Ulli Potofski Todesursache – woran starb der bekannte Sportmoderator und wie lange war er krank? Nach der ersten Todesmeldung war zunächst lediglich von einer kurzen, schweren Krankheit die Rede. Wenige Tage später machte seine Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic öffentlich, dass Potofski an Leukämie erkrankt war.
Der langjährige Fußballreporter starb am 2. August 2025 im Alter von 73 Jahren im Krankenhaus. Nach Angaben seiner Partnerin war die Diagnose erst wenige Monate zuvor gestellt worden. Potofski begann daraufhin eine Chemotherapie und hoffte bis zuletzt auf eine Stammzelltransplantation. Ein passender Spender war bereits gefunden, doch die geplante Behandlung kam für ihn zu spät.
Ulli Potofski Todesursache im Überblick
| Frage | Bestätigter Stand |
| Woran starb Ulli Potofski? | An Leukämie, einer Krebserkrankung des blutbildenden Systems |
| Wann starb Ulli Potofski? | Am 2. August 2025 |
| Wie alt wurde er? | 73 Jahre |
| Wann wurde die Krankheit erkannt? | Nach Aussage seiner Partnerin im Mai 2025 |
| Wurde er behandelt? | Ja, Berichten zufolge begann unmittelbar eine Chemotherapie |
| War eine Stammzellspende geplant? | Ja, ein passender Spender war gefunden worden |
| Woher stammen die Angaben? | Aus Aussagen seiner Lebensgefährtin, die anschließend von mehreren Medien aufgegriffen wurden |
Was war die bestätigte Ulli Potofski Todesursache?
Die bestätigte Ulli Potofski Todesursache war Leukämie. Seine Lebensgefährtin Nadja Bogdanovic sprach nach seinem Tod gegenüber dem Magazin „Bunte“ über die Erkrankung und seine letzten Tage. Auch das ZDF berichtete anschließend, dass der Sportjournalist an den Folgen der Krebserkrankung gestorben sei.
Leukämie ist ein Sammelbegriff für verschiedene bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems. Welche genaue Form der Leukämie Potofski hatte, wurde öffentlich nicht mitgeteilt. Ebenso fehlen verlässliche Angaben zum exakten medizinischen Verlauf und zu möglichen Komplikationen. Deshalb wäre es unseriös, über eine bestimmte Unterform oder einen unmittelbaren körperlichen Auslöser seines Todes zu spekulieren.
Fest steht jedoch: Die Krankheit entwickelte sich offenbar schnell. Noch im Frühjahr hatte Potofski beruflich gearbeitet und sich öffentlich gezeigt. Innerhalb weniger Monate verschlechterte sich sein Gesundheitszustand erheblich.
Wie wurde Ulli Potofskis Leukämie entdeckt?
Nach den Schilderungen seiner Partnerin fühlte sich Potofski im Frühjahr 2025 zunehmend schwach. Außerdem habe er innerhalb kurzer Zeit deutlich an Gewicht verloren. Ein Bluttest bei einer befreundeten Ärztin soll schließlich zu weiteren Untersuchungen und im Mai zur Diagnose Leukämie geführt haben.
Unmittelbar danach begann laut den veröffentlichten Berichten eine Chemotherapie. Potofski musste in den folgenden Wochen wiederholt im Krankenhaus behandelt werden. Trotzdem blieb er mit seinem Publikum in Kontakt. In seinem Podcast „Herz, Seele, Ball“ sprach er kurz vor seinem Tod darüber, erneut im Krankenhaus zu sein und dort hoffentlich gut versorgt zu werden.
Diese Worte zeigen, dass er seine Situation ernst nahm, zugleich aber Zuversicht bewahren wollte. Über die gesamte Tragweite seiner Diagnose informierte er die Öffentlichkeit zu Lebzeiten jedoch nicht ausführlich.
Warum fand die Stammzelltransplantation nicht mehr statt?
Besonders tragisch ist, dass kurz vor Potofskis Tod offenbar ein passender Stammzellspender gefunden worden war. Nach Aussage von Nadja Bogdanovic erhielt er Ende Juli die Nachricht, dass die Spenderdatei einen geeigneten Treffer gefunden habe.
Eine Transplantation war demnach zunächst für den 1. August an der Universitätsklinik Essen vorgesehen. Der Termin musste jedoch verschoben werden, weil der Spender nicht sofort verfügbar gewesen sei. Ein neuer Behandlungstermin war laut Medienberichten für Mitte August geplant. Diesen Zeitpunkt erlebte Potofski nicht mehr.
Ob die Transplantation sein Leben tatsächlich gerettet hätte, lässt sich im Nachhinein medizinisch nicht sicher sagen. Daher sollte die häufig verwendete Formulierung, er habe seine „Rettung nur um wenige Tage verpasst“, als Einschätzung und nicht als bewiesene Gewissheit verstanden werden. Eine Stammzelltransplantation kann bei bestimmten Leukämieformen eine wichtige Behandlungsmöglichkeit sein, garantiert jedoch keine Heilung.
Seine letzten Stunden im Krankenhaus
Am 2. August besuchte Nadja Bogdanovic ihren Lebensgefährten nach eigener Aussage mehrfach im Krankenhaus. Potofski litt an diesem Tag unter starken Fieberschüben. Am Abend bat er sie, nach Hause zu gehen und sich auszuruhen. Später schrieb er ihr noch, sein Fieber sei unverändert.
In der Nacht erhielt Bogdanovic schließlich den Anruf aus der Klinik, dass Ulli Potofski wenige Stunden zuvor gestorben war. Diese persönlichen Angaben stammen von seiner Partnerin. Weitere medizinische Einzelheiten veröffentlichte die Familie nicht.
Wer war Ulli Potofski?
Ulrich „Ulli“ Potofski wurde am 7. Juli 1952 in Gelsenkirchen geboren. Seine Medienkarriere begann 1970 bei Radio Luxemburg. Später arbeitete er als Sportreporter für den WDR, bevor er 1984 zu RTL plus wechselte.
Einem großen Fernsehpublikum wurde er vor allem durch die Fußballsendung „Anpfiff“ bekannt. Das Format gehörte zu den frühen großen Fußballangeboten des deutschen Privatfernsehens. Potofski war dort nicht nur Moderator, sondern zeitweise auch Sportchef von RTL. Im Jahr 1989 erhielt er einen Bambi als beliebtester Fernsehmoderator.
Danach blieb er über Jahrzehnte im Sportjournalismus aktiv. Zu seinen beruflichen Stationen gehörten unter anderem:
- RTL und RTL plus
- der WDR-Hörfunk
- DSF, heute Sport1
- Sky Deutschland
- Fußball-, Tennis- und Skisprungübertragungen
- der Podcast „Herz, Seele, Ball“
Für Sky berichtete er seit 2006 vor allem aus der Bundesliga, der 2. Bundesliga und dem DFB-Pokal. Selbst mit über 70 Jahren stand er weiterhin am Spielfeldrand. Viele Zuschauer mochten seine direkte, humorvolle und unverwechselbare Art.
Seine Verbindung zum FC Schalke 04
Potofski stammte aus Gelsenkirchen und war sein Leben lang eng mit dem FC Schalke 04 verbunden. Der Verein würdigte ihn nach seinem Tod als prägende Persönlichkeit des Sportjournalismus und als leidenschaftlichen Schalker.
Sein Wunsch war es, auf dem „Schalker Fan-Feld“ des Friedhofs Beckhausen-Sutum beigesetzt zu werden. Freunde, Familie und die Stiftung Schalker Markt unterstützten die Umsetzung dieses Wunsches. Am 22. August 2025 fand er dort seine letzte Ruhe.
Reaktionen auf den Tod des Sportmoderators
Die Nachricht von Potofskis Tod löste in der deutschen Sport- und Medienwelt große Anteilnahme aus. Frühere Kollegen, Fußballvereine und Wegbegleiter erinnerten an seine lange Karriere. Viele Nachrufe bezeichneten ihn als Pionier, weil er die Fußballberichterstattung im Privatfernsehen entscheidend mitgeprägt hatte.
Dabei stand nicht nur seine journalistische Arbeit im Mittelpunkt. Kollegen beschrieben ihn auch als nahbaren Menschen, der sich seine Begeisterung für Fußball bis zuletzt bewahrte. Seine Stimme und sein lockerer Moderationsstil waren für mehrere Generationen von Zuschauern eng mit dem deutschen Fußball verbunden.
Was bei Berichten über Ulli Potofskis Tod wichtig ist
Unmittelbar nach der Todesmeldung nannten seriöse Nachrichtenmedien zunächst nur eine „kurze, schwere Krankheit“. Das war zu diesem Zeitpunkt der offiziell bekannte Stand. Erst die späteren Aussagen seiner Lebensgefährtin bestätigten Leukämie als Erkrankung und Todesursache.
Seriöse Beiträge sollten deshalb zwischen gesicherten Informationen und offenen Fragen unterscheiden:
- Bestätigt: Potofski litt an Leukämie und starb Anfang August 2025.
- Bestätigt: Er erhielt eine Chemotherapie und wartete auf eine Stammzelltransplantation.
- Nicht veröffentlicht: die genaue Leukämieform und vollständige Krankenakte.
- Nicht sicher beweisbar: ob eine frühere Transplantation sein Leben gerettet hätte.
Diese Trennung verhindert, dass Vermutungen als medizinische Tatsachen dargestellt werden.
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Häufige Fragen zur Ulli Potofski Todesursache
Ulli Potofski starb an Leukämie. Seine Lebensgefährtin bestätigte die Krebserkrankung nach seinem Tod gegenüber „Bunte“.
Der Sportmoderator starb am 2. August 2025 im Krankenhaus. Er war 73 Jahre alt.
Die genaue Form der Leukämie wurde nicht öffentlich bekannt gegeben. Behauptungen über eine bestimmte Unterform sind daher nicht belegt.
Ja. Nach Angaben seiner Partnerin begann die Chemotherapie unmittelbar nach der Diagnose im Mai 2025.
Ja. Ende Juli wurde offenbar ein passender Spender gefunden. Die geplante Transplantation wurde jedoch verschoben und konnte vor Potofskis Tod nicht mehr stattfinden.
Er wurde auf dem Schalker Fan-Feld des Friedhofs Beckhausen-Sutum in Gelsenkirchen beigesetzt. Damit erfüllte sich sein Wunsch nach einer letzten Ruhestätte in enger Verbindung zu seinem Lieblingsverein.
Fazit zur Ulli Potofski Todesursache
Die Ulli Potofski Todesursache ist kein ungeklärtes Gerücht: Der Sportmoderator starb an Leukämie. Die Erkrankung wurde nach Angaben seiner Lebensgefährtin erst im Mai 2025 festgestellt. Obwohl er sofort behandelt wurde und bereits ein passender Stammzellspender gefunden war, verschlechterte sich sein Zustand schnell. Potofski starb am 2. August 2025 im Alter von 73 Jahren.
Sein Tod beendete eine mehr als fünf Jahrzehnte lange Medienkarriere. In Erinnerung bleibt er vor allem als Fußballreporter, „Anpfiff“-Moderator, Sportjournalismus-Pionier und leidenschaftlicher Schalke-Fan.

