Die Kantone der Schweiz sind weit mehr als einfache Verwaltungsregionen. Die Schweiz besteht aus 26 Kantonen, die im föderalen System eine aussergewöhnlich starke Stellung besitzen. Jeder Kanton verfügt über eine eigene Verfassung, eine Regierung, ein Parlament und eigene Gerichte. Deshalb können sich Steuern, Schulen, Feiertage und zahlreiche Gesetze bereits nach wenigen Kilometern deutlich unterscheiden.
2026 gliedert sich die Schweiz neben den 26 Kantonen in 2’110 politische Gemeinden. Während Zürich sowohl wirtschaftlich als auch nach Einwohnerzahl eine besonders bedeutende Rolle spielt, ist Graubünden flächenmässig der grösste Kanton. Am anderen Ende steht Basel-Stadt als kleinster Kanton nach Fläche.
Eine weitere Besonderheit sind die sechs Kantone Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Früher wurden sie offiziell als Halbkantone bezeichnet. Heute gelten sie als vollwertige Kantone, besitzen jedoch jeweils nur einen Sitz im Ständerat und bei bestimmten eidgenössischen Abstimmungen eine halbe Standesstimme.
Kantone Schweiz im Steckbrief
| Merkmal | Stand 2026 |
| Anzahl Kantone | 26 |
| Politische Gemeinden | 2’110 |
| Politische Ebenen | Bund, Kantone, Gemeinden |
| Ständerat | 46 Sitze |
| Grösster Kanton nach Fläche | Graubünden |
| Kleinster Kanton nach Fläche | Basel-Stadt |
| Jüngster Kanton | Jura, seit 1979 |
| Landessprachen | Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch |
| Mehrsprachige Kantone | Bern, Freiburg, Wallis, Graubünden |
| Bundesstadt | Bern |
| Früher sogenannte Halbkantone | 6 |
Seit 1848 ist die Schweiz ein Bundesstaat. Bund, Kantone und Gemeinden teilen sich die politischen Aufgaben. Dabei übernehmen die Kantone grundsätzlich jene Bereiche, die nicht dem Bund übertragen wurden.
Alle 26 Kantone der Schweiz mit Hauptorten
Wer nach einer vollständigen Liste der Kantone Schweiz sucht, findet hier alle Kantone mit ihren offiziellen Abkürzungen und Hauptorten beziehungsweise Regierungssitzen.
| Nr. | Kanton | Kürzel | Hauptort |
| 1 | Zürich | ZH | Zürich |
| 2 | Bern | BE | Bern |
| 3 | Luzern | LU | Luzern |
| 4 | Uri | UR | Altdorf |
| 5 | Schwyz | SZ | Schwyz |
| 6 | Obwalden | OW | Sarnen |
| 7 | Nidwalden | NW | Stans |
| 8 | Glarus | GL | Glarus |
| 9 | Zug | ZG | Zug |
| 10 | Freiburg / Fribourg | FR | Fribourg |
| 11 | Solothurn | SO | Solothurn |
| 12 | Basel-Stadt | BS | Basel |
| 13 | Basel-Landschaft | BL | Liestal |
| 14 | Schaffhausen | SH | Schaffhausen |
| 15 | Appenzell Ausserrhoden | AR | Herisau |
| 16 | Appenzell Innerrhoden | AI | Appenzell |
| 17 | St. Gallen | SG | St. Gallen |
| 18 | Graubünden | GR | Chur |
| 19 | Aargau | AG | Aarau |
| 20 | Thurgau | TG | Frauenfeld |
| 21 | Tessin | TI | Bellinzona |
| 22 | Waadt / Vaud | VD | Lausanne |
| 23 | Wallis / Valais | VS | Sion |
| 24 | Neuenburg / Neuchâtel | NE | Neuchâtel |
| 25 | Genf / Genève | GE | Genève |
| 26 | Jura | JU | Delémont |
Das Bundesamt für Statistik führt diese 26 Kantone offiziell in genau dieser Nummerierung.
Wie viele Kantone hat die Schweiz?
Die einfache Antwort lautet: Die Schweiz hat 26 Kantone.
Gelegentlich findet man allerdings ältere Angaben, nach denen die Schweiz aus 20 Kantonen und sechs Halbkantonen oder aus 23 Kantonen bestehen soll. Das hat historische Gründe.
Die sechs früher sogenannten Halbkantone sind:
- Obwalden
- Nidwalden
- Basel-Stadt
- Basel-Landschaft
- Appenzell Ausserrhoden
- Appenzell Innerrhoden
Heute behandelt die Bundesverfassung diese Gebiete grundsätzlich als Kantone. Der Begriff Halbkanton wird deshalb hauptsächlich noch zur historischen Erklärung verwendet.
Politisch bleibt der Unterschied jedoch an zwei wichtigen Stellen sichtbar: Jeder dieser sechs Kantone besitzt nur einen statt zwei Sitze im Ständerat, und bei der Berechnung des Ständemehrs zählt seine Stimme nur zur Hälfte.
Was ist ein Kanton in der Schweiz?
Ein Schweizer Kanton lässt sich ungefähr mit einem Gliedstaat vergleichen. Die Kantone sind also deutlich selbstständiger als gewöhnliche Verwaltungsbezirke in vielen anderen Ländern.
Jeder Kanton besitzt unter anderem:
- eine eigene Kantonsverfassung,
- ein eigenes Parlament,
- eine eigene Kantonsregierung,
- eigene Gerichte,
- eine eigene Steuerhoheit,
- weitreichende Kompetenzen bei Bildung und Polizei.
Der Bund kümmert sich dagegen beispielsweise um die Landesverteidigung, die Aussenpolitik oder Teile der nationalen Infrastruktur. Gemeinden übernehmen wiederum viele Aufgaben unmittelbar vor Ort.
Dieses Prinzip nennt sich Föderalismus.
Dadurch können Lösungen stärker an regionale Bedürfnisse angepasst werden. Gleichzeitig entstehen zwischen den Kantonen teilweise erhebliche Unterschiede.
Kantone Schweiz und Föderalismus: Warum sind sie so wichtig?
Der Föderalismus gehört gemeinsam mit der direkten Demokratie zu den wichtigsten Merkmalen des Schweizer Staatsmodells.
Die Idee dahinter ist einfach: Eine Aufgabe soll möglichst auf der niedrigsten politischen Ebene erledigt werden, die dazu in der Lage ist.
Eine Gemeinde kümmert sich beispielsweise um lokale Infrastruktur. Die Kantone sind unter anderem stark für Schulwesen und Polizei verantwortlich. Der Bund übernimmt Aufgaben, die für das ganze Land einheitlich geregelt werden müssen.
Deshalb kann der Alltag in Zürich in einigen Punkten anders organisiert sein als im Tessin, in Genf oder im Wallis.
Besonders sichtbar wird das bei den Steuern. Bund, Kantone und Gemeinden dürfen eigene Steuern erheben. Dadurch kann die tatsächliche Steuerbelastung je nach Wohnort deutlich unterschiedlich ausfallen.
Welche Sprachen sprechen die Schweizer Kantone?
Die sprachliche Vielfalt gehört zu den auffälligsten Besonderheiten der Kantone Schweiz.
Die vier Landessprachen sind:
Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.
Die meisten Kantone liegen eindeutig in einer bestimmten Sprachregion. Vier Kantone sind jedoch offiziell mehrsprachig.
Zweisprachige Kantone
Bern, Freiburg und Wallis sind deutsch- und französischsprachig.
Allerdings sind die Sprachen innerhalb dieser Kantone nicht gleichmässig verteilt. Der Kanton Bern ist überwiegend deutschsprachig, während Freiburg und Wallis einen grösseren französischsprachigen Bevölkerungsanteil besitzen.
Dreisprachiger Kanton Graubünden
Graubünden nimmt eine besondere Stellung ein. Der Kanton ist offiziell deutsch-, rätoromanisch- und italienischsprachig.
Damit ist Graubünden der einzige dreisprachige Kanton der Schweiz.
Italienisch wird ausserdem vor allem im Tessin gesprochen, während Genf, Waadt, Neuenburg und Jura hauptsächlich zur französischsprachigen Schweiz gehören.
Welcher ist der grösste Kanton der Schweiz?
Nach Fläche ist Graubünden der grösste Kanton.
Das Bundesamt für Statistik gibt eine Fläche von rund 7’105 Quadratkilometern an. Damit ist Graubünden sogar grösser als der Kanton Bern, der mit etwa 5’959 Quadratkilometern auf Rang zwei liegt.
Graubünden ist allerdings relativ dünn besiedelt. Der Kanton besteht zu grossen Teilen aus Alpenlandschaften, Tälern und Bergregionen.
Bekannte Orte wie Davos, St. Moritz oder Arosa liegen dort.
Welcher ist der kleinste Kanton der Schweiz?
Der flächenmässig kleinste Kanton ist Basel-Stadt.
Seine Fläche beträgt lediglich rund 37 Quadratkilometer. Damit ist Basel-Stadt beinahe 200-mal kleiner als Graubünden.
Zum Kanton gehören neben der Stadt Basel auch Bettingen und Riehen.
Trotz seiner geringen Fläche besitzt Basel-Stadt insbesondere durch die Pharmaindustrie, den internationalen Handel, seine Hochschulen und seine Lage am Rhein eine grosse wirtschaftliche Bedeutung.
Welcher Kanton hat die meisten Einwohner?
Der bevölkerungsreichste Kanton der Schweiz ist Zürich.
Das überrascht kaum. In und rund um Zürich befindet sich der grösste Wirtschafts- und Ballungsraum des Landes. Der Kanton umfasst dabei nicht nur die Stadt Zürich, sondern unter anderem auch Winterthur sowie zahlreiche Städte und Gemeinden rund um den Zürichsee.
Zu den bevölkerungsreichsten Kantonen gehören ausserdem Bern, Waadt und Aargau.
Am anderen Ende der Rangliste steht Appenzell Innerrhoden, das gemessen an seiner Bevölkerung der kleinste Schweizer Kanton ist.
Graubünden, Bern oder Zürich: Welcher Kanton ist wirklich der grösste?
Diese Frage hängt davon ab, was mit „grösster Kanton“ gemeint ist.
Nach Fläche: Graubünden
Nach Einwohnerzahl: Zürich
Das führt häufig zu Verwirrung. Graubünden besitzt zwar das mit Abstand grösste Kantonsgebiet, hat aufgrund seiner alpinen Landschaft jedoch erheblich weniger Einwohner als Zürich.
Auch der Kanton Bern ist flächenmässig sehr gross und gehört zugleich zu den bevölkerungsreichsten Kantonen.
Warum gibt es Kantone mit nur einem Ständerat?
Der Ständerat soll die Kantone auf Bundesebene vertreten.
Grundsätzlich entsendet jeder Kanton zwei Mitglieder nach Bern. Die sechs früher sogenannten Halbkantone erhalten dagegen jeweils nur einen Sitz.
Dadurch besteht der Ständerat insgesamt aus 46 Mitgliedern:
20 Kantone × 2 Sitze = 40
6 ehemalige Halbkantone × 1 Sitz = 6
Insgesamt ergeben sich somit 46 Ständeratssitze.
Dadurch erhalten kleinere Kantone im Parlament erheblich mehr Gewicht, als sie bei einer rein nach Einwohnerzahl berechneten Sitzverteilung hätten.
Welche Rolle spielen die Kantone bei Abstimmungen?
Die Kantone sind auch bei eidgenössischen Volksabstimmungen wichtig.
Für normale Bundesgesetze genügt grundsätzlich eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Änderungen der Bundesverfassung braucht es jedoch in der Regel ein sogenanntes doppeltes Mehr:
- das Volksmehr und
- das Ständemehr.
Beim Ständemehr wird ausgewertet, wie die Mehrheit der Stimmberechtigten innerhalb eines Kantons entschieden hat.
Die 20 vollständigen Standesstimmen zählen jeweils einmal. Die sechs früheren Halbkantone verfügen jeweils über eine halbe Standesstimme.
Dadurch haben auch kleinere Kantone bei grundlegenden Verfassungsfragen erheblichen politischen Einfluss.
Warum unterscheiden sich Steuern zwischen den Kantonen?
Ein auffälliges Ergebnis des Schweizer Föderalismus sind die grossen Unterschiede bei den Steuern.
Neben dem Bund erheben auch Kantone und Gemeinden eigene Abgaben. Jeder Kanton kann seine Steuergesetze innerhalb der bundesrechtlichen Grenzen selbst gestalten.
Deshalb können Einkommen, Vermögen und Unternehmen je nach Wohn- oder Unternehmensstandort unterschiedlich stark besteuert werden.
Kantone wie Zug sind beispielsweise für vergleichsweise attraktive steuerliche Rahmenbedingungen bekannt. Andere Kantone finanzieren umfangreichere öffentliche Leistungen mit höheren Einnahmen.
Damit die Unterschiede bei der Finanzkraft nicht zu gross werden, existiert der nationale Finanzausgleich.
2026 fliessen laut Bundeskanzlei insgesamt rund 6,4 Milliarden Franken durch dieses System. Davon stammen rund 4,3 Milliarden Franken vom Bund und 2,1 Milliarden von den Kantonen.
Der jüngste Kanton der Schweiz: Jura
Der Kanton Jura ist der jüngste der heutigen 26 Kantone.
Er entstand nach einer langen politischen Auseinandersetzung um die Zugehörigkeit des französischsprachigen und mehrheitlich katholischen Nordjuras zum Kanton Bern.
Nach mehreren Abstimmungen wurde Jura 1979 als eigener Kanton Mitglied des Bundesstaates.
Die Geschichte ist noch immer nicht vollständig bedeutungslos: Auch die Frage um Moutier beschäftigte die Kantone Bern und Jura über Jahrzehnte. 2026 befasste sich der Bund unter anderem mit einer Änderung der jurassischen Verfassung im Zusammenhang mit der Schaffung des Bezirks Moutier.
Ist Bern die Hauptstadt der Schweiz?
Im Alltag lautet die Antwort meistens ja. Juristisch ist die Sache jedoch etwas genauer.
Die Schweiz besitzt keine offiziell festgelegte Hauptstadt im üblichen rechtlichen Sinne. Bern wurde 1848 zum Sitz der Bundesbehörden gewählt und wird deshalb als Bundesstadt bezeichnet.
De facto erfüllt Bern damit sämtliche wesentlichen Funktionen einer Hauptstadt. Dort befinden sich das Bundeshaus, die Bundesversammlung und wichtige Teile der Bundesverwaltung.
Bern ist gleichzeitig der Hauptort des gleichnamigen Kantons.
Wie viele Gemeinden haben die Kantone der Schweiz 2026?
Die 26 Kantone umfassen am 1. Januar 2026 insgesamt 2’110 politische Gemeinden.
Diese Zahl verändert sich regelmässig, weil Gemeinden fusionieren. Noch im Jahr 2000 gab es in der Schweiz fast 2’900 politische Gemeinden.
Gemeindefusionen kommen vor allem dann infrage, wenn kleinere Gemeinden Verwaltung, Schulen, Infrastruktur oder andere öffentliche Aufgaben gemeinsam effizienter organisieren möchten.
Trotz dieser Entwicklung bleiben die Gemeinden neben Bund und Kantonen die dritte zentrale Ebene des Schweizer Föderalismus.
Fazit: Die 26 Kantone machen die Schweiz einzigartig
Die Kantone Schweiz zeigen besonders deutlich, wie stark das Land von Föderalismus und regionaler Selbstbestimmung geprägt ist. Obwohl die Schweiz relativ klein ist, besteht sie aus 26 weitgehend selbstständigen Gliedstaaten, die sich bei Sprache, Grösse, Bevölkerung, Steuern und politischen Traditionen teilweise stark unterscheiden.
Graubünden ist flächenmässig der grösste Kanton, Basel-Stadt der kleinste. Zürich besitzt die grösste Bevölkerung, während Appenzell Innerrhoden zu den kleinsten Kantonen gehört. Bern, Freiburg und Wallis sind zweisprachig, Graubünden sogar dreisprachig.
Besonders wichtig bleibt jedoch die politische Stellung der Kantone. Sie besitzen eigene Verfassungen, Parlamente und Regierungen und wirken über den Ständerat sowie das Ständemehr direkt an der Schweizer Bundespolitik mit.
Genau diese Mischung aus regionaler Eigenständigkeit und gemeinsamer Eidgenossenschaft gehört zu den wichtigsten Gründen, warum das politische System der Schweiz so anders funktioniert als das vieler anderer europäischer Staaten.
Mehr lesen: Daniel Halmer: Beruf, Eltern und Familie des Halmer-Sohnes
FAQ zu Kantone Schweiz
Die Schweiz besteht 2026 aus 26 Kantonen. Diese bilden gemeinsam mit dem Bund und den 2’110 politischen Gemeinden die drei Ebenen des föderalen Staatsaufbaus.
Die 26 Kantone sind Zürich, Bern, Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Zug, Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Schaffhausen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura.
Die sechs früher sogenannten Halbkantone sind Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Heute gelten sie als Kantone, haben aber nur je einen Ständeratssitz und eine halbe Standesstimme.
Nach Fläche ist Graubünden mit rund 7’105 km² der grösste Kanton der Schweiz. Nach Einwohnerzahl steht dagegen Zürich an erster Stelle.
Nach Fläche ist Basel-Stadt mit rund 37 km² der kleinste Schweizer Kanton. Nach Einwohnerzahl ist Appenzell Innerrhoden der kleinste.
Der Kanton Jura ist der jüngste Schweizer Kanton. Er wurde 1979 zum 26. Kanton der Eidgenossenschaft.
Vorwiegend französischsprachig sind Genf, Waadt, Neuenburg und Jura. Zudem gehören Teile von Bern, Freiburg und Wallis zur französischen Sprachregion.
Bern, Freiburg und Wallis sind offiziell deutsch-französischsprachig. Graubünden ist mit Deutsch, Rätoromanisch und Italienisch sogar dreisprachig.
Bern erfüllt de facto die Funktion der Hauptstadt. Rechtlich wird die Stadt jedoch als Bundesstadt bezeichnet; eine offiziell festgelegte Hauptstadt im klassischen Sinne kennt die Schweiz nicht.
Die Schweiz ist seit 1848 ein Bundesstaat. Nach dem föderalistischen Prinzip bleiben viele Kompetenzen bei den Kantonen, sofern die Bundesverfassung sie nicht dem Bund überträgt. Deshalb besitzen die Kantone eigene Verfassungen, Regierungen, Parlamente und Gerichte.

