Das Schausteller Barth Vermögen wird auf verschiedenen Internetseiten mit Millionenbeträgen beziffert. Belastbare Angaben über das tatsächliche Privatvermögen der Familie gibt es jedoch nicht. Weder die Familie selbst noch ihre Unternehmen haben eine verifizierte Vermögenssumme veröffentlicht.
Fest steht dennoch: Die Familie Barth betreibt mit dem Olympia Looping eine der bekanntesten mobilen Achterbahnen der Welt. Außerdem gehören ein Freizeitpark, weitere Fahrgeschäfte und verschiedene Veranstaltungsbetriebe zum familiären Geschäftsumfeld. Diese Anlagen besitzen erhebliche wirtschaftliche Werte. Ihr Wert darf allerdings nicht automatisch mit dem frei verfügbaren Privatvermögen der Familienmitglieder gleichgesetzt werden.
Schausteller Barth Vermögen im Überblick
| Punkt | Öffentlich bekannte Information |
| Geschätztes Privatvermögen | Nicht seriös bezifferbar |
| Bekannte Hauptattraktion | Olympia Looping |
| Weitere wichtige Beteiligung | Taunus Wunderland |
| Unternehmensform des Olympia Loopings | R. Barth und Sohn Schaustellerbetriebe KG |
| Familie im Schaustellergewerbe | Seit mehreren Generationen |
| Genannte Online-Schätzungen | Zwischen 1,2 und 50 Millionen Euro |
| Verlässlichkeit dieser Schätzungen | Nicht belegt |
| Seriöses Fazit | Wohlhabende Unternehmerfamilie, genaue Vermögenshöhe unbekannt |
Wie hoch ist das Schausteller-Barth-Vermögen?
Eine konkrete Zahl lässt sich nicht seriös nennen. Im Internet kursieren höchst unterschiedliche Angaben. Einige Finanz- und Unterhaltungseiten schätzen das Vermögen der Schaustellerfamilie auf etwa 1,2 Millionen Euro. Eine andere Webseite nennt dagegen rund 50 Millionen Euro und behauptet zudem, die Familie erziele mehr als zehn Millionen Euro Jahresumsatz. Für diese Zahlen werden jedoch keine überprüfbaren Jahresabschlüsse, Steuerunterlagen oder Aussagen der Familie vorgelegt.
Bereits der enorme Unterschied zwischen 1,2 und 50 Millionen Euro zeigt, wie unsicher solche Angaben sind. Es handelt sich nicht um bestätigte Vermögenswerte, sondern um Schätzungen unbekannter Herkunft.
Eine verantwortungsvolle Einordnung lautet daher:
Das genaue Schausteller-Barth-Vermögen ist nicht öffentlich bekannt. Die verfügbaren Unternehmenswerte deuten auf einen wirtschaftlich bedeutenden Familienbetrieb hin, erlauben aber keine zuverlässige Berechnung des privaten Nettovermögens.
Wer ist mit „Schausteller Barth“ gemeint?
Der Suchbegriff bezieht sich meistens auf den Familienzweig, der den Olympia Looping betreibt. Die berühmte mobile Achterbahn wurde ursprünglich mit dem Namen Rudolf Barth verbunden. Heute führen unter anderem Otto Barth und die nachfolgende Generation das Geschäft weiter.
Michael Barth erklärte in einem Interview, dass er und sein Bruder bereits zur sechsten Generation der Schaustellerfamilie gehören. Nach seinen Angaben begann die Familiengeschichte mit einem kleinen Mandelbetrieb. Später kamen Autoscooter, Achterbahnen und weitere Attraktionen hinzu.
Daneben gibt es weitere Schausteller mit dem Familiennamen Barth, darunter Betriebe aus Bonn und andere miteinander verwandte oder eigenständige Familienzweige. Deshalb sollte nicht jedes Geschäft mit dem Namen Barth automatisch demselben Unternehmen oder Vermögen zugerechnet werden.
Der Olympia Looping als wertvollstes Fahrgeschäft
Der Olympia Looping dürfte der bekannteste wirtschaftliche Vermögenswert der Familie sein. Die Achterbahn feierte 1989 ihre Premiere und gilt als weltweit größte transportable Achterbahn mit fünf Loopings. Ihre Strecke ist rund 1.250 Meter lang, die Fahrhöhe beträgt 32,5 Meter und die Züge erreichen ungefähr 90 Kilometer pro Stunde.
Dabei handelt es sich keineswegs um ein gewöhnliches Karussell. Die Stahlkonstruktion wiegt ungefähr 900 Tonnen. Für Transport, Aufbau, Wartung und Betrieb sind zahlreiche Fahrzeuge, Fachkräfte und technische Anlagen erforderlich. Bis zu fünf Züge können gleichzeitig auf der Strecke unterwegs sein.
Rudolf Barth erklärte 2014, dass allein die ursprüngliche Bahn rund 13 Millionen D-Mark gekostet habe. Der zusätzlich benötigte Kran soll weitere 2,7 Millionen D-Mark gekostet haben. Eine vergleichbare komplette Anlage hätte nach seiner damaligen Einschätzung etwa 25 Millionen Euro gekostet.
Diese Summe beschreibt allerdings den geschätzten Neubau- beziehungsweise Wiederbeschaffungswert einer technischen Anlage. Sie bedeutet nicht, dass die Familie 25 Millionen Euro Bargeld besitzt.
Warum der Wert der Achterbahn nicht dem Privatvermögen entspricht
Bei Vermögensschätzungen werden teure Fahrgeschäfte häufig wie private Luxusgegenstände behandelt. Betriebswirtschaftlich ist das jedoch problematisch.
Vom theoretischen Anlagenwert müssen unter anderem folgende Verpflichtungen berücksichtigt werden:
- mögliche Kredite und Finanzierungen,
- laufende Reparaturen und Modernisierungen,
- Transport- und Energiekosten,
- Löhne und Sozialabgaben,
- Versicherungen und behördliche Prüfungen,
- Standgebühren und Veranstaltungskosten,
- Steuern sowie saisonale Einnahmeausfälle.
Außerdem lässt sich eine mobile Großachterbahn nicht so einfach zum angenommenen Neupreis verkaufen. Ihr tatsächlicher Marktwert hängt von Alter, technischem Zustand, Nachfrage, Ersatzteilversorgung und den zukünftigen Einsatzmöglichkeiten ab.
Selbst ein Fahrgeschäft mit einem theoretischen Wert von mehreren Millionen Euro kann deshalb mit hohen Betriebskosten und finanziellen Verpflichtungen verbunden sein.
Welche Einnahmequellen hat die Familie Barth?
1. Einnahmen aus dem Olympia Looping
Der Olympia Looping gastiert auf großen Volksfesten und internationalen Veranstaltungen. Zu seinen bekannten Standorten gehören beziehungsweise gehörten das Münchner Oktoberfest, das Winter Wonderland im Londoner Hyde Park und der Wiener Prater. Die offizielle Betreiberseite bezeichnet die Familie als einen der erfolgreichen Schaustellerbetriebe Deutschlands.
Die Einnahmen entstehen überwiegend durch verkaufte Fahrkarten. Wie hoch der Gewinn ausfällt, hängt jedoch von Besucherzahl, Ticketpreis, Aufenthaltsdauer und Betriebskosten ab.
Ein voller Festplatz bedeutet daher nicht automatisch einen entsprechend hohen Reingewinn.
2. Das Taunus Wunderland
Ein weiterer wichtiger Unternehmensbereich ist das Taunus Wunderland in Schlangenbad. Die Familie übernahm den Freizeitpark 1998 und entwickelte ihn mit neuen Fahrgeschäften und Themenbereichen weiter. Michael Barth bestätigte, dass seine Familie den Familien- und Freizeitpark betreibt.
Der aktuelle Betreiber ist die TWL GmbH. Als Geschäftsführer wird Jürgen Otto Barth genannt.
Ein Freizeitpark besitzt Grundstücke, Gebäude, Gastronomieeinrichtungen und technische Anlagen. Gleichzeitig entstehen hohe Kosten für Personal, Wartung, Energie, Sicherheitsprüfungen, Versicherungen und neue Attraktionen. Auch hier kann deshalb nicht vom sichtbaren Anlagenbestand direkt auf das Privatvermögen geschlossen werden.
3. Weitere Fahrgeschäfte und Veranstaltungen
Nach Angaben der Familie gehören neben dem Olympia Looping weitere Attraktionen und Veranstaltungsbetriebe zum geschäftlichen Umfeld. Michael Barth berichtete unter anderem von einem Riesenrad sowie von Sommer- und Weihnachtsmärkten. Die offizielle Familienseite spricht ebenfalls von mehreren weiteren Betrieben.
Dadurch verteilt sich das Geschäftsmodell auf mehrere Bereiche:
- Fahrgeschäfte auf Volksfesten,
- stationärer Freizeitparkbetrieb,
- saisonale Märkte,
- Gastronomie und Verkaufsstände,
- zeitweise längere Platzierungen von Attraktionen.
Diese Mischung kann die Einnahmen stabilisieren. Sie erhöht jedoch zugleich den Kapitalbedarf und den organisatorischen Aufwand.
Wie viel Umsatz macht Schausteller Barth?
Ein verifizierter Gesamtumsatz der Familie ist nicht öffentlich verfügbar. Das liegt auch daran, dass mehrere Unternehmen und Familienzweige getrennt betrachtet werden müssen.
Die häufig verbreitete Behauptung eines Jahresumsatzes von mehr als zehn Millionen Euro lässt sich anhand der zugänglichen Quellen nicht bestätigen. Sie sollte daher nicht als Tatsache übernommen werden.
Eine theoretische Umsatzrechnung anhand von Ticketpreisen wäre ebenfalls unzuverlässig. Dafür müsste man unter anderem wissen:
- wie viele zahlende Fahrgäste tatsächlich mitfahren,
- welche Beteiligungen Veranstalter erhalten,
- wie lange die Attraktion täglich geöffnet ist,
- welche Rabatte oder Sonderkarten gelten,
- wie hoch Personal-, Energie- und Transportkosten sind,
- welche Einnahmen den einzelnen Gesellschaften zugerechnet werden.
Ohne diese Daten wäre jede konkrete Umsatz- oder Gewinnzahl spekulativ.
Ist die Schaustellerfamilie Barth reich?
Im alltäglichen Sinn kann man die Familie als erfolgreiche und vermutlich vermögende Unternehmerfamilie bezeichnen. Sie kontrolliert beziehungsweise betreibt außergewöhnlich kapitalintensive Attraktionen und ist seit Generationen in der Branche tätig.
„Reich“ bedeutet in diesem Fall jedoch vor allem, dass die Familie über bedeutende Betriebswerte und unternehmerisches Know-how verfügt. Ein großer Teil des wirtschaftlichen Wertes dürfte in Fahrgeschäften, Fahrzeugen, technischer Infrastruktur und dem Freizeitpark gebunden sein.
Das ist etwas anderes als ein entsprechend hohes Bankguthaben. Deshalb wäre eine Schlagzeile wie „Familie Barth besitzt 50 Millionen Euro“ ohne verlässliche Unterlagen irreführend.
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Häufig gestellte Fragen zum Schausteller-Barth-Vermögen
Das Vermögen der Familie Barth wurde nicht offiziell veröffentlicht. Im Internet genannte Beträge sind unbelegte Schätzungen und unterscheiden sich erheblich.
Dafür gibt es keinen belastbaren Nachweis. Die entsprechende Angabe stammt von einer Webseite, die keine überprüfbaren Finanzunterlagen für ihre Schätzung nennt.
Die Achterbahn wird von der R. Barth und Sohn Schaustellerbetriebe KG beziehungsweise der Schaustellerfamilie Barth betrieben. Als verantwortliche Vertreter der heutigen Generation werden unter anderem Otto und Michael Barth genannt.
Rudolf Barth schätzte 2014, dass eine vergleichbare komplette Anlage einschließlich der benötigten Fahrzeuge rund 25 Millionen Euro kosten könnte. Das war eine Wiederbeschaffungs- beziehungsweise Neubaukostenschätzung und keine Angabe zum Verkaufspreis oder Familienvermögen.
Die Familie Barth betreibt den Park seit 1998. Heute wird er von der TWL GmbH geführt, deren Geschäftsführer Jürgen Otto Barth ist.
Zu den bekannten Einnahmequellen gehören Fahrkartenverkäufe des Olympia Loopings, der Betrieb des Taunus Wunderlands, weitere Fahrgeschäfte sowie Sommer- und Weihnachtsveranstaltungen. Die tatsächlichen Umsätze und Gewinne wurden nicht veröffentlicht.
Fazit: Das Schausteller-Barth-Vermögen bleibt privat
Das genaue Schausteller-Barth-Vermögen ist nicht bekannt. Online genannte Beträge zwischen 1,2 und 50 Millionen Euro sind weder einheitlich noch durch nachvollziehbare Finanzdaten belegt.
Sicher ist dagegen, dass die Familie einen bedeutenden Schaustellerbetrieb aufgebaut hat. Der Olympia Looping stellt einen millionenschweren betrieblichen Vermögenswert dar. Dazu kommen das Taunus Wunderland, weitere Attraktionen und saisonale Veranstaltungsbetriebe.
Eine seriöse Vermögensschätzung müsste jedoch Schulden, Beteiligungsverhältnisse, Unternehmenswerte, Rücklagen und private Vermögensgegenstände berücksichtigen. Da diese Informationen nicht öffentlich vorliegen, sollte keine konkrete Millionensumme als Tatsache dargestellt werden.
