Regina Bachmann gehört seit Ende 2024 zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Immobilienbesitzerinnen der Schweiz. Zuvor war die Tochter des Zürcher Bauunternehmers Leopold Bachmann außerhalb der Immobilienbranche kaum öffentlich bekannt. Das änderte sich schlagartig, nachdem mehr als 100 Mietparteien in drei der berühmten Zürcher „Sugus-Häuser“ ihre Kündigung erhielten.
Die Leerkündigung löste Demonstrationen, eine Petition mit Zehntausenden Unterschriften und eine landesweite Debatte über Wohnungsnot, Mieterschutz und Immobilienrenditen aus. Schließlich beschäftigte der Konflikt auch die Zürcher Justiz. Im Januar 2026 scheiterte die Vermieterseite vor dem Mietgericht zunächst aus prozessualen Gründen. Damit blieben die früheren Entscheide der Schlichtungsbehörde, welche die betreffenden Kündigungen für ungültig erklärt hatte, bestehen.
Gleichzeitig hat sich die Situation in den Häusern bereits stark verändert. Viele frühere Bewohner sind ausgezogen, während frei gewordene Wohnungen zeitweise als möblierte Apartments angeboten wurden. Dadurch wurde Regina Bachmann endgültig zu einer zentralen Figur in der Schweizer Diskussion über bezahlbares Wohnen.
| Steckbrief Regina Bachmann | Angaben |
| Name | Regina Bachmann |
| Geburtsjahr | vermutlich etwa 1965 |
| Alter 2026 | rund 60 bis 61 Jahre |
| Nationalität | Schweizerin |
| Heimatort laut Handelsregister | Rüschlikon |
| Bekannt als | Immobilienbesitzerin, Erbin der Sugus-Häuser |
| Vater | Leopold Bachmann |
| Geschwister | Teil einer fünfköpfigen Geschwisterfamilie |
| Unternehmen | intuiva AG |
| Tätigkeit | Immobilienbesitz, Vermietung und Verwaltung |
| Bekannteste Immobilien | drei Sugus-Häuser in Zürich |
| Wohnungen in den drei Häusern | rund 105 Mietparteien betroffen |
| Öffentliche Aufmerksamkeit seit | 2024 |
| Vermögen | nicht öffentlich verlässlich bekannt |
Wer ist Regina Bachmann?
Regina Bachmann ist eine Schweizer Immobilienbesitzerin und Tochter des 2021 verstorbenen Bauunternehmers Leopold Bachmann. Ihr Vater gehörte zeitweise zu den bedeutenden privaten Wohnungsanbietern im Raum Zürich und wurde insbesondere dafür bekannt, vergleichsweise preisgünstige Wohnungen zu bauen.
Regina Bachmann selbst führte lange kein klassisches öffentliches Leben. Sie ist weder Politikerin noch Schauspielerin oder Medienpersönlichkeit. Deshalb existieren beispielsweise über ihre Ausbildung, ihr genaues Geburtsdatum und große Teile ihres beruflichen Werdegangs nur wenige verlässlich belegte öffentliche Informationen.
Ende 2024 änderte sich ihre Bekanntheit jedoch grundlegend. Damals erhielten die Bewohner von drei sogenannten Sugus-Häusern an der Neugasse in Zürich Kündigungen. Insgesamt waren 105 Mietparteien und mehr als 200 Menschen betroffen. Bachmann begründete den Schritt mit einer geplanten umfassenden Sanierung der Gebäude.
Regina Bachmann und Vater Leopold Bachmann
Um die Geschichte von Regina Bachmann zu verstehen, muss man zunächst ihren Vater betrachten. Leopold Bachmann war Bauingenieur und Immobilienunternehmer. Er galt als ungewöhnliche Figur in der Schweizer Immobilienbranche, weil er immer wieder betonte, Wohnungen möglichst kostengünstig erstellen zu wollen.
Sein Ansatz bestand darin, Baukosten niedrig zu halten und dadurch auch Haushalten mit kleineren Einkommen Wohnungen anbieten zu können. Die später als Sugus-Häuser bekannte Siedlung gehörte zu den sichtbarsten Beispielen dieses Konzepts.
Leopold Bachmann starb Ende 2021 im Alter von 88 Jahren. Er und seine Ehefrau Johanna hatten fünf Kinder. Nach seinem Tod gingen große Teile des Immobilienvermögens beziehungsweise seiner Projekte an Nachkommen und eine von ihm gegründete Stiftung.
Gerade der Gegensatz zwischen der ursprünglichen Idee des Vaters und der späteren Entwicklung der Sugus-Häuser spielte bei der öffentlichen Kritik an Regina Bachmann eine wichtige Rolle.
Was sind die Sugus-Häuser?
Die Sugus-Häuser liegen im Zürcher Kreis 5 nahe dem Hauptbahnhof und dem Gleisfeld. Ihren Spitznamen erhielten die Wohnblöcke wegen ihrer auffälligen farbigen Fassaden und ihrer würfelförmigen Architektur.
Leopold Bachmann ließ die Häuser Ende der 1990er-Jahre beziehungsweise um das Jahr 2000 errichten. Insgesamt umfasst das Ensemble neun Wohnhäuser mit mehreren hundert Wohnungen. Ein Zürcher Gerichtsentscheid nennt für die betreffenden Gebäude das Baujahr 2000.
Dabei war die Lage damals deutlich weniger begehrt als heute. Inzwischen befindet sich das Areal jedoch in einem der gefragtesten innerstädtischen Gebiete Zürichs. Bahnhof, Schulen, Gastronomie, Arbeitsplätze und öffentliche Verkehrsmittel liegen in unmittelbarer Nähe.
Dadurch stieg auch der wirtschaftliche Wert der Grundstücke erheblich. Gleichzeitig lagen zahlreiche Bestandsmieten der Sugus-Häuser weiterhin deutlich unter dem Niveau, das für neu vermietete Wohnungen in vergleichbarer Zürcher Lage verlangt wird.
Welche Sugus-Häuser gehören Regina Bachmann?
Nach dem Tod von Leopold Bachmann wurden die neun Häuser innerhalb der Familie aufgeteilt. Regina Bachmann erhielt schließlich drei Häuser, während sechs weitere Häuser bei zwei ihrer Geschwister verblieben. Medienberichte beschreiben zuvor Auseinandersetzungen innerhalb der Familie über das Erbe und den weiteren Umgang mit den Immobilien.
Im Zentrum des späteren Konflikts stehen die Häuser an der Neugasse 81, 83 und 85.
Bemerkenswert ist dabei, dass sich die Entwicklung dieser drei Gebäude deutlich von jener der übrigen Sugus-Häuser unterscheidet. Während Regina Bachmann die Mietverhältnisse in ihren Häusern kündigte, wurden bei den sechs anderen Häusern keine vergleichbaren flächendeckenden Kündigungen bekannt.
Warum kündigte Regina Bachmann den Mietern?
Ende November 2024 erhielten zahlreiche Bewohner zunächst eine Kündigung auf den 31. März 2025. Als Grund wurde eine umfassende Kern- beziehungsweise Totalsanierung genannt.
Geplant seien nach den im späteren Gerichtsverfahren wiedergegebenen Angaben unter anderem neue Küchen und Badezimmer, Änderungen von Wohnungsgrundrissen, der Austausch von Leitungen sowie neue Wand- und Bodenbeläge gewesen.
Allerdings entwickelte sich schnell Streit darüber, wie konkret und wie weit fortgeschritten diese Sanierungspläne zum Zeitpunkt der Kündigungen tatsächlich waren.
Zudem sorgte die ausgesprochen kurze Frist angesichts des äußerst angespannten Zürcher Wohnungsmarktes für Kritik. Viele Bewohner lebten bereits seit Jahren oder Jahrzehnten in der Siedlung.
Ende Dezember 2024 folgte schließlich eine weitere Kündigung, diesmal auf Ende September 2025.
Protest gegen Regina Bachmann
Die Massenkündigung entwickelte sich innerhalb weniger Tage zu einem politischen Thema.
Am 8. Dezember 2024 beteiligten sich laut SRF mehr als 1000 Menschen an einer Solidaritätskundgebung. Außerdem unterschrieben mehr als 27.000 Personen eine Petition gegen die Kündigungen.
Auch Politiker verschiedener Parteien äußerten Kritik. Darüber hinaus versuchte die Stadt Zürich, eine Lösung zu finden. Zwischenzeitlich wurde sogar über einen möglichen Verkauf der drei Gebäude gesprochen.
Besonders kontrovers war ein Ende 2024 veröffentlichter Bericht, wonach für die drei Häuser eine Preisvorstellung von rund 200 Millionen Franken im Raum stand. Ein damals von Blick zitierter Experte bezifferte den Marktwert dagegen deutlich niedriger. Diese Zahlen stellen jedoch weder einen tatsächlich erfolgten Verkauf noch das persönliche Vermögen von Regina Bachmann dar.
Regina Bachmann und die Schlichtungsbehörde
Ein Teil der Bewohner akzeptierte die Kündigungen nicht und focht sie an.
Die Zürcher Schlichtungsbehörde beschäftigte sich im Juni und Juli 2025 mit zahlreichen Fällen. Insgesamt entstanden laut späterem Gerichtsentscheid 53 Schlichtungsdossiers. Die Behörde erklärte die darin behandelten Kündigungen in ihren Entscheidvorschlägen für ungültig.
Dabei ging es unter anderem um Widersprüche beim Vorgehen der Vermieterseite und um die Frage, ob die Sanierungsbegründung die Kündigungen in dieser Form rechtfertigte.
Eine Einigung kam allerdings nicht zustande. Deshalb lehnte die Vermieterseite die Entscheidvorschläge ab und ging anschließend vor das Mietgericht.
Gerichtsurteil 2026: Warum Regina Bachmann vor dem Mietgericht scheiterte
Am 15. Januar 2026 traf das Mietgericht Zürich einen für den Streit entscheidenden Beschluss.
Allerdings entschied das Gericht nicht einfach inhaltlich darüber, ob eine Sanierung grundsätzlich erlaubt wäre. Vielmehr trat es wegen nicht erfüllter Prozessvoraussetzungen auf die Klage gegen die Mieter von 26 Wohnungen nicht ein.
Unter anderem fehlten nach Auffassung des Gerichts die notwendigen präzisen Angaben zum Streitwert. Zudem stellte das Gericht Anforderungen daran, wie die beklagten Parteien und die einzelnen Verfahren bezeichnet werden mussten. Weil eine anwaltlich vertretene Klägerseite diese Voraussetzungen nicht erfüllt hatte, erhielt sie keine Gelegenheit, den entsprechenden Mangel nachträglich zu beheben.
Die Konsequenz war erheblich: Die Entscheidvorschläge der Schlichtungsbehörde blieben für diese Verfahren bestehen. Danach waren die betreffenden Kündigungen ungültig.
Allerdings war der Beschluss zunächst nicht rechtskräftig und konnte an das Zürcher Obergericht weitergezogen werden.
Regina Bachmann ging 2026 auch gegen die Gerichtsmitteilung vor
Der Konflikt erhielt anschließend eine weitere juristische Ebene.
Nach der öffentlichen Medienmitteilung des Bezirksgerichts erhoben die Vermieterseite beziehungsweise die beteiligten Gesellschaften eine Aufsichtsbeschwerde. Unter anderem wurde beanstandet, die Medienmitteilung sei unsachlich beziehungsweise teilweise falsch.
Die Verwaltungskommission des Zürcher Obergerichts wies diese Beschwerde am 20. Februar 2026 jedoch ab.
Das Obergericht stellte fest, dass wegen der großen Zahl betroffener Menschen sowie der angespannten Wohnsituation ein erhebliches öffentliches Interesse bestanden habe. Außerdem bewertete es die Medienmitteilung als sachlich, objektiv und faktenbasiert.
Wichtig ist jedoch: Diese Aufsichtsbeschwerde betraf die Kommunikation des Gerichts und war nicht identisch mit einem möglichen Rechtsmittel gegen den eigentlichen mietrechtlichen Beschluss.
Bis August 2026 ist in den öffentlich auffindbaren Quellen kein abschließendes höchstrichterliches Urteil erkennbar, das den gesamten Konflikt um sämtliche Mietverhältnisse endgültig beendet hätte. Noch im Juni 2026 wurde der Mietgerichtsentscheid in juristischen Fachinformationen als „nicht rechtskräftig“ geführt.
Was geschah mit den bereits leeren Wohnungen?
Der gerichtliche Streit änderte nichts daran, dass viele Bewohner aufgrund der Unsicherheit längst ausgezogen waren.
Bereits Mitte 2025 wirkten Teile der drei Häuser deutlich leerer. Ende 2025 berichtete Watson anschließend, dass verschiedene frei gewordene Wohnungen als möblierte Kurzzeit- beziehungsweise Business-Apartments genutzt wurden und Angebote auch auf Airbnb auftauchten.
Damit entstand ein bemerkenswerter Zustand: Ein Teil der ursprünglichen Mieter kämpfte juristisch weiterhin um die Gültigkeit seiner Mietverhältnisse, während andere Wohnungen bereits einer neuen Nutzung zugeführt wurden.
Noch im Juli 2026 berichtete Tsüri über die Folgen der Leerkündigungen für die Nachbarschaft und verwies darauf, dass sowohl die Schlichtungsbehörde 2025 als auch das Mietgericht im Januar 2026 zugunsten der betroffenen Mietparteien entschieden hatten.
Regina Bachmann und die intuiva AG
Neben ihrem persönlichen Namen taucht im Zusammenhang mit den Immobilien inzwischen regelmäßig die intuiva AG auf.
Das Unternehmen wurde im März 2024 in Zug gegründet. Laut Handelsregisterinformationen umfasst der Gesellschaftszweck unter anderem den Kauf, Verkauf, die Vermietung und Verwaltung von Immobilien.
Regina Bachmann ist als Mitglied des Verwaltungsrats mit Einzelunterschrift eingetragen. Das Unternehmen besitzt ein Aktienkapital von 100.000 Franken.
Im Juni 2024 entstand zusätzlich das Einzelunternehmen „REGINA BACHMANN IMMOBILIEN ZUG“. Dieses bestand jedoch nur kurze Zeit. Im November 2024 wurden laut Handelsregister Aktiven von rund 15 Millionen Franken und Fremdkapital von knapp acht Millionen Franken auf die intuiva AG übertragen. Das Einzelunternehmen wurde anschließend gelöscht.
Daraus darf allerdings nicht automatisch auf Regina Bachmanns persönliches Nettovermögen geschlossen werden.
Wie reich ist Regina Bachmann?
Besonders häufig wird nach dem Vermögen von Regina Bachmann gesucht. Eine seriöse, öffentlich belegte Zahl gibt es jedoch nicht.
Medien bezeichnen sie häufig als Millionärin oder Immobilienerbin. Dass die drei Sugus-Häuser einen sehr hohen Immobilienwert besitzen, steht ebenfalls außer Zweifel. Dennoch sind Immobilienwert, Unternehmensvermögen und Privatvermögen drei unterschiedliche Größen.
Auch die Ende 2024 diskutierte Verkaufssumme von 200 Millionen Franken darf deshalb nicht als Vermögen von Regina Bachmann angegeben werden. Dabei handelte es sich um eine berichtete Preisvorstellung für Immobilien und nicht um eine belegte Vermögensschätzung.
Wer konkrete Angaben wie „Regina Bachmann besitzt 200 Millionen Franken“ macht, geht daher über das hinaus, was öffentlich nachgewiesen ist.
Wie alt ist Regina Bachmann?
Auch das genaue Geburtsdatum von Regina Bachmann ist öffentlich nicht zuverlässig dokumentiert.
Blick bezeichnete sie im Dezember 2024 als 59 Jahre alt. Daraus ergibt sich ungefähr das Geburtsjahr 1965. Je nach tatsächlichem Geburtstag wäre Regina Bachmann im August 2026 deshalb etwa 60 oder 61 Jahre alt.
Ohne öffentlich belegtes Geburtsdatum wäre eine genauere Angabe jedoch spekulativ.
Warum ist Regina Bachmann so umstritten?
Die Kontroverse um Regina Bachmann geht weit über einen gewöhnlichen Streit zwischen Vermieterin und Mietern hinaus.
Einerseits steht ihr grundsätzlich das Recht zu, ihre Immobilien wirtschaftlich zu nutzen und notwendige Sanierungen durchzuführen. Auch ältere Gebäude müssen modernisiert, instand gehalten und teilweise umfassend erneuert werden.
Andererseits befindet sich Zürich in einer schweren Wohnraumknappheit. Wenn gleichzeitig mehr als 100 vergleichsweise günstige Mietverhältnisse an einer zentralen Lage beendet werden sollen, betrifft dies nicht nur einzelne Vertragsparteien, sondern berührt eine größere gesellschaftliche Debatte.
Zusätzlich verschärfte die Familiengeschichte die öffentliche Wahrnehmung. Leopold Bachmann wurde gerade wegen seines Ansatzes bekannt, möglichst preiswerten Wohnraum zu schaffen. Deshalb sehen Kritiker die heutige Entwicklung als Gegensatz zu seinem ursprünglichen Konzept.
Der Fall zeigt damit exemplarisch, wie stark Eigentumsrechte, Sanierungsbedarf, Renditeinteressen und Mieterschutz miteinander kollidieren können.
Regina Bachmann 2026: Aktueller Stand
2026 bleibt Regina Bachmann vor allem durch die Sugus-Häuser öffentlich relevant.
Die ursprünglichen Kündigungen führten nicht dazu, dass sämtliche Mietverhältnisse wie geplant beendet wurden. Die Schlichtungsbehörde erklärte die angefochtenen Kündigungen für ungültig, und das Mietgericht trat im Januar 2026 auf die Klage der Vermieterseite gegen die Mieter von 26 Wohnungen nicht ein.
Gleichzeitig sind zahlreiche ursprüngliche Bewohner bereits ausgezogen. Teile der frei gewordenen Wohnungen wurden zwischenzeitlich möbliert und kurzfristig vermietet. Dadurch hat sich die Zusammensetzung der Siedlung trotz der juristischen Erfolge der verbliebenen Mieterschaft bereits verändert.
Darüber hinaus beschäftigt der Fall weiterhin Öffentlichkeit, Medien und Wohnpolitik. Die Sugus-Häuser sind inzwischen nicht mehr lediglich eine ungewöhnlich farbige Wohnsiedlung am Zürcher Gleisfeld, sondern ein Symbol für die Frage geworden, wem eine wachsende und zunehmend teure Stadt gehören soll.
Mehr lesen: Wer war Tobias Core von Blacklist? War er im wirklichen Leben Clark Middleton?
FAQ zu Regina Bachmann
Regina Bachmann ist eine Schweizer Immobilienbesitzerin und Tochter des 2021 verstorbenen Bauunternehmers Leopold Bachmann. Bekannt wurde sie vor allem durch die Massenkündigungen in drei Zürcher Sugus-Häusern.
Ein genaues öffentlich bestätigtes Geburtsdatum ist nicht bekannt. Im Dezember 2024 wurde Regina Bachmann in Medien als 59 Jahre alt bezeichnet. 2026 dürfte sie daher rund 60 oder 61 Jahre alt sein.
Ihr Vater war der Immobilienunternehmer und Bauingenieur Leopold Bachmann. Er wurde insbesondere für vergleichsweise günstigen Wohnungsbau bekannt und starb 2021 im Alter von 88 Jahren.
Im Mittelpunkt der öffentlichen Berichterstattung stehen drei der neun Zürcher Sugus-Häuser an der Neugasse 81, 83 und 85. Die übrigen sechs Häuser gingen an andere Mitglieder der Familie.
Als Begründung wurde eine umfangreiche Kern- beziehungsweise Totalsanierung genannt. Unter anderem sollten Küchen, Badezimmer, Leitungen, Bodenbeläge und teilweise Grundrisse erneuert beziehungsweise verändert werden.
Für die vor dem Mietgericht behandelten Mietverhältnisse setzte sich zunächst die Auffassung durch, dass die Kündigungen ungültig sind. Das Mietgericht trat im Januar 2026 wegen nicht erfüllter Prozessvoraussetzungen nicht auf die Klage der Vermieterseite ein. Dadurch wurden die entsprechenden Entscheidvorschläge der Schlichtungsbehörde maßgeblich.
Ja. Regina Bachmann ist Verwaltungsratsmitglied der in Zug registrierten intuiva AG, deren Tätigkeit den Kauf, Verkauf, die Vermietung und Verwaltung von Immobilien umfasst.
Das persönliche Vermögen von Regina Bachmann ist öffentlich nicht verlässlich bekannt. Berichte über hohe Immobilienwerte oder eine frühere Verkaufspreisvorstellung von 200 Millionen Franken dürfen nicht mit ihrem persönlichen Nettovermögen gleichgesetzt werden.
Ja. Die übrigen Häuser gingen nach dem Tod von Leopold Bachmann an andere seiner Kinder. Leopold Bachmann hatte insgesamt fünf Kinder.
Die Massenkündigungen beschäftigen weiterhin Öffentlichkeit und Mietrecht. Im Januar 2026 scheiterte die Vermieterseite vor dem Mietgericht aus prozessualen Gründen. Im Februar wies das Zürcher Obergericht außerdem eine separate Aufsichtsbeschwerde gegen die Medienmitteilung des Bezirksgerichts ab. Gleichzeitig sind viele frühere Bewohner bereits ausgezogen und einige frei gewordene Wohnungen wurden zeitweise als möblierte Kurzzeitunterkünfte genutzt.
Fazit zu Regina Bachmann
Regina Bachmann war lange eine weitgehend unbekannte Immobilienerbin. Seit der Massenkündigung in den Zürcher Sugus-Häusern Ende 2024 steht sie jedoch im Zentrum einer der prominentesten Schweizer Mietrechts- und Wohnungsdebatten der vergangenen Jahre.
Als Tochter des für preisgünstigen Wohnungsbau bekannten Leopold Bachmann erbte sie drei der neun Sugus-Häuser. Die Kündigung von 105 Mietparteien wegen einer geplanten Totalsanierung führte anschließend zu Demonstrationen, einer großen Petition und zahlreichen Gerichtsverfahren.
2026 erzielten die verbliebenen Mieter einen wichtigen juristischen Erfolg. Das Zürcher Mietgericht trat wegen formeller beziehungsweise prozessualer Mängel nicht auf die Klage der Vermieterseite ein, wodurch frühere Entscheide zugunsten der Mieter bestehen blieben. Eine separate Aufsichtsbeschwerde gegen die Medienkommunikation des Gerichts scheiterte ebenfalls vor dem Obergericht.
Dennoch ist die Geschichte der Sugus-Häuser damit nicht vollständig abgeschlossen. Viele Wohnungen haben bereits neue Nutzungen erhalten, während der juristische und politische Streit über die Zukunft der Siedlung weiterwirkt.

