Der Switzerland National Day, auf Deutsch meist Schweizer Nationalfeiertag, Bundesfeier oder einfach 1. August genannt, ist der wichtigste staatliche Feiertag der Schweiz. Jedes Jahr am 1. August erinnert das Land an den Bundesbrief von 1291 und damit symbolisch an die Ursprünge der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
2026 fiel der Nationalfeiertag auf Samstag, den 1. August. Bundespräsident Guy Parmelin nahm unter anderem an der traditionsreichen Bundesfeier auf der Rütliwiese teil und hielt dort seine Ansprache zum Nationalfeiertag. Im ganzen Land feierten Gemeinden und Städte mit Reden, Konzerten, Lampions, Höhenfeuern, Feuerwerk, Brunch auf Bauernhöfen und zahlreichen regionalen Veranstaltungen.
Hinter dem 1. August steckt allerdings mehr Geschichte, als die einfache Formel „Geburtstag der Schweiz im Jahr 1291“ vermuten lässt. Das Datum selbst ist symbolisch, der legendäre Rütlischwur lässt sich historisch nicht auf den 1. August datieren und der moderne Schweizer Bundesstaat entstand erst 1848.
Switzerland National Day im Steckbrief
| Merkmal | Information |
| Feiertag | Schweizer Nationalfeiertag / Bundesfeier |
| Englischer Name | Switzerland National Day / Swiss National Day |
| Datum | 1. August |
| Datum 2026 | Samstag, 1. August 2026 |
| Anlass | Erinnerung an den Bundesbrief von 1291 |
| Historische Orte | Uri, Schwyz und Unterwalden; besonders die Rütliwiese |
| Erstmals große nationale Feier | 1891 |
| Jährlich als Nationalfeiertag | seit 1899 |
| Landesweiter gesetzlicher Feiertag | seit 1994 |
| Typische Traditionen | Höhenfeuer, Feuerwerk, Lampions, Fahnen, Reden, Musik |
| Bundespräsident 2026 | Guy Parmelin |
| Bedeutende Feier | Bundesfeier auf dem Rütli |
| Nationalhymne | Schweizerpsalm |
Wann ist der Switzerland National Day 2026?
Der Switzerland National Day findet jedes Jahr am 1. August statt. Das Datum verändert sich also nicht wie Ostern oder Pfingsten.
Im Jahr 2026 fiel der 1. August auf einen Samstag. Eine offizielle Feiertagsübersicht des Bundes bestätigt den Samstag als Wochentag für die Bundesfeier 2026.
Das ist arbeitsrechtlich interessant. Der 1. August ist der einzige eidgenössische Feiertag der Schweiz und wird nach dem Arbeitsgesetz einem Sonntag gleichgestellt. Die anderen gesetzlichen Feiertage werden weitgehend von den Kantonen bestimmt.
Fällt der 1. August wie 2026 auf einen ohnehin arbeitsfreien Samstag, besteht allerdings grundsätzlich kein automatischer Anspruch auf einen Ersatzfeiertag. Arbeitsvertrag, Gesamtarbeitsvertrag oder besondere betriebliche Regelungen können davon abweichen.
Warum feiert die Schweiz ihren Nationalfeiertag am 1. August?
Im Mittelpunkt steht der sogenannte Bundesbrief von 1291.
Dieses Dokument stammt aus Anfang August 1291. Darin sicherten sich die Talgemeinschaften Uri, Schwyz und Nidwalden gegenseitige Unterstützung gegen Gewalt und Unrecht zu. Außerdem wurden unter anderem Regeln für Streitfälle sowie straf- und zivilrechtliche Angelegenheiten festgehalten.
In vereinfachten Darstellungen werden meistens Uri, Schwyz und Unterwalden als die drei ursprünglichen Orte genannt. Unterwalden bezeichnete historisch das Gebiet, aus dem sich Obwalden und Nidwalden entwickelten.
Wichtig ist jedoch: Auf dem Bundesbrief steht nicht der 1. August 1291 als exaktes Datum. Das Dokument spricht sinngemäß vom Beginn des Monats August. Der 1. August wurde später als symbolisches Datum gewählt.
Hat die Schweiz wirklich am 1. August 1291 Geburtstag?
Nicht im modernen staatsrechtlichen Sinn.
1291 steht für einen frühen Bund innerhalb der Alten Eidgenossenschaft. Über mehrere Jahrhunderte kamen weitere Orte und Territorien hinzu.
Der heutige Schweizer Bundesstaat entstand 1848, als die moderne Bundesverfassung in Kraft trat.
Deshalb ist der 1. August eher der symbolische Geburtstag der Eidgenossenschaft als das genaue Gründungsdatum des heutigen Staates.
Bundesbrief und Rütlischwur: Was ist historisch belegt?
Hier werden Geschichte und Nationalmythos häufig miteinander vermischt.
Der Bundesbrief von 1291 ist ein reales historisches Dokument. Die Bundesverwaltung bezeichnet ihn als das älteste Verfassungsdokument der Schweiz. Erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt er allerdings seine zentrale Rolle als Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft.
Anders verhält es sich mit dem berühmten Rütlischwur.
Der Überlieferung nach trafen sich Vertreter der ursprünglichen Orte auf der Rütliwiese oberhalb des Vierwaldstättersees und schworen sich gegenseitige Treue und Unterstützung.
Dieses Ereignis gehört zu den wichtigsten Schweizer Gründungslegenden. Einen historischen Beweis dafür, dass genau am 1. August 1291 auf dem Rütli ein solcher Schwur stattfand, gibt es jedoch nicht.
Trotzdem besitzt die Rütliwiese enorme symbolische Bedeutung. Deshalb gehört die Bundesfeier auf dem Rütli bis heute zu den bekanntesten Veranstaltungen am Nationalfeiertag.
Seit wann gibt es den Schweizer Nationalfeiertag?
Die heutige Tradition entstand überraschend spät.
Im Jahr 1891 veranstaltete die Schweiz anlässlich des vermeintlichen 600-jährigen Bestehens der Eidgenossenschaft eine große nationale Jubiläumsfeier. Dabei wurde der Bundesbrief von 1291 immer stärker als Gründungsdokument interpretiert.
1899 erklärte der Bundesrat den 1. August schließlich zum regelmäßig begangenen Nationalfeiertag. Seitdem wird die Bundesfeier jährlich veranstaltet.
Ein arbeitsfreier Feiertag für das gesamte Land war der 1. August jedoch lange nicht.
Erst nach einer Volksabstimmung im Jahr 1993 wurde der Nationalfeiertag landesweit gesetzlich als Feiertag verankert. Die entsprechende Regelung gilt seit 1994.
Wie wird der Switzerland National Day gefeiert?
Die Bundesfeier hat keine einzige feste Form. Vielmehr organisieren Kantone, Städte, Gemeinden, Vereine und Privatpersonen eigene Veranstaltungen.
Besonders typisch sind:
- Schweizer Fahnen an Häusern, Balkonen und öffentlichen Gebäuden
- Höhenfeuer und große Feuerstellen
- Feuerwerk
- Lampions und Laternenumzüge
- politische und kommunale 1.-August-Reden
- der Schweizerpsalm
- Alphornmusik, Jodeln und Fahnenschwingen
- Volksfeste und Konzerte
- Grillabende mit Familie und Freunden
- regionale Speisen
- der traditionelle 1.-August-Brunch auf Bauernhöfen
Die Schweizer Bundesverwaltung nennt insbesondere politische Ansprachen, Höhenfeuer, Feuerwerk und Lampions als typische Elemente des Nationalfeiertags.
Warum gibt es am 1. August Höhenfeuer?
Feuer gehören zu den auffälligsten Traditionen des Nationalfeiertags.
Auf Bergen und Anhöhen werden sogenannte Höhenfeuer entzündet. Heute stehen sie vor allem für Gemeinschaft und nationale Tradition.
Gleichzeitig erinnern sie an historische Signalfeuer, mit denen früher Nachrichten oder Warnungen über größere Entfernungen weitergegeben werden konnten.
Nicht überall wird jedes Jahr ein Feuer entzündet. Bei großer Trockenheit oder erheblicher Waldbrandgefahr können Kantone und Gemeinden Feuer- oder Feuerwerksverbote aussprechen.
Feuerwerk am Schweizer Nationalfeiertag
Auch Feuerwerk ist eng mit dem 1. August verbunden. In zahlreichen Orten steigen am Abend Raketen auf, während andere Gemeinden professionelle Shows veranstalten.
Allerdings hat nicht jede große Schweizer Stadt automatisch ein offizielles Feuerwerk.
Zürich beispielsweise weist darauf hin, dass in der Stadt selbst kein großes offizielles 1.-August-Feuerwerk organisiert wird, obwohl rund um den Zürichsee zahlreiche private Feuerwerke zu sehen sind.
In Basel beginnt die Feier traditionell sogar bereits am 31. Juli. 2026 fand am Vorabend am Rhein erneut das große Stadtfest mit Feuerwerk statt. Laut Kanton Basel-Stadt kommen zu dieser Feier regelmäßig mehr als 100.000 Menschen an die Rheinufer.
Der 1.-August-Brunch auf dem Bauernhof
Eine jüngere, inzwischen aber sehr bekannte Tradition ist der 1.-August-Brunch auf Schweizer Bauernhöfen.
Landwirtschaftliche Betriebe öffnen ihre Höfe und bieten regionale Produkte wie Brot, Käse, Milchprodukte, Konfitüren und warme Speisen an.
Auch 2026 wurde diese Tradition fortgesetzt. Der Schweizer Bauernverband bezeichnete den Brunch als Möglichkeit, Bevölkerung und Landwirtschaft miteinander in Kontakt zu bringen.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Brunch 2026 auch deshalb, weil mehrere Mitglieder des Bundesrats Bauernhöfe besuchten.
Bundespräsident Guy Parmelin war beispielsweise am Vormittag in Hildisrieden im Kanton Luzern zu Gast. Ignazio Cassis besuchte einen Hof in Düdingen, Elisabeth Baume-Schneider einen Betrieb in Boécourt und Beat Jans feierte in Biembach im Emmental.
Switzerland National Day 2026: Was war besonders?
Der Nationalfeiertag 2026 fand am Samstag, 1. August statt.
Bundespräsident war Guy Parmelin, der das Amt bereits zum zweiten Mal innehatte. Er war im Dezember 2025 mit 203 Stimmen zum Bundespräsidenten für 2026 gewählt worden.
Sein Programm rund um die Bundesfeier führte ihn an mehrere Orte. Am 31. Juli trat er in Renens auf. Am 1. August besuchte er zunächst den Bauernhof-Brunch in Hildisrieden, anschließend die Bundesfeier auf dem Rütli und am Abend Essertines-sur-Rolle im Kanton Waadt.
Guy Parmelin auf dem Rütli 2026
Die Rütlifeier 2026 stand unter dem Motto „Kleidersprachen“. Hintergrund war unter anderem das 100-jährige Jubiläum der Schweizerischen Trachtenvereinigung.
Parmelin verband in seiner Ansprache die historische Bedeutung des Rütli mit Fragen nach Zusammenhalt und gemeinsamer Verantwortung.
Auch andere Mitglieder des Bundesrats hielten rund um den Nationalfeiertag Reden in unterschiedlichen Sprachregionen. Dadurch zeigt sich eine Besonderheit der Schweizer Bundesfeier: Es gibt nicht nur eine zentrale Veranstaltung in der Hauptstadt, sondern zahlreiche Feiern im ganzen Land.
Wo fanden 2026 große Bundesfeiern statt?
Neben dem Rütli gab es Veranstaltungen in praktisch allen Regionen der Schweiz.
In Genf fand die offizielle Feier im Parc La Grange statt. Das Programm lief 2026 am 1. August vom Nachmittag bis Mitternacht und umfasste Musik, Familienaktivitäten, lokale Speisen und ein traditionelles Feuer. Der Eintritt war kostenlos. Bundesrat Beat Jans hielt dort eine Ansprache.
In Basel begann das Fest bereits am Abend des 31. Juli mit der großen Bundesfeier am Rhein.
Auch Interlaken, Lugano, Neuenburg, Pontresina, Samnaun, Ascona und zahlreiche kleinere Orte organisierten 2026 eigene Nationalfeiertagsveranstaltungen.
Welche Bedeutung hat die Schweizer Fahne am 1. August?
Am Nationalfeiertag ist die rote Schweizer Flagge mit dem weißen Kreuz praktisch überall präsent.
Gemeinden schmücken Straßen und Plätze, während viele Privatpersonen Fahnen an Balkonen und Häusern befestigen. Kinder tragen häufig Lampions mit Schweizer Kreuz oder Kantonswappen.
Die Flagge steht dabei nicht nur für den Bundesstaat, sondern auch für die besondere föderale Struktur der Schweiz. Deshalb werden bei vielen Veranstaltungen neben der Schweizer Fahne auch die Fahnen der jeweiligen Kantone und Gemeinden gezeigt.
Welche Nationalhymne wird am 1. August gesungen?
Bei offiziellen Bundesfeiern erklingt häufig der Schweizerpsalm.
Das Lied wurde bereits im 19. Jahrhundert geschaffen und ab 1961 zunächst provisorisch als Nationalhymne verwendet. 1981 erklärte der Bundesrat den Schweizerpsalm endgültig zur offiziellen Nationalhymne.
Gerade bei Gemeinde- und Rütlifeiern gehört die Hymne neben Ansprachen und Fahnenschwingen zu den klassischen Programmpunkten.
Ist der 1. August für Geschäfte und Restaurants ein Feiertag?
Grundsätzlich ist der Bundesfeiertag arbeitsrechtlich einem Sonntag gleichgestellt.
Deshalb gelten für viele Beschäftigte ähnliche Bestimmungen wie bei Sonntagsarbeit. Bestimmte Branchen wie Gastronomie, Verkehr, Tourismus, Gesundheitswesen oder andere gesetzlich ausgenommene Betriebe können dennoch geöffnet beziehungsweise tätig sein.
Für Reisende bedeutet das: Restaurants, Ausflugsziele und touristische Einrichtungen können geöffnet sein, während Geschäfte je nach Kanton, Gemeinde, Bahnhofslage und Sonderregelung geschlossen oder nur eingeschränkt geöffnet sein können.
Wer am 1. August in der Schweiz unterwegs ist, sollte deshalb die Öffnungszeiten konkret überprüfen.
Was isst man am Schweizer Nationalfeiertag?
Es gibt kein verbindliches Nationalfeiertagsgericht.
Viele Schweizerinnen und Schweizer feiern den Tag mit einem Grillabend. Würste, Fleisch, Brot, Salate und regionale Spezialitäten sind weit verbreitet.
Je nach Region kommen außerdem Käsegerichte, Rösti oder lokale Spezialitäten auf den Tisch.
Der 1.-August-Brunch macht gleichzeitig traditionelle Schweizer Landwirtschaftsprodukte zu einem wichtigen Bestandteil des Feiertags. Besonders Käse, Brot, Milchprodukte, Eier, Obst, Konfitüren und regionale Fleischprodukte spielen dabei eine große Rolle.
Wie heißt der Switzerland National Day in der Schweiz?
Durch die Mehrsprachigkeit des Landes gibt es verschiedene Bezeichnungen.
Im deutschsprachigen Teil hört man vor allem:
Schweizer Nationalfeiertag, Bundesfeier, Bundesfeiertag oder einfach der 1. August.
Auf Französisch heißt der Tag Fête nationale suisse, auf Italienisch Festa nazionale svizzera.
International ist vor allem Swiss National Day gebräuchlich. Die Formulierung Switzerland National Day wird ebenfalls häufig bei englischsprachigen Suchanfragen verwendet.
Warum ist der 1. August für die Schweiz so wichtig?
Der Nationalfeiertag verbindet historische Erinnerung mit der heutigen Schweizer Identität.
Dabei stehen häufig Werte wie Föderalismus, politische Mitbestimmung, Unabhängigkeit, Vielfalt und Zusammenhalt im Mittelpunkt.
Gleichzeitig zeigt gerade die Geschichte des Feiertags, dass nationale Traditionen nicht immer so alt sind, wie sie erscheinen. Der Bundesbrief stammt zwar tatsächlich aus dem Jahr 1291, doch erst Jahrhunderte später wurde er zum zentralen Symbol der Staatsgründung.
Der 1. August ist deshalb sowohl ein historischer Gedenktag als auch eine bewusst geschaffene nationale Tradition.
Fazit: Switzerland National Day verbindet Geschichte und moderne Schweiz
Der Switzerland National Day am 1. August erinnert an den Bundesbrief von 1291 und gilt als symbolischer Geburtstag der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Historisch entstand der heutige Bundesstaat zwar erst 1848, doch der Bundesbrief und die Legende des Rütlischwurs entwickelten sich zu zentralen Symbolen der Schweizer Identität.
Seit 1899 wird der 1. August jährlich als Nationalfeiertag begangen, und seit 1994 ist er der einzige eidgenössische Feiertag, der in der ganzen Schweiz arbeitsrechtlich einem Sonntag gleichgestellt ist.
2026 fiel die Bundesfeier auf einen Samstag. Bundespräsident Guy Parmelin feierte unter anderem beim Bauernbrunch in Hildisrieden und auf der Rütliwiese. Gleichzeitig fanden von Basel über Genf bis in die Alpenregionen zahlreiche lokale Veranstaltungen statt.
Ob mit Höhenfeuer, Lampion, Schweizer Fahne, Alphorn, Grillabend oder Bauernhof-Brunch: Der 1. August bleibt einer der wenigen Tage, an denen die sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Regionen der Schweiz gemeinsam denselben nationalen Feiertag begehen.
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FAQ zum Switzerland National Day
Der Switzerland National Day wird jedes Jahr am 1. August gefeiert. 2026 fiel der Schweizer Nationalfeiertag auf einen Samstag.
Der Tag erinnert an den Bundesbrief von Anfang August 1291, in dem sich die innerschweizerischen Gemeinschaften Uri, Schwyz und Nidwalden gegenseitige Unterstützung zusicherten.
Nicht exakt. Der Bundesbrief stammt aus Anfang August 1291, trägt aber nicht den 1. August als eindeutiges Datum. Außerdem entstand der moderne Schweizer Bundesstaat erst 1848. Der 1. August ist daher vor allem ein symbolisches Gründungsdatum.
Der Rütlischwur ist die berühmte Schweizer Gründungslegende, nach der Vertreter der ursprünglichen Eidgenossen auf der Rütliwiese ein Bündnis geschlossen haben sollen. Die Geschichte besitzt große nationale Bedeutung, lässt sich historisch jedoch nicht als konkretes Ereignis vom 1. August 1291 belegen.
1891 fand eine große nationale Jubiläumsfeier statt. Seit 1899 wird der 1. August regelmäßig als Schweizer Nationalfeiertag begangen.
Nach einer Volksabstimmung von 1993 wurde der 1. August ab 1994 zum landesweiten gesetzlichen Feiertag. Er ist heute der einzige eidgenössische Feiertag und arbeitsrechtlich einem Sonntag gleichgestellt.
2026 war Guy Parmelin Bundespräsident der Schweiz. Er nahm am 1. August unter anderem am Bauernhof-Brunch in Hildisrieden und an der Bundesfeier auf der Rütliwiese teil.
Feuerwerk gehört zu den traditionellen Feierlichkeiten, aber nicht jede Gemeinde organisiert eine offizielle Show. Außerdem können aufgrund von Trockenheit oder Waldbrandgefahr örtliche Einschränkungen oder Verbote gelten.
Typisch sind Grillfeste, Gemeindefeiern, Reden, Fahnen, Lampions, Höhenfeuer, Feuerwerk, Musik, Fahnenschwingen und Alphörner. Ebenfalls beliebt ist der traditionelle 1.-August-Brunch auf Bauernhöfen.
Teilweise. Beide Tage dienen als nationale Feiertage und erinnern an die Ursprünge des jeweiligen Staates. Der Schweizer 1. August beruht jedoch auf dem mittelalterlichen Bundesbrief von 1291 und einer später entstandenen nationalen Tradition, während der US-amerikanische Independence Day unmittelbar an die Unabhängigkeitserklärung vom 4. Juli 1776 erinnert.
Der Schweizer Nationalfeiertag findet wieder am 1. August 2027 statt. Der Termin bleibt jedes Jahr gleich.

