Wer nach „Laura Papendick Krankheit“ sucht, meint eine schwere Borreliose, an der die Sportmoderatorin im Alter von 14 Jahren erkrankte. Die Infektion verursachte bei ihr starke Müdigkeit, tägliche Kopfschmerzen und einen deutlichen Leistungseinbruch beim Schwimmen. Nach einer längeren Behandlung und ungefähr einem Jahr ohne Sport war sie nach eigener Aussage wieder symptomfrei.
Eine aktuell aktive Borreliose oder eine andere schwere Erkrankung hat Laura Papendick nicht öffentlich gemacht. Ebenso falsch sind Internetberichte, nach denen sie an Multipler Sklerose leide. Die Moderatorin dementierte diese Behauptung ausdrücklich und vermutete eine Verwechslung mit ihrer Kollegin Anna Kraft.
Laura Papendick Krankheit im Überblick
| Merkmal | Öffentlich bekannter Stand |
| Vollständiger Name | Laura Papendick |
| Geburtsdatum | 21. Januar 1989 |
| Beruf | Sportjournalistin und Fernsehmoderatorin |
| Bestätigte frühere Krankheit | Borreliose |
| Alter bei der Erkrankung | 14 Jahre |
| Genannte Symptome | Extreme Müdigkeit, tägliche Kopfschmerzen, Erschöpfung und Leistungsabfall |
| Behandlung | Antibiotika und später tägliche Infusionen im Krankenhaus |
| Weitere Untersuchung | Ausschluss einer Hirnhautentzündung durch eine Lumbalpunktion |
| Dauer der starken Beeinträchtigung | Ungefähr ein Jahr |
| Heutiger Zustand | Nach eigener Aussage symptomfrei |
| Hat sie Multiple Sklerose? | Nein, sie hat das Gerücht ausdrücklich dementiert |
| Folgen für ihre Karriere | Ende ihrer Laufbahn als Leistungsschwimmerin |
| Aktueller Familienstand | Seit Juni 2026 Mutter von zwei Söhnen |
Die wichtigsten Angaben zur Erkrankung stammen aus einem ausführlichen FITBOOK-Interview vom 4. November 2024. Darin sprach Laura Papendick selbst über die Diagnose, ihre Beschwerden, die medizinische Behandlung und die Folgen für ihre sportliche Laufbahn. RTL bestätigte außerdem im Juni 2026 die Geburt ihres zweiten Sohnes und berichtete, dass Mutter und Kind wohlauf seien.
Welche Krankheit hatte Laura Papendick?
Laura Papendick hatte als Jugendliche Borreliose. Sie war 14 Jahre alt und trainierte zu dieser Zeit fast täglich als Leistungsschwimmerin. Ihr Ziel war es, sich sportlich weiterzuentwickeln und an bedeutenden Wettkämpfen teilzunehmen.
Dann bemerkte sie jedoch, dass ihre Leistung trotz intensiven Trainings schlechter wurde. Während sie früher an ihre Belastungsgrenze gehen konnte, brach sie plötzlich bei Wettkämpfen ein. Zusätzlich fühlte sie sich ständig erschöpft und litt den ganzen Tag unter Kopfschmerzen.
Eine Ärztin untersuchte sie schließlich auf verschiedene mögliche Ursachen und testete sie auch auf Borreliose. Nach Laura Papendicks Schilderung führte dieser Test zur Diagnose. Die Erkrankung veränderte ihren Alltag anschließend für etwa ein Jahr grundlegend.
Borreliose ist eine bakterielle Infektionskrankheit, die durch infizierte Zecken übertragen werden kann. Sie kann sehr unterschiedlich verlaufen. Zu den möglichen Beschwerden gehören unter anderem Hautveränderungen, Fieber, Müdigkeit, Schmerzen sowie Beschwerden des Nervensystems oder der Gelenke. In der Regel behandeln Ärzte die Krankheit mit Antibiotika. Bei den meisten Betroffenen heilt sie ohne bleibende Folgen aus.
Welche Symptome hatte Laura Papendick?
Laura Papendick berichtete über drei besonders auffällige Probleme:
Extremer Leistungsabfall: Obwohl sie nach eigener Aussage weiterhin sehr hart trainierte, verbesserten sich ihre Schwimmzeiten nicht mehr. Bei Wettkämpfen brach ihre Leistung sogar ein.
Starke Müdigkeit: Die Moderatorin fühlte sich ständig erschöpft. Nach der Schule erledigte sie ihre Hausaufgaben und legte sich anschließend schlafen.
Tägliche Kopfschmerzen: Neben der Müdigkeit begleiteten sie anhaltende Kopfschmerzen durch den Tag.
Diese Beschwerden waren so stark, dass sie ein Jahr lang keinen Sport treiben durfte. Das bedeutete für die Jugendliche einen besonders schweren Einschnitt, weil ihr Leben bis dahin hauptsächlich aus Schule und Schwimmtraining bestanden hatte. Sie beschrieb diese Zeit später sinngemäß als ein Jahr, das ihr gesamtes Leben umgedreht habe.
Dabei sollte man ihre persönlichen Symptome nicht automatisch auf alle Menschen mit Borreliose übertragen. Die Krankheit kann je nach Stadium, betroffenem Organsystem und individueller Situation unterschiedliche Beschwerden auslösen.
Entstand die Borreliose durch einen Zeckenbiss?
Borrelien werden normalerweise durch den Stich einer infizierten Zecke übertragen. Laura Papendick geht daher ebenfalls von einem Zeckenstich aus. Allerdings konnte sie nicht sagen, wann oder wo dieser stattgefunden hatte.
Ihre Mutter habe sie als Kind regelmäßig nach Zecken abgesucht. Trotzdem sei möglicherweise ein Stich unbemerkt geblieben. Die Moderatorin vermutete deshalb, dass sie bereits als jüngeres Mädchen mit einer Zecke in Kontakt gekommen sein könnte. Einen konkreten Zeckenstich konnte sie jedoch nicht benennen.
Diese persönliche Vermutung ist nicht mit einer medizinisch dokumentierten Bestimmung des Infektionszeitpunkts gleichzusetzen. Aus ihren öffentlichen Aussagen geht lediglich hervor, dass der genaue Zeitpunkt und Ort der Übertragung unbekannt blieben.
Wie wurde Laura Papendick behandelt?
Nach der Diagnose behandelten die Ärzte Laura Papendick zunächst mit Antibiotika. Weil sich die von ihr erwähnten medizinischen Werte offenbar nicht wie erhofft entwickelten, erhielt sie anschließend täglich Infusionen im Krankenhaus.
Außerdem untersuchten die Ärzte, ob eine Hirnhautentzündung vorliegen könnte. Dazu führten sie nach Papendicks Schilderung eine Punktion im Bereich der Wirbelsäule durch. Eine Hirnhautentzündung wurde dabei ausgeschlossen.
Welche Antibiotika sie bekam, wie lange die einzelnen Behandlungsphasen dauerten und welche Laborwerte kontrolliert wurden, ist nicht öffentlich bekannt. Deshalb lassen sich aus ihrem Interview keine genaueren medizinischen Rückschlüsse auf das Stadium oder die konkrete Form der Borreliose ziehen.
Grundsätzlich richtet sich die Behandlung einer Borreliose nach den Beschwerden und dem betroffenen Organsystem. Häufig kommen Antibiotika für mehrere Tage oder Wochen zum Einsatz. Bei bestimmten schweren Verläufen können Ärzte Medikamente auch als Infusion verabreichen.
War Laura Papendick ein Jahr lang außer Gefecht?
Die gesundheitlichen Folgen bestimmten ungefähr ein Jahr lang ihren Alltag. Laura Papendick durfte während dieser Zeit keinen Sport treiben. Sie ging zwar weiterhin zur Schule, war danach jedoch meistens so erschöpft, dass sie nur noch ihre Aufgaben erledigte und schlief.
Für eine Jugendliche, die zuvor fast jeden Tag trainiert hatte, bedeutete das eine enorme Umstellung. Neben der körperlichen Belastung verlor sie außerdem den geregelten Trainingsalltag, ihre sportliche Entwicklung und den Anschluss an ihr vorheriges Leistungsniveau.
Nach ungefähr einem Jahr war sie nach eigener Aussage symptomfrei. Anschließend versuchte sie, wieder an ihre früheren Leistungen anzuknüpfen. Allerdings erkannte sie, dass sie den Trainingsrückstand nur mit einem kaum zu bewältigenden Aufwand hätte aufholen können.
Beendete die Krankheit ihre Schwimmkarriere?
Die Laura-Papendick-Krankheit hatte eine dauerhafte berufliche Folge: Sie beendete ihre Pläne als Leistungsschwimmerin.
Papendick hatte bereits als Kind mit dem Schwimmen begonnen und fast zehn Jahre lang intensiv trainiert. Sie verzichtete dafür auf Kindergeburtstage, Partys und andere Freizeitaktivitäten. Durch ihre Leistungen qualifizierte sie sich unter anderem für die deutschen Meisterschaften.
Nach ihrer Genesung nahm sie das Training zwar wieder auf. Dennoch konnte sie das verlorene Jahr nicht mehr in einem realistischen Zeitraum ausgleichen. Schließlich entschied sie, ihre Leistungslaufbahn zu beenden.
Damit verschwanden Sport und Wettbewerb jedoch nicht aus ihrem Leben. Papendick studierte Sportjournalismus und arbeitete später unter anderem für Bayer 04 Leverkusen, Sky, Sport1 und RTL. Seit 2021 gehört sie zum Sportteam von RTL und moderiert unter anderem Fußball- und Motorsportübertragungen.
Hat Laura Papendick Multiple Sklerose?
Nein. Laura Papendick hat ausdrücklich erklärt, dass sie nicht an Multipler Sklerose erkrankt ist.
Im Internet erschienen dennoch mehrere Beiträge, die ihr eine angeblich öffentlich gemachte MS-Diagnose zuschrieben. Im FITBOOK-Interview erklärte Papendick, sie wisse selbst nicht, wie diese Behauptung entstanden sei. Sie bezeichnete die Meldungen eindeutig als falsch.
Als mögliche Erklärung nannte das Interview eine Verwechslung mit der ebenfalls blonden Sportmoderatorin Anna Kraft. Diese hatte ihre eigene Multiple-Sklerose-Diagnose tatsächlich öffentlich gemacht. Es handelt sich jedoch um zwei verschiedene Personen.
Daher gilt:
- Laura Papendick hatte als Jugendliche Borreliose.
- Eine MS-Diagnose liegt bei ihr nach eigener Aussage nicht vor.
- Berichte über eine angebliche Multiple Sklerose sind falsch.
- Die Erkrankung von Anna Kraft darf nicht Laura Papendick zugeschrieben werden.
Ist Laura Papendick heute noch krank?
Nach dem öffentlich bekannten Stand vom 5. August 2026 gibt es keinen belastbaren Hinweis auf eine aktuell aktive Borreliose oder eine andere schwere Erkrankung bei Laura Papendick.
Im Interview von 2024 sagte sie, dass sie nach etwa einem Jahr symptomfrei gewesen sei. Sie beschrieb die Borreliose als einschneidende Erkrankung ihrer Jugend, nicht als gegenwärtige chronische Krankheit. Über aktuelle Rückfälle, Spätfolgen oder eine erneute Behandlung berichtete sie nicht.
Allerdings können Außenstehende aus Fernsehauftritten, sportlichen Aktivitäten oder privaten Beiträgen keine vollständige medizinische Beurteilung ableiten. Gesichert ist lediglich, was Papendick selbst öffentlich gemacht hat. Dazu gehört ihre frühere Borreliose, nicht jedoch eine aktuelle schwere Erkrankung.
Hatte ihre Schwangerschaft etwas mit der Krankheit zu tun?
Es gibt keine öffentlich bestätigte Verbindung zwischen Laura Papendicks früherer Borreliose und ihren Schwangerschaften.
Die Moderatorin bekam Ende Juni 2023 ihren ersten Sohn. Im Februar 2026 gab sie bekannt, erneut schwanger zu sein. Am 15. Juni 2026 verkündeten sie und ihr Partner Alexander Hindersmann schließlich die Geburt ihres zweiten Sohnes.
Das Paar sprach in seinem Beitrag zwar von einer emotionalen Achterbahnfahrt. Gleichzeitig erklärte es ausdrücklich, dass es sowohl der Mutter als auch dem Kind gut gehe. Welche Ereignisse mit dieser Formulierung gemeint waren, erläuterten beide nicht. Daher wäre es spekulativ, daraus eine Krankheit, Schwangerschaftskomplikation oder erneute Borreliose abzuleiten.
Warum suchen so viele Menschen nach „Laura Papendick Krankheit“?
Das Interesse an diesem Suchbegriff dürfte mehrere Ursachen haben. Einerseits sprach Papendick erst viele Jahre nach ihrer Jugend ausführlicher über die Borreliose. Dadurch wurde ihre frühere Erkrankung erneut zum Thema in verschiedenen Medien.
Andererseits verbreiteten einige Webseiten falsche Angaben über eine angebliche MS-Diagnose. Weil Anna Kraft und Laura Papendick beide als blonde Sportmoderatorinnen für große Fernsehsender arbeiten, wurden ihre Biografien offenbar teilweise miteinander vermischt.
Zusätzlich können zeitweilige Abwesenheiten vom Fernsehen Fragen auslösen. Im Fall von Papendick standen solche Pausen jedoch unter anderem im Zusammenhang mit ihren Schwangerschaften und der Zeit nach den Geburten. Eine krankheitsbedingte Erklärung ist dafür nicht belegt.
Häufig gestellte Fragen zur Laura Papendick Krankheit
Laura Papendick erkrankte im Alter von 14 Jahren an Borreliose. Die bakterielle Infektion beeinträchtigte sie ungefähr ein Jahr lang stark.
Sie berichtete über extreme Müdigkeit, tägliche Kopfschmerzen, Erschöpfung, schlechtere Schwimmzeiten und Leistungseinbrüche bei Wettkämpfen.
Nach ihrer eigenen Schilderung bekam sie zunächst Antibiotika. Später musste sie für tägliche Infusionen ins Krankenhaus. Außerdem wurde eine Hirnhautentzündung durch eine Punktion ausgeschlossen.
Eine aktuell aktive Borreliose ist nicht bestätigt. Papendick erklärte, sie sei ungefähr ein Jahr nach Beginn der Erkrankung symptomfrei gewesen.
Nein. Sie dementierte die angebliche MS-Diagnose ausdrücklich. Wahrscheinlich entstand das Gerücht durch eine Verwechslung mit Sportmoderatorin Anna Kraft.
Wegen der Borreliose durfte sie etwa ein Jahr nicht trainieren. Danach war der Trainingsrückstand nach ihrer Einschätzung zu groß, um ihre frühere Leistungslaufbahn realistisch fortzusetzen.
Über ihre vollständige medizinische Situation kann nur sie selbst Auskunft geben. Öffentlich bekannt ist jedoch keine gegenwärtige schwere Erkrankung. Im Juni 2026 teilte sie mit, dass es ihr nach der Geburt ihres zweiten Sohnes gut gehe.
Fazit zur Laura Papendick Krankheit
Die öffentlich bestätigte Laura Papendick Krankheit war eine Borreliose im Alter von 14 Jahren. Sie litt damals unter extremer Müdigkeit, täglichen Kopfschmerzen, Erschöpfung und einem erheblichen Leistungseinbruch beim Schwimmen.
Nach einer Behandlung mit Antibiotika, täglichen Krankenhausinfusionen und ungefähr einem Jahr Sportpause war sie nach eigener Aussage symptomfrei. Dennoch konnte sie ihre frühere Leistungsfähigkeit nicht schnell genug wieder erreichen und beendete deshalb ihre Laufbahn als Wettkampfschwimmerin.
Eine Multiple-Sklerose-Diagnose hat Laura Papendick ausdrücklich dementiert. Ebenso gibt es nach dem Stand vom 5. August 2026 keine bestätigte Meldung über eine aktuell aktive Borreliose oder eine andere schwere Erkrankung. Im Juni 2026 wurde sie zum zweiten Mal Mutter; RTL berichtete, dass es ihr und ihrem Sohn gut gehe.

