibehörde angehörten.

    Was geschah in der Nacht zum 2. Mai 2017?

    Nach den rechtskräftig bestätigten Feststellungen des Gerichts planten Rosa Peral und Albert López, Pedro Rodríguez zu töten, während er schlief oder sich in einer anderen wehrlosen Situation befand.

    Die Tat ereignete sich in den frühen Morgenstunden des 2. Mai 2017 in dem Haus, das Peral und Rodríguez gemeinsam bewohnten. Das Gericht stellte fest, dass Rodríguez dort gewaltsam getötet wurde.

    Die konkrete Todesursache und der genaue Ablauf des unmittelbar tödlichen Angriffs ließen sich nicht vollständig rekonstruieren. Die Leiche war später so stark verbrannt, dass eine eindeutige rechtsmedizinische Feststellung nicht mehr möglich war.

    Für die gemeinsame strafrechtliche Verantwortung war jedoch nicht entscheidend, ob Peral, López oder beide den unmittelbar tödlichen Angriff ausführten. Nach Auffassung der Gerichte hatten beide die Tat gemeinsam geplant und an ihrer Durchführung sowie Vertuschung mitgewirkt.

    Wie wurde die Leiche von Pedro Rodríguez gefunden?

    Nach der Tötung wurde der Körper von Pedro Rodríguez in den Kofferraum seines Volkswagen Golf gelegt. Anschließend brachten die Täter das Fahrzeug in die Nähe des Foix-Stausees und setzten es auf einer abgelegenen Strecke in Brand.

    Am 4. Mai 2017 wurde das ausgebrannte Auto entdeckt. Im Kofferraum fanden Ermittler die verkohlten Überreste von Rodríguez.

    Die Verbrennung des Fahrzeugs sollte nach Überzeugung des Gerichts Spuren beseitigen und die Aufklärung erschweren. Dennoch konnten die Ermittler das Opfer identifizieren und Verbindungen zu Rosa Peral und Albert López herstellen.

    Welche Rolle spielte das Mobiltelefon des Opfers?

    Ein wichtiger Bestandteil des Falls war die weitere Nutzung des Mobiltelefons von Pedro Rodríguez nach seinem Tod.

    Nach den gerichtlichen Feststellungen verwendeten Peral und López das eingeschaltete Telefon, um den Eindruck zu erwecken, Rodríguez sei noch am Leben. Das Gerät wurde außerdem in die Nähe des Wohnorts von Perals früherem Ehemann gebracht.

    Das Gericht bewertete dies als Teil des Versuchs, die Ermittlungen zu beeinflussen und möglicherweise den Verdacht auf eine andere Person zu lenken. Die Manipulation des Telefons gehörte zu den Indizien, die gegen Peral und López sprachen.

    Warum gerieten Rosa Peral und Albert López unter Verdacht?

    Die Ermittlungen konzentrierten sich zunehmend auf Peral und López, weil sich ihre Erklärungen, Bewegungen und Kommunikationsdaten nicht schlüssig mit den bekannten Tatsachen vereinbaren ließen.

    Zu den belastenden Umständen gehörten:

    • ihre Beziehung zueinander,
    • ihre Kontakte vor und nach dem Tod von Rodríguez,
    • die Nutzung des Telefons des Opfers,
    • ihr Verhalten nach der Tat,
    • die Beseitigung und Verbrennung der Leiche,
    • widersprüchliche Aussagen,
    • der Versuch, den Verdacht auf Perals früheren Ehemann zu lenken.

    Der Fall beruhte damit nicht auf einem einzigen Beweisstück. Vielmehr ergab sich das Urteil aus einer Gesamtschau zahlreicher Indizien.

    Rosa Peral und Albert López beschuldigten sich gegenseitig

    Im Strafverfahren versuchten beide Angeklagten, die Hauptverantwortung der jeweils anderen Person zuzuschieben.

    Rosa Peral erklärte, Albert López habe Pedro Rodríguez aus Eifersucht getötet. Sie bestritt eine Beteiligung an der Planung und stellte sich als von López beeinflusst oder unter Druck gesetzt dar.

    Albert López behauptete dagegen, Peral habe Rodríguez getötet. Er selbst habe ihr anschließend nur bei der Beseitigung der Leiche geholfen.

    Das Geschworenengericht folgte keiner der beiden Darstellungen vollständig. Es stellte fest, dass Peral und López einen gemeinsamen Tatplan verfolgt hatten und beide als Mittäter verantwortlich waren.

    Für was wurde Rosa Peral verurteilt?

    Rosa Peral wurde wegen eines Mordes mit Heimtücke verurteilt. Der spanische Rechtsbegriff „alevosía“ beschreibt vereinfacht eine Tatausführung, bei der das Opfer überraschend oder in einer wehrlosen Lage angegriffen wird und sich nicht wirksam verteidigen kann.

    Nach Ansicht des Gerichts wurde Pedro Rodríguez in seinem eigenen Zuhause und in einer Situation angegriffen, in der er keinen Angriff durch seine Partnerin erwarten musste.

    Bei Peral kam zusätzlich die „agravante de parentesco“ hinzu. Damit ist ein strafschärfendes Nähe- oder Familienverhältnis zwischen Täter und Opfer gemeint. Obwohl Peral und Rodríguez nicht verheiratet waren, lebten sie als Paar zusammen.

    Wie lautete das Urteil gegen Rosa Peral?

    Im April 2020 verurteilte die Audiencia Provincial de Barcelona Rosa Peral zu 25 Jahren Gefängnis.

    Albert López wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der Unterschied von fünf Jahren beruhte vor allem auf der strafschärfenden partnerschaftlichen Beziehung zwischen Peral und Pedro Rodríguez.

    Die Urteile wurden zunächst vom Obersten Gerichtshof Kataloniens und anschließend im September 2021 vom spanischen Tribunal Supremo bestätigt. Damit sind die Verurteilungen rechtskräftig.

    Wie hoch war die Entschädigung für die Familie?

    Neben den Haftstrafen wurden Rosa Peral und Albert López zur gemeinsamen Zahlung von insgesamt 885.000 Euro verurteilt.

    AngehörigeEntschädigung
    Sohn von Pedro Rodríguez450.000 Euro
    Vater von Pedro Rodríguez225.000 Euro
    Erster Bruder100.000 Euro
    Zweiter Bruder100.000 Euro
    Frühere Partnerin10.000 Euro
    Gesamtsumme885.000 Euro

    Beide Verurteilten haften für diese Zahlungen gesamtschuldnerisch. Das bedeutet, dass die Berechtigten die zugesprochenen Beträge grundsätzlich von beiden Schuldnern einfordern können.

    Ist Rosa Peral unschuldig?

    Rosa Peral bezeichnet sich weiterhin als unschuldig. Sie bestreitet insbesondere, Pedro Rodríguez selbst getötet zu haben.

    Rechtlich ist die Frage jedoch geklärt: Peral wurde als Mittäterin rechtskräftig wegen Mordes verurteilt. Dabei musste das Gericht nicht eindeutig feststellen, welche Person den unmittelbar tödlichen Schlag oder Angriff ausführte.

    Entscheidend war die Überzeugung der Geschworenen und späteren Gerichte, dass Peral und López gemeinsam planten, handelten und die Tat anschließend vertuschten.

    Deshalb sollten Artikel klar zwischen zwei Ebenen unterscheiden:

    • Perals persönliche Darstellung: Sie bestreitet ihre Schuld.
    • Rechtslage: Sie ist rechtskräftig als Mittäterin des Mordes verurteilt.

    Was gestand Albert López später?

    Mehrere Jahre nach dem Prozess erkannte Albert López im Rahmen seines Behandlungs- und Wiedereingliederungsprogramms im Gefängnis seine Beteiligung an dem Mord deutlicher an.

    Perals Verteidigung betrachtete diese spätere Einlassung als neues Beweismittel. Sie argumentierte, López’ Anerkennung der unmittelbaren Verantwortung könne zeigen, dass Peral nicht die Täterin gewesen sei.

    Der spanische Oberste Gerichtshof lehnte im Juli 2025 jedoch die Erlaubnis für ein Wiederaufnahmeverfahren ab. Die Richter erklärten, López’ spätere Aussage widerspreche den bereits festgestellten Tatsachen nicht und entlaste Peral nicht. López habe weiterhin eine Beteiligung Perals an den verschiedenen Phasen der Tat beschrieben.

    Warum wurde das Urteil nicht neu überprüft?

    Ein rechtskräftiges Strafurteil kann in Spanien nur unter außergewöhnlichen Voraussetzungen wiederaufgenommen werden. Dazu muss in der Regel ein wirklich neues Beweismittel vorliegen, das die ursprüngliche Entscheidung wesentlich verändern könnte.

    Nach Auffassung des Obersten Gerichtshofs erfüllte López’ spätere Einlassung diese Voraussetzung nicht. Sie bestätigte vielmehr seine Beteiligung, ohne die Beweise gegen Peral entscheidend zu widerlegen.

    Das Gericht betonte außerdem, dass eine spätere Aussage einer bereits verurteilten Person allein nicht ausreicht, um ein abgeschlossenes Strafverfahren neu zu eröffnen. Zusätzliche Beweise müssten die übrigen Feststellungen des ursprünglichen Prozesses erschüttern.

    Wo ist Rosa Peral heute?

    Rosa Peral verbüßt ihre Haftstrafe weiterhin in Spanien.

    Sie kam am 16. Mai 2017 zunächst in Untersuchungshaft. Seitdem war sie in mehreren Haftanstalten untergebracht, darunter Wad-Ras, Brians 1 und Mas d’Enric.

    Am 28. April 2026 wurde sie von Mas d’Enric in Tarragona zurück in die Haftanstalt Brians 1 in Sant Esteve Sesrovires bei Barcelona verlegt. Europa Press bestätigte den Transfer unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Quellen.

    Medien brachten den Transfer mit Sicherheitsbedenken und einem angeblich geplanten Angriff auf eine Mitarbeiterin in Verbindung. Dabei handelt es sich um einen gesonderten Vorwurf und nicht um eine rechtskräftig festgestellte Tatsache. Er darf daher nicht mit der rechtskräftigen Mordverurteilung gleichgesetzt werden.

    Wann wird Rosa Peral freigelassen?

    Ein verbindliches Entlassungsdatum ist öffentlich nicht bekannt.

    Peral wurde zwar zu 25 Jahren Haft verurteilt, doch ein möglicher Entlassungstermin lässt sich nicht allein berechnen, indem man 25 Jahre zum Urteilsdatum addiert.

    Zu berücksichtigen sind unter anderem:

    • die bereits verbrachte Untersuchungshaft,
    • die spanischen Strafvollzugsregeln,
    • die Einstufung innerhalb des Vollzugssystems,
    • mögliche Vollzugslockerungen,
    • Entscheidungen über bedingte Entlassungen,
    • das Verhalten und die Entwicklung im Strafvollzug.

    Ohne eine offizielle Entscheidung der zuständigen Vollzugsbehörden wäre die Angabe eines konkreten Freilassungsjahres spekulativ.

    Hat Rosa Peral Kinder?

    Rosa Peral ist Mutter von zwei Töchtern. Die Kinder waren zum Zeitpunkt des Mordfalls minderjährig.

    In der Tatnacht befanden sich nach den gerichtlichen Feststellungen zwei Minderjährige im oberen Bereich des Hauses. Sie waren weder an der Tat beteiligt noch Gegenstand des Strafverfahrens.

    Namen, Wohnorte, Schulen oder andere private Informationen der Kinder sollten aus Gründen des Minderjährigen- und Persönlichkeitsschutzes nicht veröffentlicht werden.

    Die Darstellung einer Tochter in der Netflix-Serie wurde später zu einem wichtigen Bestandteil von Perals Zivilklage gegen Netflix und die Produktionsfirma Arcadia Motion Pictures.

    Rosa Peral und die Netflix-Serie „Burning Body“

    Netflix veröffentlichte am 8. September 2023 die achtteilige Miniserie „El cuerpo en llamas“. International ist sie als „Burning Body“ bekannt.

    Die Serie ist vom realen Mordfall der Guardia Urbana inspiriert. Im Mittelpunkt stehen der Tod von Pedro Rodríguez, die Ermittlungen und die komplizierten Beziehungen zwischen Rosa Peral, Albert López und dem Opfer. Netflix beschreibt die Produktion ausdrücklich als eine von realen Ereignissen inspirierte Serie.

    Die Hauptrollen spielen:

    Reale PersonDarsteller oder Darstellerin
    Rosa PeralÚrsula Corberó
    Albert LópezQuim Gutiérrez
    Pedro RodríguezJosé Manuel Poga

    „Burning Body“ ist jedoch keine dokumentarische Rekonstruktion. Dialoge, private Begegnungen, sexuelle Szenen, Gefühle und genaue Beweggründe wurden teilweise fiktionalisiert oder dramaturgisch verdichtet.

    Nicht jede Szene entspricht daher einer gerichtlich bewiesenen Tatsache.

    Wie realistisch ist „Burning Body“?

    Die grundlegenden Eckpunkte der Serie beruhen auf dem tatsächlichen Fall:

    • Pedro Rodríguez wurde 2017 getötet.
    • Seine Leiche wurde in einem verbrannten Auto gefunden.
    • Peral und López arbeiteten wie das Opfer bei der Guardia Urbana.
    • Beide Angeklagten beschuldigten sich gegenseitig.
    • Peral wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt.
    • López erhielt 20 Jahre Haft.

    Fiktionalisiert oder nicht vollständig belegt sind dagegen zahlreiche private Gespräche, intime Szenen, emotionale Reaktionen und konkrete Motive.

    Die Serie sollte deshalb als dramatische Adaption und nicht als Ersatz für das Gerichtsurteil betrachtet werden.

    Was ist „Rosa Peral’s Tapes“?

    Zusätzlich zur Dramaserie veröffentlichte Netflix die Dokumentation „Rosa Peral’s Tapes“, auf Spanisch „Las cintas de Rosa Peral“.

    Darin kommt Peral selbst aus dem Gefängnis zu Wort und schildert ihre Sicht des Falls. Die Dokumentation verwendet Interviews, persönliches Material und Aufzeichnungen, um ihre Version der Ereignisse zu zeigen.

    Perals Aussagen in der Dokumentation sind jedoch ihre persönliche Darstellung. Sie heben das rechtskräftige Urteil nicht auf und sind nicht automatisch als unabhängig bestätigte Tatsachen zu verstehen.

    Warum verklagte Rosa Peral Netflix?

    Rosa Peral verklagte Netflix und Arcadia Motion Pictures wegen der Serie „Burning Body“.

    Sie warf den Unternehmen unter anderem vor, ihre Persönlichkeitsrechte, ihr Recht am eigenen Bild, ihre Privatsphäre und die Rechte einer ihrer Töchter verletzt zu haben.

    Ursprünglich wurden Forderungen von insgesamt fast 30 Millionen Euro genannt. Etwa 26,6 Millionen Euro sollten auf Ansprüche im Namen der Tochter entfallen, weitere rund 2,66 Millionen Euro auf Perals eigene Forderungen.

    Im Juni 2025 stellte das zuständige Gericht den Teil des Verfahrens ein, der im Namen der Tochter geführt worden war. Der Vater des Kindes übernahm die Klage nicht als gesetzlicher Vertreter. Der Teil, der Perals eigene Persönlichkeitsrechte betrifft, wurde nicht automatisch mit eingestellt.

    Da sich der Stand eines laufenden Zivilverfahrens ändern kann, sollte ein veröffentlichter Artikel an dieser Stelle mit einem klaren Aktualisierungsdatum versehen werden.

    Warum wurde Rosa Peral eine Medaille aberkannt?

    Rosa Peral hatte 2013 von der Stadt Barcelona eine bronzene Ehrenmedaille für Verdienste erhalten.

    Im September 2025 beschloss der Stadtrat, ihr die Auszeichnung wegen der rechtskräftigen Mordverurteilung abzuerkennen. Der Beschluss wurde damit begründet, dass ihr Verhalten mit dem Ansehen und den Werten der Guardia Urbana und der Stadt Barcelona unvereinbar sei.

    Gibt es eine Rosa-Peral-Wikipedia-Seite?

    Eine eigenständige, ausführliche deutschsprachige Wikipedia-Biografie über Rosa Peral ist nicht ohne Weiteres auffindbar.

    Die spanischsprachige Wikipedia behandelt sie vor allem im Artikel „Crimen de la Guardia Urbana“. In der englischsprachigen Wikipedia wird der Fall unter „Guardia Urbana crime“ dargestellt. Beide Artikel konzentrieren sich auf den Mordfall und nicht ausschließlich auf Perals Lebensgeschichte.

    Außerdem existiert in der spanischen Wikipedia ein eigener Eintrag zur Netflix-Dokumentation „Las cintas de Rosa Peral“.

    Wikipedia kann einen schnellen Überblick bieten. Bei sensiblen Fragen zu Schuld, Strafmaß, Gerichtsentscheidungen oder laufenden Verfahren sollten jedoch offizielle Justizmitteilungen und etablierte Nachrichtenquellen Vorrang haben.

    Mehr lesen: Brendan Penny Familienfotos mit Frau Lisa Gerrard und zwei Kindern

    Häufig gestellte Fragen zu Rosa Peral Wikipedia

    Wer ist Rosa Peral?

    Rosa Peral ist eine ehemalige Polizistin der Guardia Urbana von Barcelona. Sie wurde rechtskräftig wegen des Mordes an ihrem damaligen Lebensgefährten Pedro Rodríguez zu 25 Jahren Haft verurteilt.

    Wie lautet Rosa Perals vollständiger Name?

    Ihr vollständiger Name lautet Rosa María Peral Viñuela.

    Wann wurde Rosa Peral geboren?

    Als Geburtsdatum wird häufig der 24. Oktober 1983 genannt. Öffentlich zugängliche offizielle Justizmitteilungen konzentrieren sich jedoch auf den Strafprozess und enthalten keine vollständige klassische Biografie.

    Wie alt ist Rosa Peral?

    Ausgehend vom häufig genannten Geburtsdatum war Rosa Peral im Juli 2026 42 Jahre alt.

    Für wessen Mord wurde Rosa Peral verurteilt?

    Sie wurde wegen des Mordes an ihrem damaligen Lebensgefährten Pedro Rodríguez verurteilt.

    Hat Rosa Peral den Mord gestanden?

    Nein. Rosa Peral bestreitet ihre Schuld weiterhin.

    Wer hat Pedro Rodríguez unmittelbar getötet?

    Die genaue unmittelbare Ausführung konnte nicht abschließend rekonstruiert werden. Das Gericht stellte jedoch fest, dass Rosa Peral und Albert López die Tat gemeinsam geplant und durchgeführt hatten.

    Wer ist Albert López?

    Albert López ist ein ehemaliger Polizist und früherer Liebhaber von Rosa Peral. Er wurde wegen des Mordes an Pedro Rodríguez zu 20 Jahren Haft verurteilt.

    Warum erhielt Rosa Peral eine längere Strafe als Albert López?

    Bei Peral wurde zusätzlich die partnerschaftliche Beziehung zum Opfer als strafschärfender Umstand berücksichtigt.

    Ist das Urteil gegen Rosa Peral rechtskräftig?

    Ja. Der spanische Oberste Gerichtshof bestätigte ihre Verurteilung im September 2021.

    Wurde das Verfahren gegen Rosa Peral wiederaufgenommen?

    Nein. Der Oberste Gerichtshof lehnte im Juli 2025 die Erlaubnis für ein Wiederaufnahmeverfahren ab.

    Ist Rosa Peral noch im Gefängnis?

    Ja. Sie verbüßt weiterhin ihre 25-jährige Haftstrafe. Im April 2026 wurde sie in die Haftanstalt Brians 1 bei Barcelona verlegt.

    Wann wird Rosa Peral freigelassen?

    Ein verbindliches Entlassungsdatum ist öffentlich nicht bekannt. Der tatsächliche Zeitpunkt hängt von den spanischen Strafvollzugsregeln und zukünftigen Entscheidungen ab.

    Hat Rosa Peral Kinder?

    Ja. Rosa Peral hat zwei Töchter. Einzelheiten über deren heutiges Privatleben sollten nicht veröffentlicht werden.

    Ist „Burning Body“ eine wahre Geschichte?

    Die Serie basiert auf dem realen Mordfall der Guardia Urbana. Sie enthält jedoch fiktionalisierte Dialoge, Szenen und Charakterdarstellungen.

    Wer spielt Rosa Peral in „Burning Body“?

    Die spanische Schauspielerin Úrsula Corberó spielt die von Rosa Peral inspirierte Hauptfigur.

    Was ist „Rosa Peral’s Tapes“?

    „Rosa Peral’s Tapes“ ist eine Netflix-Dokumentation, in der Peral aus dem Gefängnis ihre eigene Sicht des Falls schildert.

    Hat Rosa Peral Netflix verklagt?

    Ja. Sie verklagte Netflix und Arcadia Motion Pictures wegen einer behaupteten Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte und der Rechte ihrer Tochter. Der Teil der Klage im Namen der Tochter wurde 2025 zunächst eingestellt.

    Gibt es eine deutsche Rosa-Peral-Wikipedia-Seite?

    Eine eigenständige ausführliche deutschsprachige Biografie ist nicht ohne Weiteres auffindbar. In der spanischen und englischen Wikipedia wird Rosa Peral hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Mordfall der Guardia Urbana behandelt.

    Fazit zu Rosa Peral Wikipedia

    Der Begriff Rosa Peral Wikipedia steht für einen der bekanntesten spanischen Kriminalfälle der vergangenen Jahre.

    Rosa Peral war Polizistin bei der Guardia Urbana von Barcelona und lebte mit ihrem Kollegen Pedro Rodríguez zusammen. In der Nacht zum 2. Mai 2017 wurde Rodríguez im gemeinsamen Haus in Vilanova i la Geltrú getötet. Seine verbrannte Leiche wurde zwei Tage später im Kofferraum seines Autos nahe dem Foix-Stausee gefunden.

    Ein Geschworenengericht stellte fest, dass Peral und Albert López die Tat gemeinsam geplant, ausgeführt und anschließend vertuscht hatten. Peral erhielt 25 Jahre Haft, López 20 Jahre. Der spanische Oberste Gerichtshof bestätigte die Urteile 2021.

    Peral bestreitet ihre Schuld weiterhin. Eine spätere Einlassung von Albert López führte jedoch nicht zur Wiederaufnahme ihres Verfahrens. Der Oberste Gerichtshof entschied im Juli 2025, dass seine Aussagen Peral nicht entlasteten.

    Durch „Burning Body“ und „Rosa Peral’s Tapes“ wurde der Fall international bekannt. Dabei bleibt die wichtigste Unterscheidung bestehen: Die Mordverurteilung beruht auf einem rechtskräftigen Gerichtsurteil, die Dramaserie ist fiktionalisiert und die Dokumentation zeigt vor allem Perals persönliche Sicht.

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