Emma Raducanu gehört auch 2026 zu den bekanntesten Tennisspielerinnen der Welt. Die Britin schrieb bereits mit 18 Jahren Sportgeschichte, als sie 2021 sensationell die US Open gewann. Als erste Qualifikantin überhaupt holte sie einen Grand-Slam-Einzeltitel – und verlor während ihrer zehn Matches in New York nicht einmal einen Satz.
Fünf Jahre später verläuft ihre Karriere allerdings weiterhin zwischen großen sportlichen Momenten und gesundheitlichen Rückschlägen. 2026 erreichte Raducanu gleich zwei WTA-Endspiele: zunächst in Cluj-Napoca, anschließend beim traditionsreichen Rasenturnier im Queen’s Club in London. Gerade als sie sportlich wieder Fahrt aufgenommen hatte, stoppte sie jedoch eine Stressfraktur im rechten Unterschenkel. Deshalb musste sie Wimbledon kurzfristig absagen. Anfang August berichtete Reuters außerdem, dass die Verletzung auch einen Start bei den US Open 2026 verhindern soll.
Auch ihr Privatleben rückte 2026 erneut in den Fokus. Seit Juni wird Raducanu mit dem britischen PR-Experten John Friend in Verbindung gebracht. Fotos zeigten beide Händchen haltend und vertraut miteinander in London. Eine offizielle öffentliche Bestätigung der Beziehung durch Raducanu gibt es bislang allerdings nicht.
Emma Raducanu im Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Vollständiger Name | Emma Raducanu |
| Geburtsdatum | 13. November 2002 |
| Alter 2026 | 23 Jahre |
| Geburtsort | Toronto, Kanada |
| Nationalität im Tennis | Großbritannien |
| Größe | ca. 1,75 Meter |
| Wohnort/Herkunft | aufgewachsen in Bromley bei London |
| Vater | Ian Raducanu, rumänischer Herkunft |
| Mutter | Renee Raducanu, chinesischer Herkunft |
| Geschwister | keine, Einzelkind |
| Spielhand | rechts, beidhändige Rückhand |
| Karrierebestwert | WTA-Weltranglistenplatz 10 |
| Größter Titel | US Open 2021 |
| Trainer 2026 | Andrew Richardson |
| Freund 2026 | mit John Friend in Verbindung gebracht, nicht offiziell bestätigt |
| Größte Erfolge 2026 | Finalistin in Cluj-Napoca und im Queen’s Club |
| Verletzung 2026 | Stressfraktur im rechten Unterschenkel |
Die WTA nennt Toronto als Raducanus Geburtsort sowie Ian und Renee als ihre Eltern. Mit zwei Jahren zog sie mit ihrer Familie nach Bromley südlich von London. Tennis spielte sie bereits im Alter von fünf Jahren. Ihr bisher bestes Ranking erreichte sie 2022 mit Platz zehn der Welt.
Wer ist Emma Raducanu?
Emma Raducanu wurde am 13. November 2002 in Toronto geboren. Obwohl sie in Kanada zur Welt kam, wuchs sie fast vollständig in Großbritannien auf. Bereits im Alter von zwei Jahren zog ihre Familie nach Bromley im Süden Londons.
Ihre internationale Herkunft spielt dennoch eine wichtige Rolle in ihrer Biografie. Ihr Vater Ian stammt ursprünglich aus Rumänien, während ihre Mutter Renee chinesische Wurzeln hat. Raducanu ist Einzelkind. Die WTA beschreibt außerdem eine ungewöhnlich vielseitige sportliche Jugend: Neben Tennis interessierte sie sich unter anderem für Kartfahren, Reiten, Golf, Skifahren, Basketball und Tanz.
Gleichzeitig war ihre Ausbildung der Familie wichtig. Im Sommer 2021 schloss sie ihre A-Levels ab. Nur wenige Wochen später veränderte sich ihr Leben mit ihrem überraschenden Erfolg in Wimbledon und anschließend bei den US Open vollständig.
Hat Emma Raducanu 2026 einen Freund?
Beim Thema Emma Raducanu Freund gibt es 2026 erstmals seit längerer Zeit wieder konkrete Hinweise auf eine Beziehung. Seit Juni wird die Tennisspielerin mit John Friend in Verbindung gebracht.
Friend ist Berichten zufolge 32 Jahre alt und arbeitet im Bereich Public Relations beziehungsweise Unternehmenskommunikation. Wenige Stunden nach Raducanus Finalniederlage im Queen’s Club wurden beide gemeinsam im Battersea Park in London fotografiert. Dabei hielten sie Händchen und zeigten sich sehr vertraut. Später wurde Friend erneut an ihrer Seite gesehen, als Raducanu wegen ihrer Stressfraktur auf Krücken beziehungsweise mit einer medizinischen Stütze unterwegs war.
Trotzdem ist eine wichtige Einschränkung notwendig: Raducanu selbst hat John Friend bislang nicht öffentlich als ihren Freund vorgestellt oder die Beziehung ausdrücklich bestätigt. Deshalb lässt sich seriös sagen, dass beide 2026 offenbar miteinander ausgehen beziehungsweise von Medien als Paar beschrieben werden – nicht jedoch, dass eine offizielle Bestätigung vorliegt.
War Emma Raducanu mit Carlo Agostinelli zusammen?
Vor John Friend wurde Emma Raducanu mit Carlo Agostinelli in Verbindung gebracht. Beide wurden ab 2023 regelmäßig gemeinsam gesehen, unter anderem während der Paris Fashion Week. Agostinelli ist der Sohn des Finanzinvestors Robert Agostinelli.
Im Juni 2024 berichteten britische Medien über die Trennung. Raducanu und Agostinelli selbst hatten ihre Beziehung allerdings schon zuvor weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten.
Auch Gerüchte über eine Beziehung zwischen Emma Raducanu und Carlos Alcaraz hielten sich zeitweise hartnäckig. Dafür gab es jedoch keine belastbare Bestätigung. Die beiden kennen sich seit Jahren und traten 2025 gemeinsam im Mixed bei den US Open an. Eine Liebesbeziehung wurde daraus öffentlich nicht.
Emma Raducanu und ihre Eltern: Woher kommt ihre Familie?
Raducanus Vater Ian Raducanu stammt aus Rumänien, ihre Mutter Renee aus China. Die Kombination verschiedener kultureller Einflüsse gehört deshalb seit Beginn ihrer Karriere zu ihrer öffentlichen Geschichte.
Gleichzeitig hielten ihre Eltern ihre Tochter während der Jugend stark auf Schule und Sport fokussiert. Raducanu berichtete später selbst, dass Dating und ein intensives Sozialleben während ihrer Jugend keine Priorität hatten, weil ihre Eltern Ablenkungen vom Training möglichst vermeiden wollten.
Sportlich zahlte sich die Disziplin früh aus. Mit fünf Jahren begann Raducanu Tennis zu spielen. 2021 entwickelte sie sich innerhalb weniger Monate von einer außerhalb der Top 300 platzierten Nachwuchsspielerin zur Grand-Slam-Siegerin.
Emma Raducanu bei den US Open 2021: Der historische Durchbruch
Der größte Erfolg ihrer Karriere bleibt bis heute der Sieg bei den US Open 2021.
Raducanu war damals gerade 18 Jahre alt und wurde nur auf Weltranglistenplatz 150 geführt. Deshalb musste sie zunächst drei Qualifikationsrunden überstehen. Anschließend gewann sie auch alle sieben Matches im Hauptfeld.
Damit absolvierte sie insgesamt zehn Spiele und gewann alle 20 gespielten Sätze. Im Finale besiegte sie die Kanadierin Leylah Fernandez mit 6:4, 6:3.
Noch bemerkenswerter war die historische Dimension: Noch nie zuvor hatte ein Qualifikant oder eine Qualifikantin in der Open Era einen Grand-Slam-Einzeltitel gewonnen. Raducanu war zudem die erste britische Frau seit Virginia Wade 1977, die wieder ein Grand-Slam-Turnier im Einzel gewann.
Bis heute ist dieser Erfolg deshalb einer der außergewöhnlichsten Grand-Slam-Siege der Tennisgeschichte.
Warum hatte Emma Raducanu nach den US Open so viele Probleme?
Nach diesem explosionsartigen Aufstieg wurde es schwieriger. Raducanu musste sich nicht nur an das Niveau einer kompletten WTA-Saison gewöhnen, sondern kämpfte immer wieder mit körperlichen Beschwerden.
2022 erreichte sie zwar im Juli erstmals Weltranglistenplatz zehn, konnte ihren US-Open-Titel anschließend aber nicht verteidigen. Noch schwieriger verlief 2023. Nach mehreren Verletzungen ließ sie sich im Mai an beiden Händen beziehungsweise Handgelenken und an einem Knöchel operieren. Dadurch verpasste sie einen Großteil der Saison.
2024 gelang ihr ein schrittweises Comeback. Sie erreichte unter anderem das Wimbledon-Achtelfinale und mehrere Viertel- beziehungsweise Halbfinals. 2025 stabilisierte sich ihr Kalender weiter: Raducanu schaffte erstmals das Viertelfinale eines WTA-1000-Turniers in Miami und beendete das Jahr wieder innerhalb der Top 30.
Damit schien die Grundlage für eine konstantere Saison 2026 geschaffen.
Emma Raducanu 2026: Zwei Finals und anschließend der nächste Rückschlag
Das Jahr begann jedoch erneut kompliziert. Wegen einer Fußverletzung hatte Raducanu in der Vorbereitung nur eingeschränkt trainieren können. Bei den Australian Open gewann sie zunächst gegen Mananchaya Sawangkaew, verlor danach jedoch gegen Anastasia Potapova.
Der erste große Erfolg folgte im Februar beim Transylvania Open in Cluj-Napoca. Raducanu erreichte dort ihr erstes WTA-Finale seit dem US-Open-Triumph von 2021. Im Endspiel unterlag sie Sorana Cirstea.
Danach geriet die Saison erneut ins Stocken. Eine Virusinfektion beziehungsweise deren Nachwirkungen führten zu einer postviralen Erkrankung, wegen der Raducanu mehr als zwei Monate kaum Wettkampftennis spielen konnte. Sie sagte mehrere Turniere ab, darunter Miami, Madrid und schließlich auch Rom.
Im Mai kehrte sie in Straßburg zurück, verlor jedoch ihr erstes Match. Auch bei den French Open war bereits in Runde eins gegen Solana Sierra Schluss.
Dann folgte ausgerechnet auf Rasen der sportliche Wendepunkt.
Emma Raducanu im Queen’s Club 2026
Beim WTA-500-Turnier im Londoner Queen’s Club spielte Raducanu ihr stärkstes Tennis des Jahres. Unter anderem besiegte sie Sorana Cirstea und Iva Jovic und erreichte ihr erstes Finale auf britischem Boden.
Im Endspiel startete sie gegen Donna Vekic schwach und verlor den ersten Satz mit 0:6. Danach kämpfte sie sich jedoch zurück, führte im zweiten Durchgang und hatte sogar Satzbälle. Am Ende setzte sich Vekic mit 6:0, 7:6 durch.
Trotz der Niederlage war das Turnier ein deutliches Lebenszeichen. Raducanu hatte damit innerhalb weniger Monate ihr zweites WTA-Finale erreicht.
Genau diese intensive Woche wurde jedoch zum Beginn des nächsten gesundheitlichen Problems.
Welche Verletzung hat Emma Raducanu 2026?
Nach dem Queen’s Club klagte Raducanu zunächst über Beschwerden im rechten Unterschenkel. Vor Wimbledon wurde sie mehrfach mit einer Schutzschiene beziehungsweise einem medizinischen Boot gesehen und musste Trainingseinheiten verkürzen.
Eine abschließende Untersuchung brachte schließlich die Diagnose: Aus den Beschwerden hatte sich eine Stressfraktur im rechten Unterschenkel entwickelt. Deshalb rieten ihr die Ärzte davon ab, weiterzuspielen.
Eine Stressfraktur entsteht normalerweise nicht durch einen einzelnen schweren Unfall. Vielmehr handelt es sich um eine Überlastungsverletzung des Knochens, die sich durch wiederholte Belastung entwickeln kann.
Für Raducanu bedeutete sie erneut eine längere Wettkampfpause.
Warum spielte Emma Raducanu nicht in Wimbledon 2026?
Raducanu sollte in der ersten Wimbledon-Runde gegen Antonia Ruzic antreten und war als Nummer 30 gesetzt. Noch am Abend vor ihrem geplanten Match zog sie jedoch zurück.
Der Grund war die diagnostizierte Stressfraktur. Raducanu erklärte, dass sie alles versucht habe, um rechtzeitig fit zu werden, medizinisch aber angewiesen worden sei, die Belastung zu stoppen.
Die Absage war besonders bitter, weil Wimbledon für die in London aufgewachsene Britin eine besondere Bedeutung besitzt. Bereits 2021 und 2024 hatte sie dort das Achtelfinale erreicht.
Spielt Emma Raducanu bei den US Open 2026?
Auch eine Rückkehr nach New York scheint 2026 nicht möglich zu sein. Reuters berichtete am 3. August 2026 unter Berufung auf britische Medien, dass Raducanu wegen der weiterhin nicht vollständig ausgeheilten Stressfraktur die US Open verpassen werde. Reuters hatte ihre Vertreter zu diesem Zeitpunkt zusätzlich um eine Stellungnahme gebeten.
Das Hauptfeld der US Open beginnt 2026 am 30. August. Die offizielle US-Open-Website hatte Mitte August angekündigt, das vollständige Spielerfeld erst am 20. August zu veröffentlichen.
Damit bleibt ausgerechnet das Turnier, das Raducanu 2021 weltberühmt machte, ein besonders schmerzhafter Ausfall in ihrer Saison 2026.
Wer ist Emma Raducanus Trainer 2026?
Eine der interessantesten Entwicklungen des Jahres ist die Rückkehr von Andrew Richardson.
Richardson hatte Raducanu bereits während ihres historischen US-Open-Laufs 2021 trainiert. Direkt nach dem Titel trennten sich ihre Wege jedoch. In den folgenden Jahren arbeitete Raducanu mit mehreren Trainern zusammen.
Im Mai 2026 kam es schließlich zur Wiedervereinigung. Beide vereinbarten eine Zusammenarbeit für den Rest der Saison. Raducanu erklärte, dass ihr inzwischen besonders wichtig sei, Menschen um sich zu haben, denen sie vertraut und zu denen sie eine echte Verbindung besitzt.
Kurz darauf erreichte sie mit Richardson das Finale im Queen’s Club. Sportlich lieferte die erneute Partnerschaft damit schnell erste positive Ergebnisse.
Wie gut ist Emma Raducanu wirklich?
Raducanus Karriere lässt sich schwer allein anhand ihrer Weltranglistenposition beurteilen. Ihr Potenzial bewies sie bereits 2021 auf außergewöhnliche Weise. Auch später gelangen ihr Siege gegen Spielerinnen aus der absoluten Weltspitze.
Ihre bisher höchste Platzierung war Rang zehn im Juli 2022. In der Saison 2026 stand sie zwischenzeitlich wieder auf Platz 23. Nach den längeren krankheits- und verletzungsbedingten Pausen konnte sie diese Position jedoch nicht halten.
Ihr Spiel basiert auf frühem Ballkontakt, aggressiven Grundschlägen und einer besonders starken Rückhand. Die WTA nennt Hartplatz als ihren bevorzugten Belag. Genau dort feierte sie auch ihren größten Erfolg.
Das entscheidende Thema bleibt deshalb weniger ihr grundsätzliches spielerisches Niveau als die Frage, ob sie über längere Zeit gesund bleiben und kontinuierlich trainieren kann.
Wie geht es für Emma Raducanu weiter?
Für den Rest des Jahres 2026 steht zunächst ihre vollständige Genesung im Vordergrund. Nach mehreren Verletzungen in jungen Jahren dürfte ihr Team besonders vorsichtig mit dem Comeback umgehen.
Sportlich haben die Finals in Cluj-Napoca und im Queen’s Club gezeigt, dass Raducanu weiterhin das Niveau besitzt, um weit in WTA-Turnieren zu kommen. Gleichzeitig unterstreichen die Virusprobleme und die anschließende Stressfraktur, wie schwierig es für sie bleibt, längere Phasen ohne Unterbrechung zu absolvieren.
Mit Andrew Richardson hat sie inzwischen wieder einen Trainer an ihrer Seite, den sie seit ihrer Jugend kennt. Sollte diese Zusammenarbeit Bestand haben und Raducanu körperlich stabil bleiben, könnte 2027 deshalb erneut zu einem wichtigen Jahr ihrer Karriere werden.
Fazit: Emma Raducanu bleibt eines der spannendsten Gesichter im Tennis
Emma Raducanu ist auch fünf Jahre nach ihrem sensationellen US-Open-Sieg eine außergewöhnliche Figur im internationalen Tennis. Kaum eine Spielerin ihrer Generation hat in so kurzer Zeit einen ähnlich historischen Erfolg erlebt – gleichzeitig musste kaum eine andere junge Grand-Slam-Siegerin anschließend so viele gesundheitliche Unterbrechungen verkraften.
2026 zeigte beide Seiten ihrer Karriere besonders deutlich. Mit den Finals in Cluj-Napoca und im Queen’s Club bewies Raducanu, dass sie weiterhin um große Titel mitspielen kann. Anschließend zwang sie eine Stressfraktur zum Verzicht auf Wimbledon und voraussichtlich auch auf die US Open.
Privat scheint ebenfalls ein neues Kapitel begonnen zu haben. Seit Juni wird sie mit John Friend gesehen, auch wenn Raducanu die Beziehung bislang nicht offiziell bestätigt hat.
Mit erst 23 Jahren bleibt ihr dennoch viel Zeit. Entscheidend wird sein, ob sie nach ihrer Genesung jene Konstanz erreicht, die ihr Talent schon lange verspricht.
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FAQ zu Emma Raducanu
Emma Raducanu wurde am 13. November 2002 geboren und ist im August 2026 23 Jahre alt. Ihren 24. Geburtstag feiert sie im November.
Seit Juni 2026 wird Emma Raducanu mit dem 32-jährigen PR-Experten John Friend in Verbindung gebracht. Beide wurden mehrfach vertraut zusammen fotografiert. Raducanu selbst hat die Beziehung bislang jedoch nicht ausdrücklich öffentlich bestätigt.
Nein, eine Beziehung zwischen Emma Raducanu und Carlos Alcaraz wurde nie bestätigt. Die beiden kennen sich seit Jahren und spielten 2025 gemeinsam Mixed bei den US Open. Die Liebesgerüchte blieben jedoch Spekulation.
Ihr Vater Ian Raducanu ist rumänischer Herkunft, ihre Mutter Renee chinesischer Herkunft. Emma selbst wurde in Toronto geboren und wuchs seit ihrem zweiten Lebensjahr in Großbritannien auf.
2026 wurde bei Raducanu eine Stressfraktur im rechten Unterschenkel diagnostiziert. Die Verletzung zwang sie Ende Juni zum Rückzug aus Wimbledon und beeinträchtigte ihre weitere Saison erheblich.
Raducanu zog sich am Abend vor ihrem Erstrundenmatch zurück, nachdem eine Untersuchung die Stressfraktur bestätigt hatte. Ihre Ärzte rieten ihr dazu, die Belastung vollständig zu stoppen.
Nach Reuters-Berichten vom 3. August 2026 soll Raducanu wegen der noch nicht vollständig ausgeheilten Stressfraktur auch die US Open verpassen. Das Hauptfeld beginnt am 30. August.
Emma Raducanu gewann die US Open 2021 im Alter von 18 Jahren. Sie besiegte Leylah Fernandez im Finale mit 6:4 und 6:3 und wurde damit zur ersten Qualifikantin der Open Era, die einen Grand-Slam-Einzeltitel gewann.
Seit Mai 2026 arbeitet Emma Raducanu wieder mit Andrew Richardson zusammen. Richardson hatte sie bereits bei ihrem sensationellen US-Open-Sieg 2021 betreut. Beide vereinbarten 2026 eine Zusammenarbeit für den Rest der Saison.

