Der Marienkäfer gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Insekten. Mit seinem rundlichen Körper, den auffälligen Farben und den schwarzen Punkten gilt er als Glücksbringer. Gleichzeitig leistet er wertvolle Arbeit im Garten: Viele Arten fressen große Mengen an Blattläusen und helfen dadurch, Pflanzen auf natürliche Weise zu schützen.
Allerdings sehen nicht alle Marienkäfer rot aus und nicht jede Art besitzt sieben Punkte. Einige Käfer sind gelb, orange, braun oder fast vollständig schwarz. Außerdem verrät die Anzahl der Punkte nicht das Alter, sondern kann bei der Bestimmung der Art helfen.
Weltweit gibt es ungefähr 6.000 Marienkäferarten. In Deutschland sind rund 80 Arten heimisch oder nachgewiesen. Besonders bekannt sind der Siebenpunkt, der Zweipunkt und der inzwischen weitverbreitete Asiatische Marienkäfer.
Marienkäfer im Steckbrief
| Merkmal | Angaben |
| Wissenschaftlicher Name | Coccinellidae |
| Tierklasse | Insekten |
| Ordnung | Käfer |
| Anzahl der Arten | rund 6.000 weltweit |
| Arten in Deutschland | rund 80 |
| Bekannte heimische Art | Siebenpunkt-Marienkäfer |
| Größe | je nach Art etwa 1 bis 12 Millimeter |
| Typische Farben | Rot, Orange, Gelb, Braun oder Schwarz |
| Nahrung | vor allem Blatt- und Schildläuse |
| Weitere Nahrung | Spinnmilben, Blattflöhe, Pilze, Pollen und kleine Insekten |
| Lebensraum | Gärten, Wiesen, Wälder, Heiden, Moore und Parks |
| Entwicklung | Ei, Larve, Puppe, erwachsener Käfer |
| Überwinterung | Winterstarre an geschützten Orten |
| Bedeutung | Nützling und natürliches Mittel gegen Schädlinge |
Wie sieht ein Marienkäfer aus?
Die meisten Marienkäfer besitzen einen kurzen, ovalen und deutlich gewölbten Körper. Ihre harten Flügeldecken schützen die empfindlichen Hinterflügel, mit denen sie fliegen. Unter den Flügeldecken befinden sich außerdem Teile des Hinterleibs.
Viele Menschen denken bei einem Marienkäfer sofort an einen roten Käfer mit sieben schwarzen Punkten. Dieses Aussehen trifft jedoch nur auf bestimmte Arten zu. Die Familie ist wesentlich vielfältiger. Manche Marienkäfer haben helle Punkte auf dunklem Grund, andere tragen Streifen oder überhaupt keine sichtbaren Flecken.
Auch innerhalb einer Art kann die Färbung stark variieren. Besonders der Asiatische Marienkäfer erscheint in zahlreichen Varianten. Seine Flügeldecken können gelb, orange, rot oder schwarz sein und keine oder bis zu 19 Punkte tragen.
Frisch geschlüpfte Marienkäfer sehen zunächst blassgelb oder fast weiß aus. Erst nach einigen Stunden härten ihre Flügeldecken aus und erhalten ihre endgültige Farbe und Zeichnung.
Verraten die Punkte das Alter?
Nein. Die Punkte eines Marienkäfers sagen nichts über sein Alter aus. Sie bleiben nach dem Aushärten der Flügeldecken grundsätzlich erhalten und verändern sich nicht mit jedem Lebensjahr.
Die Anzahl, Form und Anordnung der Punkte können Hinweise auf die jeweilige Art geben. Allerdings reicht die Zeichnung nicht immer für eine sichere Bestimmung aus, weil einige Arten sehr unterschiedlich gefärbt sein können. Das Umweltbundesamt weist deshalb darauf hin, dass die Farbe allein häufig kein zuverlässiges Bestimmungsmerkmal ist.
Welche Marienkäferarten gibt es?
In Deutschland kommen zahlreiche Arten vor. Einige sind leicht zu erkennen, während andere nur wenige Millimeter groß sind und kaum dem bekannten Bild eines Marienkäfers entsprechen.
Siebenpunkt-Marienkäfer
Der Siebenpunkt-Marienkäfer trägt den wissenschaftlichen Namen Coccinella septempunctata. Er ist ungefähr fünf bis acht Millimeter groß und gehört zu den bekanntesten heimischen Arten.
Auf jeder roten Flügeldecke befinden sich normalerweise drei schwarze Punkte. Hinzu kommt ein Punkt in der Mitte am Übergang zwischen beiden Flügeldecken. So entsteht die typische Zahl sieben.
Der Siebenpunkt lebt unter anderem in Gärten, auf Wiesen, an Waldrändern und auf landwirtschaftlichen Flächen. Sowohl seine Larven als auch die erwachsenen Käfer ernähren sich hauptsächlich von Blattläusen.
Zweipunkt-Marienkäfer
Der Zweipunkt-Marienkäfer ist kleiner und besonders variabel. Häufig besitzt er rote Flügeldecken mit jeweils einem schwarzen Punkt. Es gibt jedoch auch schwarze Tiere mit roten Flecken sowie fast vollständig dunkle Varianten.
Diese Art hält sich oft auf Bäumen und Sträuchern auf. Sie wird ebenfalls zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen eingesetzt.
Asiatischer Marienkäfer
Der Asiatische Marienkäfer, auch Harlekin-Marienkäfer genannt, stammt ursprünglich aus Asien. Er wurde zur biologischen Schädlingsbekämpfung nach Europa gebracht und hat sich inzwischen in Deutschland flächendeckend etabliert.
Die meisten Exemplare besitzen zahlreiche schwarze Punkte. Dennoch kann ihr Aussehen stark variieren. Ein mögliches Erkennungsmerkmal ist eine schwarze, häufig M-förmige Zeichnung auf dem hellen Halsschild.
Der Asiatische Marienkäfer frisst große Mengen an Blattläusen. Allerdings erbeutet er auch Eier und Larven anderer Marienkäfer. Deshalb kann er mit heimischen Arten um Nahrung und Lebensräume konkurrieren. Der NABU berichtet, dass er mancherorts bereits häufiger vorkommt als einheimische Marienkäfer.
Zweiundzwanzigpunkt-Marienkäfer
Der Zweiundzwanzigpunkt ist zitronengelb und mit vielen kleinen schwarzen Punkten bedeckt. Im Gegensatz zu den bekannten Blattlausjägern ernährt er sich überwiegend von Mehltaupilzen. Dadurch kann auch diese Art einen Beitrag zur natürlichen Regulierung im Garten leisten.
Vierundzwanzigpunkt-Marienkäfer
Nicht alle Marienkäfer sind reine Nützlinge. Der Vierundzwanzigpunkt-Marienkäfer frisst hauptsächlich Pflanzen. Er kann beispielsweise an Klee, Luzerne, Dahlien und Nelken auftreten. Größere wirtschaftliche Schäden verursacht er in Mitteleuropa jedoch nur selten.
Was fressen Marienkäfer?
Viele Marienkäfer fressen vor allem Blattläuse. Auf ihrem Speiseplan stehen je nach Art außerdem:
- Schildläuse
- Woll- und Schmierläuse
- Spinnmilben
- Blattflöhe
- Wanzen
- kleine Insektenlarven
- Eier anderer Insekten
- Mehltau und andere Pilzbeläge
- Pollen und gelegentlich Früchte
Ein ausgewachsener Siebenpunkt kann unter günstigen Bedingungen täglich etwa 50 bis 150 Blattläuse erbeuten. Eine Larve frisst bis zu ihrer Verpuppung ungefähr 200 bis 600 Blattläuse. Die genaue Menge hängt unter anderem von der Temperatur, der Entwicklungsphase und der verfügbaren Beute ab.
Bei großem Nahrungsmangel können Marienkäfer auch kannibalisches Verhalten zeigen. Dann fressen sie Eier, Larven oder sogar andere Käfer der eigenen oder einer verwandten Art.
Warum sind Marienkäfer im Garten nützlich?
Marienkäfer gehören zu den wichtigsten natürlichen Gegenspielern von Blattläusen. Daher helfen sie dabei, einen starken Schädlingsbefall ohne chemische Mittel einzudämmen.
Von ihrer Anwesenheit profitieren unter anderem:
- Rosen
- Obstbäume
- Gemüsepflanzen
- Kräuter
- Beerensträucher
- Zierpflanzen
- Balkonpflanzen
Einzelne Blattläuse an einer Pflanze sind zunächst kein Grund zur Sorge. Sie bilden die Nahrungsgrundlage für Marienkäfer, Schwebfliegen und andere Nützlinge. Wer sofort ein Insektizid verwendet, vernichtet deshalb möglicherweise nicht nur die Schädlinge, sondern auch deren natürliche Feinde.
Der NABU empfiehlt, einen gewissen Blattlausbestand zu tolerieren und auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Häufig erscheinen Marienkäfer kurze Zeit nach den Blattläusen und reduzieren den Befall auf natürliche Weise.
Wie entwickelt sich ein Marienkäfer?
Die Entwicklung des Marienkäfers erfolgt in vier grundlegenden Schritten:
- Ei
- Larve
- Puppe
- erwachsener Käfer
Nach der Überwinterung werden die Tiere im Frühjahr wieder aktiv und beginnen mit der Paarung. Die Weibchen legen ihre gelblichen, länglichen Eier meist in Gruppen auf Blättern oder anderen Pflanzenteilen ab. Dabei wählen sie bevorzugt Stellen in der Nähe einer Blattlauskolonie.
Der Siebenpunkt legt gewöhnlich etwa 10 bis 30 Eier pro Gelege ab. Ein Weibchen kann im Laufe der Fortpflanzungszeit insgesamt bis zu 1.500 Eier produzieren.
Nach ungefähr einer Woche schlüpfen die Larven. Sie beginnen sofort mit der Nahrungssuche. Während ihrer Entwicklung häuten sie sich in der Regel dreimal und durchlaufen insgesamt vier Larvenstadien.
Anschließend befestigt sich die Larve an einem Blatt oder Stängel und verpuppt sich. Aus der Puppe schlüpft schließlich der erwachsene Marienkäfer. Nach dem Schlupf benötigt er noch einige Zeit, bis sein Panzer hart und vollständig ausgefärbt ist.
Wie sieht eine Marienkäferlarve aus?
Eine Marienkäferlarve unterscheidet sich deutlich vom erwachsenen Käfer. Sie besitzt einen länglichen, gegliederten Körper und sieht auf den ersten Blick beinahe wie ein kleiner schwarzer oder grauer „Drache“ aus.
Die Larve des Siebenpunkts ist zunächst überwiegend dunkel. In späteren Entwicklungsstadien trägt sie gelbe oder orangefarbene Flecken. Sie besitzt sechs Beine und bewegt sich aktiv über Blätter und Stängel, um Blattläuse aufzuspüren.
Viele Menschen halten die Larven irrtümlich für Schädlinge und entfernen sie. Dabei sind sie besonders wertvolle Gartenhelfer. Deshalb sollten Marienkäferlarven weder zerdrückt noch mit Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden.
Wie überwintern Marienkäfer?
Wenn die Temperaturen im Herbst fallen, suchen Marienkäfer ein geschütztes Winterquartier. Häufig überwintern sie in größeren Gruppen. Geeignete Verstecke finden sie beispielsweise:
- unter Laub
- in Totholz
- unter lockerer Baumrinde
- in Mauerritzen
- zwischen Steinen
- in Hecken
- auf Dachböden
- in Fenster- oder Türspalten
Während der kalten Jahreszeit fallen die Tiere in eine Winterstarre. Körpereigene Stoffe wie Glyzerin und bestimmte Zucker helfen ihnen dabei, niedrige Temperaturen zu überstehen.
Beheizte Wohnräume sind als Winterquartier ungeeignet. Durch die Wärme werden die Käfer aktiv und verbrauchen Energie, obwohl sie kaum Nahrung finden.
Was tun bei Marienkäfern in der Wohnung?
Einzelne Marienkäfer oder größere Gruppen in der Wohnung müssen nicht bekämpft werden. Sie beschädigen weder Möbel noch Lebensmittel oder die Bausubstanz. In der Regel haben sie lediglich nach einem geschützten Platz gesucht.
So lassen sich die Tiere schonend entfernen:
- Ein Glas über den Käfer stellen.
- Ein Stück Papier oder dünne Pappe darunterschieben.
- Den Käfer an einem geschützten Ort im Freien freilassen.
- Dafür eine Mauerritze, einen Laubhaufen oder eine Totholzecke wählen.
Größere Ansammlungen können vorsichtig mit einem Handfeger aufgenommen werden. Von einem normalen Staubsauger sollte man absehen, da die Tiere dabei verletzt oder getötet werden können.
Fliegengitter und abgedichtete Fensterfugen verhindern, dass sich im Herbst erneut zahlreiche Marienkäfer im Haus sammeln.
Können Marienkäfer beißen oder sind sie giftig?
Marienkäfer stellen für Menschen normalerweise keine Gefahr dar. In seltenen Fällen können sie mit ihren Mundwerkzeugen leicht in die Haut zwicken. Das passiert besonders bei großen Ansammlungen oder wenn die Tiere nach Flüssigkeit und Nahrung suchen. Ein solcher Biss ist jedoch in der Regel harmlos.
Bei Gefahr sondern Marienkäfer aus ihren Beingelenken eine gelbliche Flüssigkeit ab. Dieses sogenannte Reflexbluten dient zur Abwehr von Fressfeinden. Das Sekret riecht unangenehm und enthält bitter schmeckende Stoffe.
Für gesunde Menschen ist die geringe Menge normalerweise ungefährlich. Dennoch sollte man sich nach intensivem Kontakt die Hände waschen und vermeiden, das Sekret in Augen oder Mund zu bringen.
Welche Feinde haben Marienkäfer?
Trotz ihrer Warnfarben besitzen Marienkäfer verschiedene natürliche Feinde. Dazu gehören:
- Vögel
- Spinnen
- Frösche
- Eidechsen
- Spitzmäuse
- Laufkäfer
- Raubwanzen
- parasitische Wespen
Auch Ameisen greifen Marienkäfer und ihre Larven an. Der Grund dafür ist ihre enge Beziehung zu Blattläusen: Ameisen ernähren sich vom zuckerhaltigen Honigtau der Läuse und verteidigen ihre Kolonien gegen Fressfeinde.
Die auffällige rote, gelbe oder schwarze Färbung warnt Angreifer vor dem bitteren Abwehrsekret. Zusätzlich können sich Marienkäfer bei Gefahr tot stellen und ihre Beine an den Körper ziehen.
Wie kann man Marienkäfer in den Garten locken?
Ein naturnaher Garten bietet den Käfern Nahrung, Schutz und geeignete Winterquartiere. Besonders hilfreich sind folgende Maßnahmen:
- Keine chemischen Insektizide einsetzen.
- Einen kleinen Blattlausbestand dulden.
- Heimische Wildpflanzen wachsen lassen.
- Blühende Kräuter und Stauden anbieten.
- Laub im Herbst teilweise liegen lassen.
- Totholz und Reisighaufen erhalten.
- Hecken und naturnahe Gartenecken schaffen.
- Auf vollständig versiegelte Flächen verzichten.
Pflanzen wie Schafgarbe, Fenchel, Dill, Ringelblume, Löwenzahn und Koriander können durch ihre Blüten und Pollen zusätzliche Nahrung bereitstellen. Entscheidend ist jedoch ein abwechslungsreicher Lebensraum, der während des gesamten Jahres nicht vollständig aufgeräumt wird.
Vom unkontrollierten Aussetzen nicht heimischer Marienkäferarten ist abzuraten. Wer Nützlinge kaufen möchte, sollte auf heimische, zur jeweiligen Schädlingsart passende Tiere achten und die Anwendungshinweise genau beachten.
Warum gilt der Marienkäfer als Glücksbringer?
Seinen Namen und seinen Ruf als Glückssymbol verdankt der Marienkäfer wahrscheinlich seiner Bedeutung für die Landwirtschaft. Da er Blattläuse fraß und dadurch Ernten schützte, betrachteten ihn Bauern früher als Geschenk der Jungfrau Maria.
Besonders dem Siebenpunkt wurde eine positive Bedeutung zugeschrieben. Die Zahl Sieben galt bereits lange als heilige und glückbringende Zahl. Deshalb findet man Marienkäfer bis heute auf Glückwunschkarten, Dekorationen, Schmuckstücken und Geschenken.
Fazit
Der Marienkäfer ist weit mehr als ein hübscher Glücksbringer. Die meisten Arten sind wertvolle Nützlinge, die Blattläuse, Schildläuse und andere kleine Pflanzenschädlinge fressen. Besonders gefräßig sind nicht nur die erwachsenen Käfer, sondern auch ihre auffälligen Larven.
Wer Marienkäfer unterstützen möchte, sollte auf Insektizide verzichten und im Garten natürliche Rückzugsorte schaffen. Laubhaufen, Totholz, heimische Pflanzen und ein kleiner Blattlausbestand bieten den Tieren Nahrung und Schutz. Verirrt sich ein Käfer in die Wohnung, sollte man ihn vorsichtig nach draußen setzen, anstatt ihn zu bekämpfen.
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Häufige Fragen über Marienkäfer
Die Lebensdauer hängt von der Art und den Umweltbedingungen ab. Viele Marienkäfer leben ungefähr ein Jahr. Einzelne Tiere können unter günstigen Bedingungen auch länger überleben.
Die meisten bekannten Arten fressen bevorzugt Blattläuse. Daneben erbeuten sie unter anderem Schildläuse, Spinnmilben, Blattflöhe und kleine Insektenlarven. Einige Arten ernähren sich von Pilzen, Pollen oder Pflanzen.
Ein Siebenpunkt kann unter günstigen Bedingungen etwa 50 bis 150 Blattläuse pro Tag fressen. Eine Larve vertilgt bis zur Verpuppung ungefähr 200 bis 600 Läuse. Die tatsächliche Menge schwankt je nach Temperatur und Nahrungsangebot.
Die Punkte zeigen nicht das Alter an. Ihre Anzahl und Anordnung sind Merkmale der jeweiligen Art. Da die Zeichnung innerhalb einer Art variieren kann, ist eine Bestimmung allein anhand der Punkte jedoch nicht immer möglich.
Nein. Auch schwarze oder überwiegend dunkle Marienkäfer sind für Menschen normalerweise ungefährlich. Einige Arten oder Farbvarianten besitzen schwarze Flügeldecken mit roten oder gelben Flecken.
Nein. Die Larven vieler Arten sind besonders nützliche Blattlausjäger. Obwohl sie anders aussehen als erwachsene Marienkäfer, sollten sie im Garten geschützt werden.
Marienkäfer suchen im Herbst geschützte Plätze zur Überwinterung. Dabei gelangen sie durch offene Fenster oder kleine Spalten in Gebäude. In beheizten Räumen finden sie jedoch meist keine geeigneten Bedingungen.
Ja. Unter den harten Flügeldecken liegen dünne Hinterflügel. Vor dem Start hebt der Käfer seine Flügeldecken an und entfaltet die Flugflügel.
Marienkäfer geben bei Gefahr ein bitteres, gelbliches Abwehrsekret ab. Dieses schreckt Fressfeinde ab, stellt für Menschen in kleinen Mengen aber normalerweise keine Gefahr dar.
Der Siebenpunkt gehört zu den bekanntesten heimischen Arten. Gleichzeitig ist der ursprünglich aus Asien stammende Harlekin-Marienkäfer heute in ganz Deutschland verbreitet und regional besonders häufig. Deutschland beherbergt insgesamt rund 80 Marienkäferarten.

